Jobwechsel Prominente Job-Hopper der deutschen Wirtschaft

Das Wechseltempo beschleunigt sich, selbst der Abgang zum Erzrivalen ist hoffähig geworden. Aber eine Trennung will gelernt sein. Allzu oft endet sie im Psychodrama. Hier eine Auswahl der spannendsten Jobhopper.
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Dorothee Blessing (50): Sie war die Frontfrau im Investmentbanking bei Goldman Sachs, wechselte dann zum Wettbewerber J.P. Morgan. Dort leitet sie das Deutschland-Geschäft. Eine Trennung in den Top-Etagen gerät oft zum Psychodrama, wie die aktuelle mm-Titelgeschichte zeigt. Prominenter Job-Hopper ist auch ...
Hier geht es zur Titelgeschichte aus dem aktuellen manager magazin.

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Torsten Hochstetter (51): Er gestaltete lange Jahre bei Adidas und legt sich nun als Chefdesigner für den historischen Widersacher Puma mächtig ins Zeug.

Foto: Puma
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Claudia Reinery (52): Die Warenhausmanagerin wechselte von Karstadt zu Kaufhof, dann, nach einer Zwischenstation bei Douglas, wieder zu Karstadt. Kommt es, wie geplant, zur Fusion, kehrt endlich Ruhe ein.

Foto: Karstadt
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Claus Kleber (62): Der Anchorman des „heute journal“ fand das Zweite besser; er begann seine Karriere beim Konkurrenten ARD.

Foto: DPA
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Herbert Diess (59): Bei BMW zog man ihm Harald Krüger als Chef vor, jetzt schüttelt er als VW-Vorstandsvorsitzender den Konzern durch.

Foto: picture alliance / dpa
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Leonhard Birnbaum (51): Der Eon-Vorstand war zuvor im Führungsgremium des Erzrivalen RWE; das Doppel-Knowhow prädestiniert ihn für die Rolle des Chefintegrators der RWE-Tochter Innogy, die von Eon übernommen wird.

Foto: REUTERS
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Markus Rieß (52): Der Ergo-Anführer kam vom Konkurrenten Allianz, weil er dort nicht die Nummer eins werden konnte.

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Andreas Renschler (60): Erst Daimler, nun Truckchef (MAN/Scania) bei Volkswagen; etliche Renschler-Jünger folgten.

Foto: REUTERS
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Henning Gebhardt (50): Er war Topvermögensverwalter bei der zur Deutschen Bank gehörenden DWS. Seit anderthalb Jahren steht sein Schreibtisch in der Privatbank Berenberg.

Foto: DWS
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Anthony Levandowski (38): Der Starentwickler bastelte für Google an selbstfahrenden Autos, dann nahm er sein Knowhow zum Fahrdienst Uber mit - der ihn mittlerweile gefeuert hat.

Foto: Eric Risberg/ dpa
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Ralf Kalmbach (57): Der Auto-Consultant ist ein routinierter Mehrfachspringer: von Mercer, über Roland Berger und A.T. Kearney, landete er schließlich bei Bain.

Foto: Bain & Company
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Wolf-Henning Scheider (56): Nach 28 Jahren Bosch, Zwischenstopp bei Mahle, steht er seit Februar an der Spitze des Zuliefererkonkurrenten ZF.

Foto: picture alliance / dpa
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und da wäre noch... Benedict Arnold, die Urfigur des miesen Verräters. Der Offizier wurde im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg erst schwer am Bein verwundet, wechselte dann später heimlich zum britischen Feind. In den USA haben sie ihm ein ganz besonderes Denkmal gesetzt: einen steinernen Stiefel.
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Foto: Getty Images/iStockphoto