Mercedes präsentiert X-Klasse So sieht der erste Pick-up mit Stern aus

Kleinwagen, Großlimousinen, SUVs, Lieferwagen, schwere Lkw: All das hat Daimler bereits im Programm. Nun wollen die Stuttgarter den letzten großen weißen Fleck in ihrer Nutzfahrzeug-Angebotspalette schließen - mit X-Klasse genannten Pickup-Modellen, die sie nun in Stockholm vorstellten.
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Daimler will die letzte große Lücke in seinem Nutzfahrzeug-Angebot schließen: Einen hohen dreistelligen Millionenbetrag investiert Daimlers Van-Sparte für den Einstieg in das Pickup-Segment. Das ist durchaus günstig, denn üblicherweise kostet die Entwicklung eines komplett neuen Modells deutlich über eine Milliarde Euro. Doch Mercedes ...

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... erfindet das Offroad-Rad nicht neu, sondern übernimmt von Partner Renault-Nissan die Bodenplatten-Basis. Starten soll der neue Pickup bereits Ende 2017 in Europa. Produziert wird das Fahrzeug in Europa im Nissan-Werk im spanischen Barcelona, wo schon Nissans Pick-up Navara und vom Band rollt. Experten mokieren allerdings ...

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... zu Recht, dass Europa nun mal kein Pickup-Markt sei. Die Pritschenwagen kommen auf gerade mal 1 Prozent aller Fahrzeuge. Denn auf dem Kontinent erfüllen eher Kastenwagen oder Transporter die etwas größeren Beförderungsbedürfnisse. Hauptzielmarkt für den Sternen-Pritschenwagen sind aber ohnedies Australien, Südamerika und Südafrika, wo ...

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... die X-Klasse 2018 starten soll. Bis zu diesem Zeitpunkt werde dort wieder Wachstum da sein, erklärte der Chef von Daimlers Van-Sparte, Volker Mornhinweg, mit Blick auf die schwachen Märkte in Brasilien und Argentinien. Ab 2018 wird der Daimler-Truck auch in einem Renault-Werk in Argentinien vom Band rollen. Zwei mögliche Ausführungen, eine stadtorientierte und eine für das rauere Gelände, zeigte Daimler in Stockholm. Der Pritschenwagen startet im mittelgroßen Pickup-Segment ...

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... das auch VWs Amarok und Toyotas Hilux beackern. In den wohl wichtigsten Pickup-Markt USA traut sich aber Daimler. Da einzusteigen mache keinen Sinn, da der Markt fest in der Hand der drei US-Hersteller Ford, GM und der FCA-Marke Dodge sei. Für die X-Klasse sind Diesel- und Benzinmotorisierungen geplant, Hybridvarianten hingegen vorerst nicht.

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Abgrenzen will sich Daimler von der Konkurrenz mit auch einem besonders komfortablen Innenraum. Fünf Personen sollen bequem Platz haben, die X-Klasse soll der "weltweit erste, echte Premium-Pickup für den modernen, urbanen Lifestyle" werden, wünscht sich Mornhinweg. Dafür zeigt der Innenraum des silbernen Konzept-Fahrzeugs gleich eine Kombination aus dunklem Nubuk- und hellem Nappaleder.

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