Rolex, Patek Philippe, Omega Die Uhren-Hierarchie der Wall Street

Patek Philippe? Ist erst als Managing Director okay - vorher nicht einmal als Pappmodell am Arm. Bestsellerautor John LeFevre aka @GSElevator erklärt die Uhren-Hierarchie der Wall Street:
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Praktikanten aufgepasst: "Zwar kennt eh niemand deinen Namen", schreibt John LeFevre alias @GSElevator bei "Business Insider" über die Uhren-Hierarchie der Wall Street , eine 17.000-Dollar-Hublot am Arm könne aber schnell den Eindruck erwecken, dass das eigene Können nicht der primäre Grund für die Einstellung gewesen sei. Wall-Street-Neulingen rät er zur Omega Seamaster - mit Preisen rund um 3000 Dollar die günstigste Uhr in der Hierarchie.

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Analysten sollten die Omega hingegen ihren kleinen Brüdern schenken - die Rolex Submariner für gut 7000 Dollar sei die klassische Investmentbanker-Starteruhr: "Sie ist vielseitig und Girls in Bars erkennen sie leicht."

Foto: AFP/ PHILLIPS AUCTION HOUSE
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Als Associate könne man hingegen schon etwas mehr dicke Hose machen - aber nicht zu sehr: Schließlich wollten die eigenen Kunden keinen 25-jährigen Ansprechpartner, der dickere Uhren trage als sie selbst. LeFevres Tipp:  die Blancpain Aqua Lung, Lieblingsuhr von Wladimir Putin und etwa 13.000 Dollar schwer.

Foto: Alexey Nikolsky/ dpa
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Erst als Vice President verdiene man echtes Geld an der Wall Street, meint LeFevre: "Nun ist es Zeit, deine Rolex Daytona zu kaufen, die vollkommene Investmentbanker-Uhr." Wer schon eine oder zwei Rolex sein eigen nenne, greife stattdessen...

Foto: ALEX HOFFORD/ picture alliance / dpa
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... zur Vacheron Constantin Overseas für 19.000 Dollar.

Foto: Vacheron Constantin
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"Wir hatten mal einen Director, schreibt LeFevre , der eine Patek Philippe in Originalgröße aus Papier ausgeschnitten und an sein Handgelenk geklebt hat, um sie Probe zu fahren." Natürlich sei so jemand (siehe nachgestelltes Foto) NICHT befördert worden - "er ist bei Morgan Stanley gelandet, wo er natürlich gut hingepasst hat." Directors sollten eher zu...

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... einer tourbillonbewehrten Breguet für knapp 50.000 Dollar greifen. Auch Jaeger LeCoultre sei auf dieser Gehaltsstufe ein angemessener Kumpan am Handgelenk.

Foto: Breguet
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Erst als Managing Director dürfe man schließlich zur echten Patek Philippe greifen.

Foto: Jean-Daniel Meyer / Patek Philippe
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Im Olymp der Wall Street sitzen die Partner - Männer wie Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein. Doch halt, was hängt da so matt an seinem Arm? Plastik?! "Genauso, wie Sam Walton einen Ford gefahren ist und Warren Buffett einen Lincoln, kauft man sich als Partner eine Swatch oder eine Sportuhr von Nike", hält John LeFevre fest. Oder noch besser: Man trage überhaupt kein Chronometer. "Der Power Move ist es, ein paar Uhren zuhause zu haben, und sie dann nur sehr selten zu tragen. Wenn du die Zeit kontrollierst, brauchst du nicht zu wissen, wie spät es ist."

Foto: ALESSANDRO DELLA VALLE/ ASSOCIATED PRESS