Legendäre Adresse Die Flick-Villa wird abgerissen

Münchens Schickaria hat von der legendären Villa des verstorbenen Multimilliardärs Friedrich Karl Flick Abschied genommen. Im Nobelviertel Bogenhausen rollen bald die Bagger an. Panzerglas und Atombunker müssen Luxuswohnungen weichen.
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Noch steht sie: Die Villa des verstorbenen Multimilliardärs Friedrich Karl Flick in München-Bogenhausen. Die Pienzenauerstraße 111 zählt zu den bekanntesten Adressen der Bayern-Metropole. Der 150-Zimmer-Bau soll im Frühjahr abgerissen werden und Luxuswohnungen weichen.

Foto: DPA/ Tobias Tschepe
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Die Empfangshalle: Zum Abschied fanden sich 300 illustere Gäste in der Villa ein. Unter ihnen der frühere Daimler-Chef Jürgen Schrempp, Zeitungsverleger Dirk Ippen, der Medienunternehmer und Ministerpräsidenten-Sohn Franz Georg Strauß sowie der EM.TV-Gründer Thomas Haffa.

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Friedrich Karl Flick (Archivbild aus dem Jahr 1997): Der Name Flick steht für das einst größte deutsche Firmenimperium im Familienbesitz - und für die Parteispendenaffäre in den 1980er Jahren. Nach dem Verkauf seines Konzerns 1985 zog sich Flick ins Privatleben zurück. Zu seinem Vermögen zählten weitere Villen in Deutschland und Österreich. Er starb 2006 im Alter vom 79 Jahren in seinem Haus am Wörthersee.

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Entwurf der Firma M-Concept: So sollen die neuen Luxuswohnungen aussehen, die bis 2015 auf dem Gelände der ehemaligen Flick-Villa entstehen.

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Wohnen im noblen Herzogenpark: Insgesamt sollen ein Dutzend Wohnungen entstehen. Der genaue Preis für den Quadratmeter ist offen. Über 10.000 Euro werde er sicher kosten, heißt es vom Makler Duken & v. Wangenheim.

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