Geschäfte mit Ultra-Luxus-Immobilien Wo die meisten Supervillen verkauft werden

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Sydney gehört einer Analyse des britischen Immobilienberaters Knight Frank zufolge zu den Orten, an denen das Geschäft mit Ultra-Luxus-Wohnimmobilien weltweit am meisten floriert. Zu dieser Kategorie zählt Knight Frank Objekte mit einem Preis von 25 Millionen Dollar oder mehr. Davon wurden in Sydney in den vergangenen zwölf Monaten (bis Ende August) zwar lediglich fünf Stück verkauft, so das Unternehmen. Diese kamen zusammen aber auf ein Transaktionsvolumen von 219 Millionen US-Dollar, womit die australische Metropole im weltweiten Ranking den sechsten Platz einnimmt.

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Auf Platz fünf landet Knight Frank zufolge Los Angeles. Die Zählung ergab insgesamt zwölf Immobilien-Deals jenseits der 25-Millionen-Dollar-Grenze binnen zwölf Monaten, mit einem Gesamtvolumen von 441 Millionen Dollar.

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Platz vier belegt Singapur, wo binnen eines Jahres zwölf Ultra-Luxus-Immobilien im Wert von zusammen 529 Millionen Dollar gehandelt wurden.

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London ist seit Langem bekannt als Destination der Reichen und Superreichen aus aller Welt. Entsprechend hochpreisig ist der dortige Immobilienmarkt. Knight Frank zählte binnen zwölf Monaten insgesamt 38 Deals, bei denen das Objekt 25 Millionen Dollar oder mehr kostete. Mit einem Gesamtvolumen von 1,479 Milliarden Dollar liegt die britische Hauptstadt auf Platz drei und beinahe gleichauf mit ...

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... New York City, das sich auf dem zweiten Rang befindet. Mit 39 Objekten im Wert von zusammen 1,497 Milliarden Dollar hat die US-Metropole nur hauchdünn die Nase vorn.

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Der Top-Markt für dieses erlesene Immobiliensegment ist indes Knight Frank zufolge Hongkong. Dort gab es innerhalb von zwölf Monaten bis August 2018 sage und schreibe 47 Wohnimmobiliendeals mit Volumina von jeweils mehr als 25 Millionen Dollar. Insgesamt kommt die Metropole damit auf ein Volumen in dieser Marktnische von 2,481 Milliarden Dollar. Künftig könnte Hongkong allerdings ebenso wie Singapur im Ranking zurückfallen: Knight Frank erwartet in beiden asiatischen Städten eine Preisstagnation oder sogar einen Rückgang im Luxussegment. Der Grund: Neu eingeführte Marktregulierungen, die Käufer und Verkäufer bei ihren Verhandlungen berücksichtigen müssen.

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Insgesamt allerdings erwartet Knight Frank ein weiteres Anwachsen des Marktes für Super-Luxus-Immobilien. Die ultra-reiche Weltbevölkerung mit einem Nettovermögen von jeweils über 50 Millionen Dollar sei in den letzten fünf Jahren bis 2017 um 18 Prozent angewachsen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. In den nächsten fünf Jahren sei mit einem weiteren Plus von 40 Prozent zu rechnen. Dieses Wachstum werde voraussichtlich dazu führen, dass die Transaktionen "am ultimativen Ende des Marktes" weiter steigen und sich zunehmend auf weitere Standorte ausbreiten werden, wie zum Beispiel San Francisco (im Bild), Chicago, Dallas, Peking oder Shanghai.

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