"Boote Exclusiv"-Top 10 Die besten Filmyachten

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Ob in Hollywoodfilmen, aktuellen Netflix-Produktionen oder Realityshows: Superyachten schwimmen weitaus häufiger vor der Kamera als gedacht. Hier sind die zehn besten Filmyachten. Film ab!

10 Sunseeker: James Bond 007

Dass die Bond-Macher vornehmlich Produkte britischer Marken platzieren, ist kein Geheimnis. In vier aufeinanderfolgenden 007-Filmen spielen insgesamt sieben Sunseeker-Formate mit: als Bondgirl-Gefährt von Halle Berry in "Stirb an einem anderen Tag" (Superhawk 48), als Bond-Limousine mit Sunseeker- Gründer Robert Braithwaite am Steuer (Sovereign 17) oder als Schurkenschleuder (Superhawk 34) bei einer Fünfzig-Knoten- Verfolgungsjagd auf der Themse in "Die Welt ist nicht genug" (Foto oben). Für "Casino Royale" wurden Mock-ups von weiten Teilen des Predator-108-Interiors in einem Prager Studio auf eine Hydraulikplattform gesetzt, um die Bewegung des 33-Meter-Halbgleiters zu simulieren.

Foto: Sunseeker International
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Keri Lee: Ein Schatz zum Verlieben

Einer der vielen Filme, die Matthew McConaughey auf eine Yacht führten, war die Schmonzette "Ein Schatz zum Verlieben". Darin spielt er den vor dem Bankrott und Eheaus stehenden Schatzsucher Benjamin Finnegan. Ein Milliardär (Donald Sutherland) unterstützt eine letzte Expedition in den Keys mit seiner Yacht, der 54 Meter langen Trinity "Keri Lee". Auf ihr findet Finnegan zu seiner Frau (Kate Hudson) zurück, und dreimal darf man raten, was noch. McConaughey, der einen Oscar für "Dallas Buyers Club" bekam, cruist derzeit im Kino in "Beach Bum" mit Sänger und Yachtie Jimmy Buffett vor Miami.

Foto: Alamy Stock Photo
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118 WallyPower: The Island

In dem Kinofilm aus dem Jahr 2005 rauscht die 118 WallyPower gleich in der Eingangsszene über die Leinwand. Es ist das Vehikel, mit dem sich Lincoln Six-Echo (Ewan McGregor) aus der Gefangenschaft auf eine Insel träumt. Das 36 Meter lange, 12.500 Kilowatt starke Kraftpaket heißt im Albtraum "Renovatio" (Wiedergeburt) und gehört dem Yachtdesigner Tom Lincoln, der Six-Echo als geklonten Organspender hält. Am Ende gelingt ihm und dem Klon Jordan Two-Delta (Scarlett Johansson) die Flucht. Regisseur Michael Bay lässt das Paar in der Schlussszene auf der Wally dem Horizont entgegenfahren.

Foto: Anthony Holder
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Sirocco: Below Deck

Realityshows gibt es wie Sand am Meer. Das vermeintlich wahre Leben von Yachties zeichnet seit über fünf Jahren "Below Deck" nach. Der US-Kabelsender Bravo drehte bereits sechs Staffeln mit bis zu 17 Folgen ab, die auf unter- schiedlichsten, meist um die 50 Meter langen, Charterformaten in karibisch-amerikanischen Gewässern spielen. Die neueste, vierte Staffel von "Below Deck Mediterranean" führt unter das Deck der 47-Meter-Heesen "Sirocco". Thematisch bewegt sie sich von tatsächlichen Herausforderungen an Bord bis hin zu Liebschaften und Zickereien innerhalb der Crew. Dass sich auch Crewmitglieder und Chartergäste näherkommen, spricht für das Vorhandensein eines Drehbuchs. "Below Deck" kann wie alle Inhalte von Bravo nur in den USA gestreamt werden.

Foto: titanfleet.com
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Sarastar: Murder Mystery

In dem jüngst angelaufenen Netflix-Film wird ein New Yorker Paar, er Cop (Adam Sandler), sie Stylistin (Jennifer Aniston), auf dem Flug nach Europa von einem mysteriösen Mann (Luke Evans) zu einem Familientreffen auf einer Yacht eingeladen. Dort ereignet sich der Mord am Eigner, woraufhin sich ein klassisches Whodunit-Szenario entspinnt. Gedreht wurde an den Hotspots Monaco, Portofino und Santa Margherita Ligure. Der Co-Star der Komödie ist "Sarastar", die für den Drehzeitraum eigens in "Mediterranean Queen" umgetauft wurde. Das 60,20 Meter lange Aluformat im Luca-Dini-Styling legte 2017 bei Mondomarine ab und ist für 364.000 Euro pro Woche charterbar oder für 50 Millionen Euro zu erwerben.

Foto: Oliver Palombi / MEGA
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Ocean Emerald: Point Break 2

Das freie Remake des Klassikers "Gefährliche Brandung" setzt auf einen reichlich abwegigen Plot: Ein FBI-Agent infiltriert eine Gruppe von Extremsportlern, die Angriffe auf Unternehmen verüben. Damit wollen sie gegen die weltweite Armut ankämpfen und maximal viel Adrenalin ausschütten. Der Financier der Bande besitzt die Yacht, das 41 Meter lange Sir-Norman-Foster-Design "Ocean Emerald". Für eine Wellenreitszene vor dem polynesischen Teahupoo versah die Requisite die Bugpartie...

Foto: Nigel Young
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... der radikalen Widebody-Aufbauten mit einer Skaterampe, von der sich Profiskateboarder ins Nass stürzten. "Ocean Emerald" befährt im Charterbetrieb von Thailand aus südostasiatische Gewässer, im Winter für 95.000 Euro die Woche.

Foto: Film Grab
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10 Sousfrière: 007 Casino Royale

Gleich bei seinem 007-Einstand zog es Daniel Craig auf eine Yacht. Nach einem Lagunenflirt mit Bondgirl Eva Green lief er auf der Spirit 54 in Venedig ein. Für die Aufnahmen auf dem Canal Grande legte die Crew den Mast der für den Film angefertigten Mahagoni-Schönheit zehnmal.

Foto: Danjaq, LLC & United Artists Corporation
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Dort war "Soufrière" laut Spirit Yachts die erste Segelyacht seit dreihundert Jahren. Dass sich Craig im Gegensatz zu seinen 007-Vorgängern zum Segeln hingezogen fühlt, machte er auch zwei Filme später in "Skyfall" klar. Da nahm er eine 007-Gespielin auf die 56-Meter- Ketsch "Regina" mit. Und auch der neueste, 25. Bond-Streifen wird Craig wieder auf eine Segelyacht führen. Diesmal auf Jamaika.

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Belafonte/Mojo: Die Tiefseetaucher

Die eigentliche Größe ist Bill Murray als Steve Zissou. Heimliche Stars in dieser Persiflage auf das Leben von Jacques Cousteau sind jedoch Italien und die detailreiche Ausstattung, die Regisseur Wes Anderson dem Film verordnete. Für den Dreh kaufte das Filmteam zwei 47 Meter lange Ex-Minensucher in Südafrika und errichtete ein Halbmodell der "Belafonte" in originalgetreuer Größe in einem römischen Filmstudio. Da Cousteaus Schiff "Calypso" hieß, benannte Anderson sein Filmschiff nach Calypso- Sänger Harry Belafonte. "Belafonte" fährt nach sechsjährigem Refit in Dubai als gewollt rostige "Mojo".

Foto: Seyfferth Art
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Kismet: Six Underground

Der Actionthriller von Michael Bay ("Bad Boys", "Transformers") handelt von sechs Milliardären, die ihren Tod vortäuschen, um ein Eliteteam zur Verbrechensbekämpfung zu bilden, das unter anderem aus Ryan Reynolds und Mélanie Laurent besteht.

Foto: Shutterstock
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Die Netflix- Produktion ist mit 150 Millionen Euro die bislang teuerste in der Geschichte des Streamingdiensts. Ein großer Posten des Rekordbudgets war die wöchentliche Charterrate für "Kismet" in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Für die Wasseraufnahmen reiste Bay vom vorherigen Drehort Florenz mit einem Stab von 500 Personen in die apulische Stadt Tarent. Am Hacken des italienischen Stiefels drehten sie am 70 Meter breiten Kanal vor dem Castello Aragonese eine wilde Verfolgungsjagd, auf die das von Explosionen begleitete Auslaufen des Lürssen-Formats folgt.

Foto: Shutterstock
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Nadine/M3: The Wolf of Wall Street

Im Biopic über den Wall-Street-Schwindler Jordan Belfort durfte seine Yacht nicht fehlen. Zunächst taucht sie auf, als der von Leonardo DiCaprio gespielte Broker einen FBI-Agenten auf dem Achterdeck empfängt. Im Film handelt es sich um das 44 Meter lange De-Basto-Design "M3", das Martin Scorsese vor der New Yorker Skyline in Szene setzte. Auf einen Bestechungsversuch Belforts hin schildert der Ermittler, wie ihn seine Kollegen feiern würden, wenn er die Yacht erst einmal beschlagnahmt hätte. Diesem Schicksal entging sie, im Film wie im echten Leben. Da hieß Belforts Yacht "Nadine", lief 1961 bei Ackmar in Holland vom Stapel, war einen Meter länger und nach 14 Jahren im Besitz der Chanel- Familie eine der ersten Yachten mit Aerotender an Deck.

Foto: Appian Way/Paramount/Kobal/REX/S
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Die Film-"Nadine" kommt wieder vor, als Belfort Wetterwarnungen seines Kapitäns ignoriert und von Portofino nach Monaco ablegen lässt, um weiter in die Schweiz zu einem Banktermin zu reisen. Die echte "Nadine" aber geriet, überfrachtet mit Tendern, zwischen Rom und Sardinien in einen heftigen Sturm. Als ein Tender durchs Fenster flog und 15-Meter-Wellen den Salon fluteten, wurden Gäste und Crew wie in "Wolf of Wall Street" von Helikoptern abgeborgen.

Foto: John Rowe
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Diese Top-Ten-Liste stammt aus der Zeitschrift "Boote Exclusiv" 

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