Steve Jobs' BMW-Roadster unterm Hammer Jobs, Buffett, Trump - wenn Promi-Autos versteigert werden

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Dies ist ein BMW Z8, Baujahr 2000. Ein hübscher Roadster, aber eigentlich nicht weiter der Rede wert. Wäre da nicht der prominente Vorbesitzer:

Foto: Karissa Hosek/ Courtesy of RM Sothebys
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Der Wagen gehörte einst Apple-Gründer und Tech-Guru Steve Jobs (hier auf der Leinwand hinter dem aktuellen Apple-Chef Tim Cook), der ihn angeblich auf Anraten von Oracle-Chef Larry Ellison erworben hatte. Der Umstand könnte sich preissteigernd auswirken bei der kommenden Auktion: Sotheby's will den Wagen Anfang Dezember unter den Hammer bringen.

Foto: Marcio Jose Sanchez/ AP
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Das Auktionshaus hofft auf einen Zuschlag bei bis zu 400.000 Dollar für den BMW, von dem lediglich 6000 Exemplare gebaut wurden. Damit läge der Preis in etwa auf dem Niveau, das bei diesem Fahrzeugtyp auch ohne prominente Historie üblich ist. Nettes Detail übrigens: iPhone-Erfinder Jobs fuhr mit dem Z8 ein Auto, bei dem ein Motorola-Handy zum Interieur gehörte.

Foto: Karissa Hosek/ 2017 Courtesy of RM Sotheby's
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Immer wieder kommen Autos zum Verkauf, die einen prominenten Besitzer hatten - und regelmäßig wird darüber spekuliert, inwieweit sich dieser Umstand auf den Preis auswirkt. Denn das ist keineswegs stets klar vorhersehbar.
US-Investorenlegende Warren Buffett etwa, mit einem Vermögen von an die 80 Milliarden Dollar einer der reichsten Männer der Welt, versteigerte vor zwei Jahren ...

Foto: Nati Harnik/ AP
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... diesen Cadillac DTS aus dem Jahr 2006. Das Auto hatte Schätzungen zufolge einen Marktwert von 12.000 Dollar, brachte bei der Auktion aber deutlich mehr ein.

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Für 122.500 Dollar kam Warren Buffetts Cadillac 2015 unter den Hammer, also etwa zum Zehnfachen des eigentlichen Wertes. Den Erlös steckte sich der Milliardär allerdings nicht selbst in die Tasche, das Geld ging an einen wohltätigen Zweck in seiner Heimatstadt Omaha, Nebraska. Als besonderes Extra hatte sich Buffett im Wagen eigens auf dem Handschuhfach per Unterschrift verewigt.

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Weniger groß war das Interesse an diesem Ferrari F430 F1, der im Frühjahr dieses Jahres in den USA versteigert werden sollte. Die Auktion bei Auctions America scheiterte zunächst, weil niemand das geforderte Mindestgebot abgeben wollte. Erst im Nachhinein fand sich ein Interessent, der für den Sportwagen 270.000 Dollar bezahlte. Auch in diesem Fall ...

Foto: auctionsamerica.com
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... hatte der Wagen übrigens einen prominenten Vorbesitzer: Nämlich niemand geringeren als den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump.

Foto: Manuel Balce Ceneta/ AP
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Größere Anziehungskraft übte dagegen offenbar ein anderer (Ex-)Politiker auf die Autofreunde aus: Dieser Land Rover Serie I, der dem früheren britischen Premierminister Winston Churchill zu seinem 80. Geburtstag geschenkt worden war, wurde nach Angaben des Portals classicdrivers.com vor einigen Jahren für 170.000 Euro verkauft. Das war etwa das Vierfache des eigentlichen Wertes eines solchen Autos.

Foto: DPA
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Als preissteigernd gilt es nach wie vor auch, wenn sich der Name der Hollywood-Ikone Steve McQueen in den Papieren eines Autos findet. Der Schauspieler galt als Inbegriff des coolen Mannes und war begeisterter Auto- und Rally-Fan. Ein ...

Foto: Anonymous/ ASSOCIATED PRESS
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... Porsche 911, der in der Anfangssequenz des Films "Le Mans" (Foto) zu sehen war, erzielte auf einer Auktion nach Angaben von classicdriver.com 1,2 Millionen Euro. Für knapp 16 Millionen Euro wurde dem Portal zufolge zudem der Ford GT40, an dessen Steuer McQueen für diesen Film ebenfalls saß, verkauft. Und sein Vier-Nocken-Ferrari 275 GTB wechselte für gut neun Millionen Euro den Besitzer. All diese Preise waren laut classicdriver.com mindestens doppelt so hoch, wie bei vergleichbaren Exemplaren ohne den McQueen-Faktor.

Foto: Porsche Archiv/erschienen im Buch "Unser Le Mans"
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In die Reihe passt auch dieser VW Golf, den 2005 ein US-Casino für 190.000 Euro ersteigerte. Der Wagen hätte normalerweise wohl nur einen Bruchteil dieses Preises erzielt, wäre er nicht ...

Foto: A9999 Jörg Taron/ dpa/dpaweb
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... früher einmal auf den seinerzeitigen Papst Benedikt XVI. zugelassen gewesen.

Foto: DPA
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Das US-Magazin "Forbes" nennt als Beispiel für einen mit Promi-Aufschlag verkauften Wagen schließlich noch einen solchen LaFerrari, von dem lediglich rund 500 Exemplare gebaut wurden. Einer davon ...

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... gehörte US-Casino-Milliardär Steve Wynn. Und der wurde laut "Forbes" für drei Millionen Dollar verkauft, nachdem er ursprünglich 1,4 Millionen gekostet hatte.

Foto: MIKE CLARKE/ AFP
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