Josef Ackermann Seine besten Zitate aus zehn Jahren

Nach zehn Jahren an der Spitze der Deutschen Bank zieht sich Josef Ackermann zurück. Nach der Hauptversammlung der Deutschen Bank am 31. Mai ist Schluss. Der 64-Jährige Schweizer ist bis heute Reizfigur und Musterbanker. Eine Chronologie in Zitaten.
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"Das ist das einzige Land, wo diejenigen, die erfolgreich sind und Werte schaffen, deswegen vor Gericht stehen."

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21. Januar 2004 im Mannesmann-Prozess, in dem Ackermann der Untreue angeklagt war.

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"Wir wollen im Konzert der Weltbesten dabei sein - mit Standort Deutschland."

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3. Februar 2005 zur Bedeutung des Deutschland-Geschäfts.

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"Niemand - zumindest niemand, den ich kenne - will einen 'Kapitalismus pur' und schon gar keinen 'Raubtier-Kapitalismus'."

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Bei der Hauptversammlung am 18. Mai 2005 zur Kritik am ehrgeizigen Ziel einer Eigenkapitalrendite von 25 Prozent vor Steuern.

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"Ich habe immer großen Wert darauf gelegt, nicht länger arbeiten zu müssen."

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Der damals 57-Jährige am 2. Februar 2006 zur Altersgrenze von 62 Jahren für Vorstände der Deutschen Bank.

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"Anshu Jain hat jetzt nicht bösartig Englisch gesprochen: Er kann kein Deutsch und er nimmt auch keine Deutsch-Lessons."

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1. Februar 2007 über seinen als Kronprinz gehandelten Vorstandskollegen.

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"Meine Bekanntheitswerte - auch ein bisschen dank Mannesmann - sind 58 Prozent."

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16. März 2007 beim Zukunftskongress der NRW-CDU.

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"Glauben sie, dass irgendein Großer seinen Sitz hierhin verlegt, wenn er das hier miterlebt?"

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Bei der Deutsche-Bank-Hauptversammlung am 24. Mai 2007 angesichts wiederholter Detailfragen aus dem Umfeld des Medienunternehmers Leo Kirch.

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"Deutsche Kunden wollen nicht nur in Wuppertal-Süd gut behandelt werden, sondern auch in Australien und China."

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4. September 2007 zur Notwendigkeit einer Bündelung der Kräfte im deutschen Bankenmarkt.

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"Dies könnte ein Tsunami vergleichbar mit der Subprime-Krise werden."

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7. Februar 2008 in einem TV-Interview zu den Problemen bei Anleihenversicherern.

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"Ich glaube nicht mehr an die Selbstheilungskraft der Märkte."

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17. März 2008 bei einer Podiumsdiskussion in Frankfurt. Die Aussage wurde als Ruf nach dem Staat interpretiert, als Versuch, Verluste auf die Allgemeinheit abzuwälzen. Drei Tage später erklärte Ackermann in der "FAZ", er habe vom amerikanischen Häusermarkt gesprochen.

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"Solange ich Deutsche-Bank-Chef bin, werde ich keine einzige Aktie verkaufen."

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6. Juli 2008 auf die Frage, ob er nach Kursverlusten der Deutsche-Bank-Aktie nicht einen Teil seiner Papiere verkauft habe.

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"Einen kräftigen Streifen blau, die Farbe der Deutschen Bank, hat die Deutsche Postbank ja schon in ihrem Logo. Deutsche Postbank und Deutsche Bank ergänzen sich in vielerlei Hinsicht hervorragend."

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12. September 2008 zum Einstieg bei der Postbank.

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"Ich würde mich schämen, wenn wir in der Krise Staatsgeld annehmen würden."

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Ackermann Mitte Oktober 2008 vor Deutsche-Bank-Managern nach Angaben des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel".

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"Die Deutsche Bank heißt Deutsche Bank und ist Teil Deutschlands."

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5. Februar 2009 zur Rolle des Instituts in der Finanzmarktkrise.

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"Es werden sich sicher viele freuen, dass ich noch vier Jahre bleibe. Dann haben sie jemanden, den sie angreifen können."

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28. April 2009 zur Entscheidung, bis 2013 an der Spitze der Bank zu stehen.

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"Es war ein sehr friedlicher Showdown. Es wurde nicht geschossen."

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28. Juli 2009 vor dem HRE-Untersuchungsausschuss des Bundestages über die Atmosphäre während der Gespräche zur Rettung der Hypo Real Estate Ende September 2008.

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Wir wissen, Banken können in einer Parallelwelt nicht gedeihen, sie brauchen die Zustimmung der Menschen und das heißt: Sie müssen in ihrem Tun nicht nur der sogenannten realen Wirtschaft dienen, wie es oft heißt, nein, mehr noch: Sie müssen den Menschen dienen."

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Bei der Bilanz-Pressekonferenz am 4. Februar 2010 in Frankfurt.

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"Wenn ein Haus einmal brennt, und die Gefahr besteht, dass umliegende Häuser auch beschädigt werden, dann lohnt es sich nicht, eine lange Debatte über die Konstruktionsfehler des Hauses zu führen, sondern man muss das Haus löschen."

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4. Mai 2010 in Berlin zur milliardenschweren Griechenland-Hilfe.

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"Ob Griechenland über die Zeit wirklich in der Lage ist, diese Leistungskraft aufzubringen, das wage ich zu bezweifeln."

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13. Mai 2010 in der ZDF-Sendung Maybrit Illner.

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"Wenn wir ein bisschen mehr schwäbische Hausfrau mit auf den Weg nehmen, dann, glaube ich, können wir das System stabiler gestalten."

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Bei der Hauptversammlung am 27. Mai 2010 zur Neuordnung des Finanzsystems.

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"Wir produzieren keine Produkte, die keine Abnehmer finden, so blöd sind wir nicht."

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Bei einer Vortragsveranstaltung am 1. Juni 2011 in Frankfurt auf die Frage eines Zuhörers nach komplizierten Produkten und der Rolle des Kunden für die Banken.

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"Es gibt auch sehr, sehr anständige Banker."

Quelle:
Bei einer Vortragsveranstaltung am 1. Juni 2011 in Frankfurt zur nicht abreißenden Kritik an der Finanzbranche.

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"Ich muss nicht jeden Tag in der Zeitung stehen."

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Bei einem Besuch der dpa-Zentrale in Berlin Mitte Februar 2012 zu seinen Plänen nach dem Abschied von der Deutschen Bank.

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"Herr Haasis kann seine Termine legen, wie er will, es gibt keine Ackermann-Show, die ihm irgendwie in die Quere kommt."

Quelle:
Bei seiner letzten Bilanz-Pressekonferenz als Deutsche-Bank-Chef am 2. Februar 2012 auf die Frage, ob er seinen Abschied nicht ähnlich öffentlichkeitswirksam gestalten wolle wie Sparkassenpräsident Heinrich Haasis.

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"Wir sind zehn Jahre ein stabiles Team gewesen."

Quelle:
Bei seiner letzten Bilanz-Pressekonferenz als Deutsche-Bank-Chef am 2. Februar 2012 über das Verhältnis zu seinen Vorstandskollegen - insbesondere zu seinem Nachfolger Anshu Jain, der gemeinsam mit Jürgen Fitschen ab Juni die Bank führen wird.

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