Ein Wohnsitz für jeden Monat Der globale Wanderzirkus der Superreichen

Der Trend geht zur Viert-Villa: Die Superreichen der Welt teilen ihr Leben zunehmend zwischen verschiedenen Wohnsitzen auf, einem für jede Jahreszeit. Die beliebtesten Saisonziele im Überblick.
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März: Der Dubai World Cup, das höchstdotierte Pferderennen der Welt, lockt auf die Arabische Halbinsel. Wie die "New York Times" unter Berufung auf den neuen Knight Frank Wealth Report berichtet , teilen die Superreichen der Welt ihr Leben zunehmend zwischen verschiedenen Wohnsitzen auf, einem für jede Jahreszeit.

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April: Die großen Metropolen wie London haben eigentlich rund ums Jahr etwas zu bieten. Doch selbst dort schwankt die Population der Vermögenden (mit mindestens zehn Millionen Dollar) im Jahresverlauf zwischen gut 10.000 und mehr als 30.000. Während reiche Araber ihre heißer werdende Heimat verlassen, sind Russen und Briten noch nicht in Richtung Mittelmeer verschwunden ...

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Mai: Erste Saisonhighlights wie der Große Preis von Monaco sorgen schon für größere Wanderungen in warme Gefilde. Das kleine Fürstentum an der Riviera hat die höchste Millionärsdichte, und in den Folgemonaten steigt sie noch etwas. Insgesamt ist das Frühjahr auf der Nordhalbkugel - ganz so global sind die Superreichen nämlich doch nicht - aber die Hochsaison der Städte.

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Juni: Das ist der Spitzenmonat für New York, wo sich mehr als 30.000 Superreiche den Ausblick aus dem Apartment an der Park Avenue gefallen lassen.

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Juli: London erlebt jetzt seinen absoluten Höhepunkt als Welthauptstadt der Superreichen. New York und Hong Kong werden dann schon gemieden, im Hochsommer geht es ans Meer.

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August: Ein Strandhaus in den Hamptons auf Long Island, rund 100 Meilen von Manhattan, gehört zwingend zum "Four Pack", wie ein Makler aus Miami das Standard-Immobilienpaket für Reiche in den USA bezeichnet. Plötzlich finden sich mehr als 9000 von ihnen in den Hamptons - im Januar sind es nur 1000, das ist der stärkste saisonale Effekt unter den Luxusdomizilen.

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September: Das Münchener Oktoberfest zählt zu den seltenen Gelegenheiten, wenn Deutschland als Ziel der von Knight Frank ebenfalls erhobenen Flugbewegungen der globalen Privatjetflotte auffällt - allerdings bescheiden im Vergleich zu den großen US-Events.

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Oktober: Los Angeles bietet ganzjährig angenehmes Klima. Wohl deshalb hat die kalifornische Metropole die stabilste Population von Superreichen. Sie halbiert sich im Jahresverlauf höchstens.

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November: Zur Zeit der Motor Show ist das Klima im Emirat am angenehmsten - und die Zahl der Multimillionäre mit mehr als 10.000 am höchsten.

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Dezember: Wenn die Kunstschau Art Basel in Miami Beach gastiert, ziehen tausende Superreiche in die Sonne Floridas. Der Immobilienmarkt in Miami ist seit jeher Zuflucht für das große Kapital aus Lateinamerika, inzwischen jagen aber auch Kollegen aus Asien hier Condo-Trophäen. Nirgends in den USA werden so viele Luxusimmobilien in bar bezahlt.

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Januar: Das Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos versammelt nur eine kleine Elite, die allerdings auf dem Privatflugradar auffällt. Das ist eine Begleiterscheinung der Skisaison, in der es die Superreichen beispielsweise ins nahe St. Moritz zieht, in den US-Ort Aspen oder auch ...

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Februar: ... nach Kitzbühel in Österreich. Das ist zumindest das Winterquartier der deutschen Bosse und Milliardäre. Mehr über die High Snowciety lesen Sie in der Titelgeschichte des manager magazins 1/2016.

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