Elf Lieblingsdinge Worauf Wirtschafts-Promis nicht verzichten können

Es gibt Sachen, die nimmt man in die Hand und weiß: Ich habe frei. Elf Business-Promis erzahlen, auf welche Lieblingsdinge sie nicht verzichten konnen.
1 / 16

Mitinhaber und CEO des Windanlagenbauers Senvion Jürgen Geißinger: "Mein MAN-Traktor von 1962 ist Kult, genauso wie mein Traktor von Porsche, ebenfalls ein Modell aus den 60er Jahren. Die beiden stehen auf meinem Bauernhof im Allgäu und müssen höchstens mal zum Schneeräumen ran. Für schwere Arbeiten nutze ich einen nagelneuen Deutz-Traktor. Ich liebe Treckerfahren. So eine Maschine verleiht auf dem Land eine gewisse Souveränität, man kommt einfach überall durch. Wenn wir Freunde einladen, sitzen wir oft um ein Lagerfeuer aus Holz, das ich selbst aus dem Wald geholt und gehackt habe. Der pure Naturgenuss."

Foto: Dirk Bruniecki für manager magazin
2 / 16

Unternehmer, Extremsportler und Motivationsredner Jochen Schweizer: "Mehr als 30 Mahagoni-Rennkajaks habe ich inzwischen gerettet, oft aus der letzten Ecke dunkler Bootshallen irgendwelcher Kanuvereine in der Provinz, wo sie unbeachtet herumlagen. Ich liebe die Eleganz dieser alten Boote. Ein erfahrener Tischler und Bootsbauer restauriert sie für mich. Dann hänge ich sie in meiner Firma unter die Decke. Ich besitze mittlerweile jedes Modell der Flachbahn-Rennkajaks, die bei den Olympischen Spielen 1972 zum Einsatz kamen. So oft wie möglich setze ich mich in eines der Boote und paddle, am liebsten eine Stunde pro Tag. Auf dem Foto sitze ich neben einem Ranger-Boot. Mit dem Sammeln aufhören? Niemals. Ich habe endlos Platz."

Foto: Jochen Schweizer
3 / 16

Thjnk-Vorstand Karen Heumann: "Wäre es nicht doch zu seltsam, hätte ich meine Gartenschere von Kunde wohl immer dabei. Schließlich gibt es immer irgendwo eine Blüte, die ich fachgerecht abschneiden und mitnehmen möchte. Mein Lieblingsschneidewerkzeug...

Foto: Felix Krüger
4 / 16

... mit den herrlich präzisen Klingen darf geölt in einem speckigen Lederetui in der Küchenschublade wohnen. Ihre Schwestern, unzählige Vasen, warten in Schränken darauf, dass wir losziehen. Ihre Brüder, die Amboss-Scheren für dickeres Holz, vergammeln ungepflegt im Keller, bis der Herbst kommt." (Symbolbild)

Foto: imago
5 / 16

Nomos-Glashütte-Mitgesellschafter Uwe Ahrendt: "Seit zwölf Jahren fahre ich meinen Mercedes 190 C, Baujahr 1962 – eine der letzten Heckflossen, die gebaut wurden."
Wie ist der Wagen in Ihren Besitz gekommen?
"Er ist ein Geschenk von meinem Freund und Kollegen, dem Nomos-Gründer Roland Schwertner."
Und wie fährt es sich in einem solchen Schlitten?
"Wo immer ich mit meinem fahrenden Wohnzimmer auftauche, lächeln die Leute. Auch meine drei Kinder lieben es, auf der Sofarückbank über die Landstraßen des Erzgebirges zu schaukeln, über die Grenze fahren wir manchmal ins nahe Tschechien, um Buchteln zu essen, oder nach Dresden runter. Und für mich als Chef einer Marke, die für bestes Handwerk und ebensolches Design steht, passt es auch sonst: formbewusst und ein wenig augenzwinkernd. Nicht so gut fühle ich mich beim Gedanken an den CO2-Ausstoß meiner Heckflosse – hier ist demnächst wohl mal ein Umbau fällig."

Foto: NOMOS Glashütte, Dawin Meckel
6 / 16


Mal was Verrücktes erlebt?
"Einmal hat mich ein wildfremder Mann mitten auf der Kreuzung angehalten, um mir seine Ersatzteilsammlung anzubieten. Die lagert nun in meiner Garage, unangetastet."
Würden Sie ihn je verkaufen?
"Wieso sollte ich? Ich käme gar nicht auf den Gedanken."

Foto: privat
7 / 16

Bloomy-Days-Gründerin Franziska von Hardenberg: "Ich bin ein farbenfroher Mensch. Ich verkaufe Blumen, und ich liebe farbenprächtige Kleider. Ein perfekter Kontrapunkt dazu, den ich buchstäblich jeden Tag trage und von dem ich mich niemals trennen würde, sind meine goldenen Armreifen und Ringe. Sie bringen ...

Foto: Patrick Wüstner
8 / 16

... Eleganz und Klassik in meine farbige Welt. Ganz besonders hänge ich an diesen Schmuckstücken, weil sie aus meiner Familie stammen: Ich habe sie von meinen Eltern und Schwiegereltern am Tag der kirchlichen Trauung erhalten."

Foto: Patrick Wüstner
9 / 16

Opel-Marketingvorstand Tina Müller: "Mein Lieblingsstück ist ohne Zweifel mein Lippenstift! Ohne fühle ich mich nicht komplett. Seit dem Abi gehe ich nicht ohne Lippenstift aus dem Haus. Es ist immer die gleiche Farbe: Rouge Dior 813 5th avenue. Meine Freundinnen bewundern mich dafür, dass ich das Nachziehen beherrsche, ohne in den Spiegel zu schauen. Wenn ich auf Reisen bin und meinen Lippenstift vergessen habe, gibt es Gott sei Dank den Duty-free-Shop am Flughafen!"

Foto: Frank Beer
10 / 16

Kreativchef Floris van Bommel: "Meine Gitarre ist der Schlüssel zu einer anderen Welt. Ich spiele, seit ich 19 bin. Rock. Aber immer nur halbe Songs, dann wird mir langweilig. Wenn ich jemals ein Album mache, dann nur mit Eineinhalb-Minuten-Stücken."

Foto: Thomas Rabsch
11 / 16

Gregor Gebhardt, Gründer und CEO Friendsfactory, ist Tauchlehrer und liebt seine Tauchausrüstung: "Wer je getaucht ist, weiß: Egal mit welchen Problemen du abtauchst, wenn du wieder hochkommst, sind sie weg. Ich habe im Laufe der Jahre bestimmt 500 Leuten das Tauchen beigebracht und nie ...

12 / 16

... in glücklichere Gesichter geschaut. Unter Wasser ist auch der CEO Gleicher unter Gleichen. In Schwerelosigkeit aufzugehen ist ein Traum von uns allen und mal Fisch, mal Astronaut zu sein einfach nur – großartig!" (Symbolbild)

Foto: imago
13 / 16

Chef und Mitinhaber der Bekleidungsmarke Bench Bruno Sälzer liebt seine Laufschuhe "Salomon Speedcross Pro":
Wann und warum haben Sie sich in diese Schuhe verguckt?
"Seit es diese Art gibt (seit etwa fünf Jahren), finde ich sie unglaublich stylish."
Warum die und keine anderen?
"Sind für mich immer noch die Schönsten."

Foto: imago
14 / 16


Wenn Sie sie schon nicht mit ins Bett nehmen, zu welchen anderen Anlässen tragen Sie sie dann?
"Immer zu Jeans, und das ist dann auch fast immer."
Gehen Sneakers auch zum Galaauftritt?
"Auf gar keinen Fall, solche 'Trail-Sneaker' brauchen einen lässigen, nicht formellen Look."
Wie viele haben Sie davon?
"Etwa 20 derselben Art, in leichten Style- und Farbabweichungen. Neuerscheinungen kaufe ich immer sofort dazu."

Foto: Salomon
15 / 16

Lieblingsgegenstand des Geschäftsführer des Wäscheherstellers Mey Matthias Mey sind seine Kickboxhandschuhe: "Ein- bis zweimal die Woche versuche ich, in einer nahe gelegenen Kampfsportschule zum professionellen Muay-Thai-Training zu gehen. Kickboxen...

Foto: Mey
16 / 16

... erfordert hohe Konzentration, Reaktionsschnelligkeit, Beweglichkeit und eine gute Kondition. Dinge, die in meinem Alltag ebenfalls sehr wichtig sind. Außerdem spüre ich seitdem Muskelpartien, die ich vorher gar nicht kannte."

Foto: Joya