Legendäres Oldtimerrennen Mille Miglia - 1000 Meilen durch Italien

Die Strecke ist abgesteckt, die Fahrerliste steht, am Donnerstag geht es los. Schon seit Tagen tummeln sich Oldtimer-Fans an der 1000 Meilen langen Strecke der Mille Miglia, des wohl schönsten Oldtimer-Rennens der Welt. Wir zeigen, wer mitfährt mit, wer nicht und wo es lang geht.
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665 Crews aus 41 Ländern der Welt sind registriert, meldeten die Veranstalter zuletzt. An Donnerstag starten die Oldtimer. Vier Tage sind für die 1000 Meilen lange Strecke eingeplant ...

Foto: Mille Miglia
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... Die Geschichte des Rennens geht auf das Jahr 1927 zurück. Damals führte der Kurs quer durch Norditalien ...

Foto: Mille Miglia
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... Start und Ziel ist Brescia, nahe Mailand. Nach zwei schweren Unfällen im Jahr 1957 wurde das Rennen zunächst eingestellt, 20 Jahre später wurde die Mille Miglia wieder aus der Taufe gehoben - nicht für Profi-Rennfahrer und ihre schnellen Autos, sondern für Liebhaber alter Wagen - und für Genießer. Mitfahren dürfen seitdem nur Boliden, die in den ersten 30 Jahren des Rennens am Start waren ...

Foto: Mille Miglia
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... Die Faszination ist groß. Am Lenkrad der beeindruckenden Wagen sitzen gerne Vorstände und Manager. In diesem Jahr fährt zum Beispiel Thomas Weber mit, Daimler-Vorstand für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung. Er stritt schon im vergangenen Jahr mit seinen Mitfahrern um eine Platzierung. Auch sein Daimler-Kollege ...

Foto: DPA
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... Gorden Wagener, Designchef des Konzerns, ist wieder gemeldet - als Co-Pilot in einem Mercedes-Benz 300 SL Coupé W 198 aus dem Jahr 1955. Anders ...

Foto: Daimler
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... VW-Vorstandsvorsitzender Matthias Müller, der im vergangenen Jahr noch als Porsche-Chef einen Porsche Spyder 1500 RS durch Italien steuerte. Dieses Jahr ist er nicht dabei, genauso wie alle anderen VW-Vorstände. In Zeiten des Abgasskandals und der zu erwartenden hohen Schadenersatzforderungen dürften Vergnügungsfahrten über das Land in der Öffentlichkeit kaum auf Verständnis stoßen ...

Foto: REUTERS
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... Dabei nutzen Autokonzerne die legendäre Veranstaltung auch gerne als Marketing-Event. Zahlreiche Begleitfahrzeuge werden von den Autoherstellern auf die Strecke geschickt. Zu sehen sind natürlich Wagen aus der Oldtimer-Flotte, aber auch neue Entwicklungen werden gerne vorgestellt ...

Foto: Daimler AG
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... Mercedes-Benz Classic wartet dieses Jahr erstmals mit einem Frauenteam auf. Am Steuer sitzen die Rennfahrerinnen Susie Wolff (im Bild) aus Großbritannien und Ellen Lohr aus Deutschland. Sie steuern einen Mercedes-Benz 300 SL Coupé W 198 aus dem Jahr 1955 ...

Foto: Alex Grimm/ Bongarts/Getty Images
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... Karl-Friedrich Scheufele, Chef der Luxusuhrenmanufaktur Chopard, lässt indes keine Mille Miglia aus, ist sein Unternehmen doch einer der Hauptsponsoren ...

Foto: Chopard
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... Jürgen Grossmann, langjähriger Teilnehmer des Rennens, ist dagegen nicht gemeldet. Der Ex-RWE-Chef hat wohl anderes zu tun ...

Foto: Roland Weihrauch/ picture alliance / dpa
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... Andreas Pohl, Vorstandsvorsitzender Deutsche Vermögensberatung Holding, fährt hingegen wieder mit, schon seit Jahren. Dieses Mal lenkt er einen Ferrari 275 Sport/340 America aus dem Jahr 1950. ...

Foto: DVAG
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... Regelmäßig bei der Mille Miglia am Steuer sitzt auch Regine Sixt, die hier genauso wie ihr Sohn Alexander beim Rennen antritt. ...

Foto: Getty Images
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... Für Glamour sorgen neben Managern auch Schauspieler und Models - aus Deutschland ist beispielsweise Model Giulia Siegel dabei. Ihr Oktoberfest-Outfit wird sie sicherlich abgelegt haben, stattdessen ist sie mit ihrem Freund in einem Aston Martin aus dem Jahr 1934 unterwegs.

Foto: DPA
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Die Schönheit der alten Boliden mag sicherlich auch den australischen Star-Designer Marc Newson faszinieren, der dieses Mal auf der Mille Miglia mitfährt. Der Meister der schönen Dinge hat schon für Boucheron, Leica und Taschen gewirkt. Wichtigster Auftraggeber ist aber sicherlich derzeit Apple, für den er seit 2014 tätig ist. Auf der Strecke durch Norditalien ist er nicht im iCar unterwegs, dafür aber in einem Ferrari 857 S aus dem Jahr 1955.

Foto: DPA / Romeo Balancourt
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