Luxusuhren Gesuchte Modelle für Sammler

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"Der Pfirsich": Diese Uhr von circa 1810 wurde von lbery in London für den chinesischen Markt hergestellt. Acht Uhren des Typs sind bekannt, diese ist wohl die größte und besterhaltene. Goldemail und Halbperlen zieren das aufwendige Gehäuse. In diesem Jahr wurde die Uhr für 192.200 Euro versteigert.

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A. Lange & Söhne, Richard Lange Tourbillon "Pour le Mèrite":Von dieser Uhr gibt es nur 100 in Platin gefertigte wie das abgebildete Exemplar. Das dreiteilige Regulatorzifferblatt ist von einem Präzisionschronometer des Dresdner Meisteruhrmachers Johann Heinrich Seyffert (1751–1817) inspiriert. Durch einen Ausschnitt kann man das Tourbillon beobachten. Erzielter Preis in diesem Jahr: 124.000 Euro.

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Meisterstempel "MK": Diese Uhr wurde vermutlich in Augsburg gefertigt - und zwar bereits um 1575. Die Dosenuhr hat nur einen Zeiger, das feuervergoldete Gehäuse aus Messing ist aufwendig dekoriert und erzielte im vergangenen Jahr einen Preis von 47.200 Euro.

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Officine Panerai Brevetee "Radiomir" von Rolex: Die Uhr von 1944 ist eine Kampfschwimmeruhr der deutschen Kriegsmarine; heute sind nur noch 60 dieser Uhren erhalten. Dank der 1914 erfundenen Leuchtmasse "Radiomir"- einem Gemisch aus Zinksulfat und Radiumbromid - waren die Panerai-Zifferblätter in der Nacht und tief unter Wasser besonders gut abzulesen. Diesen Vorteil wusste Panerai auch für Uhren auszunutzen, und so wurde er mit der Produktion der ersten Armbanduhr für Kampftaucher, genannt "Radiomir", beauftragt. Die ersten Prototypen wurden noch direkt bei Rolex gefertigt, später entstanden die Uhren mit ihrem Gehäuse nach dem Prinzip der Oyster bei Panerai. 1936 wurde die Panerai Radiomir zum geheimen Ausrüstungsgegenstand der Marine. Im vorigen Jahr wurde die Uhr für 210.800 Euro versteigert.

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A. Lange & Söhne, Tourbillon "Pour le Mérite": Das Sammlerstück wurde circa 1996 gefertigt - auf Kundenwunsch für einen deutschen Industriellen. Hierbei wurde der Gehäusedurchmesser von 38 mm auf 36 mm geändert und das Zifferblatt matt schwarz gestaltet. Die Uhr erzielte 2012 einen Auktionspreis von 329.400 Euro.

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Uhrenfabrik Union: Die prächtige Taschenuhr von 1896 wiegt stolze 400 Gramm und ist damit die schwerste aller jemals in Glashütte gefertigten Goldtaschenuhren. Sie steckt voller feinster Komplikationen - und ging vor sechs Jahren für 321.600 Euro an einen Sammler.

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Rolex "Oyster Cosmograph" ("Paul Newman Panda Dial"): Die Kultuhr von 1972 gilt als eine der schönsten und teuersten Rolex-Uhren. Paul Newman selbst soll eine Ref. 6239 "Daytona" getragen haben, die ihm seine Frau Joanne Woodward schenkte, als er 1972 damit begann Autorennen zu fahren. Diese Uhr wurde 2015 für 210.800 Euro verkauft.

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Omega Watch von 1944: Die Herrenarmbanduhr mit Chronograph besticht durch eine Fülle von Details wie der kleinen Sekunde, dem 30-Minuten-Zähler den eleganten ovalen Chronographendrückern. Auktionspreis vor einem Jahr: 20.000 Euro.

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Patek Philippe Ref. 3970EP: Diese Uhr stammt aus dem Jahr 1997 - sie besitzt einen Chronographen, einen ewigen Kalender, Schaltjahresanzeige und Mondphase. Das Gehäuse ist aus Platin. Die Serie wurde 1986 bis 2005 gefertigt, wurde zu Patek Philippes 150. Jubiläum vorgestellt und sollte die erfolgreiche Referenz 2499 ersetzen, die von 1951 bis 1985 hergestellt worden war. Dank der immensen Popularität älterer Patek Philippe Armbanduhren als Sammlerstücke in den frühen 80er Jahren wussten die Sammler die besondere Seltenheit und den bleibenden Wert dieser Modelle zu schätzen. Vor einem Jahr verkauft für 146.900 Euro.

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Patek Philippe Nautilus Jumbo: Die Automatikuhr aus dem Jahr 1982 ist extrem selten. In den 70er Jahren überraschte Patek Philippe mit einer unorthodoxen Armbanduhr aus Stahl. Damals war der Inbegriff einer Luxusuhr "Gold" und entgegen dem damaligen Trend, möglichst flache Armbanduhren zu produzieren, entschloss sich Patek Philippe mit der "Nautilus Jumbo" zum kühnen Look einer Uhr im Bullaugen-Design mit schlichtem Stahlgehäuse. 2008 wechselte diese Uhr für 26.900 Euro den Besitzer.

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