Milliardengelder strömen aus Asien London bleibt weltweit beliebtestes Ziel für Immobilienkapital

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Geht es um Immobilieninvestitionen, dann ist weltweit nach wie vor kein Standort so beliebt bei den Anlegern wie London, trotz des anstehenden Brexits, und trotz der daher zu erwartenden wirtschaftlichen Einbußen für die britische Metropole. Einer Analyse des britischen Beratungsunternehmens Knight Frank zufolge erwarben Investoren im ersten Halbjahr 2018 Gewerbeobjekte im Volumen von 5,6 Milliarden Pfund (6,2 Milliarden Euro) in London - so viel, wie in keiner anderen Stadt weltweit.

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Institutionelle Investoren und Fonds aus aller Welt schätzen an London vor allem die hohe Liquidität des Marktes, so Knight Frank. Auch Gelder in größerem Umfang lassen sich dort vergleichsweise problemlos investieren, heißt es. Zudem stehe der Standort für Stabilität und Transparenz. Die größte Einzeltransaktion im ersten Halbjahr war in der Themse-Metropole der Verkauf des von der Schweizer Bank UBS genutzten Bürokomplexes 5 Broadgate (Bild) an CK Asset Holdings, der alleine ein Volumen von einer Milliarde Pfund hatte.

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Weitere große Deals in London im ersten Halbjahr waren beispielsweise der Verkauf von Ropemaker Place für 650 Millionen Pfund an die asiatische Ho Bee Land-Gruppe sowie der Erwerb von 20 Old Baileys in der City of London durch Mirae Asset Management aus Südkorea (Preis: 341 Millionen Pfund). „Trotz der politischen Unruhen, die Großbritannien rund um den Brexit erlebt, ist London erneut der liquideste Immobilienmarkt der Welt", kommentiert Nick Braybrook von Knight Frank die Zahlen. "Asiatische Immobilieninvestoren sind weiterhin die größten Exporteure globalen Kapitals und Südkorea sowie Singapur aktiver als je zuvor. An den fünf größten Deals war jeweils asiatisches Kapital beteiligt und dieser Trend wird auf absehbare Zeit anhalten."

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Mit seinem Transaktionsvolumen lässt London andere Immobilien-Hotspots hinter sich. Hongkong beispielsweise landet im ersten Halbjahr mit investierten umgerechnet rund 5,2 Milliarden Euro laut Knight Frank auf Platz zwei.

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Auch Paris ist weniger beliebt als die britische Hauptstadt. Die Stadt an der Seine kommt mit Investitionen von 2,1 Milliarden Euro weltweit auf Platz drei.

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London steht indes nicht nur bei Gewerbeimmobilienkäufern ganz oben auf der Favoritenliste. Einem Wealth Report von Knight Frank zufolge wollen vielmehr auch viele sehr vermögende Privatkunden zuerst London für ihre ausländischen Immobilieninvestitionen ansteuern.

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Manhattan liegt mit Investitionen von rund 2,2 Milliarden Dollar im Ranking der weltweit beliebtesten Gewerbeimmobilienstandorte lediglich auf Platz vier.

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Die deutsche Stadt mit der größten Anziehungskraft für internationales Immobilienkapital ist München, das mit rund 1,2 Milliarden Euro auf dem sechsten Platz im weltweiten Ranking steht.

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Die Bankenmetropole Frankfurt am Main rangiert mit rund 700 Millionen Euro an Gewerbeimmobilieninvestments laut Knight Frank international auf dem neunten Platz.

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