Giga-Bauprojekte der Luftfahrt Erdogans Mega-Flughafen im Vergleich

Die Türkei eröffnet den neuen Flughafen in Istanbul, der einmal der größte der Welt werden soll. So steht es um vergleichbare Megaprojekte der Luftfahrt.
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Zum Tag der Republik kann der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sein größtes Prestigeprojekt einweihen: den neuen Istanbuler Flughafen.

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Republikgründer Mustafa Kemal Atatürk, auf dem Poster links neben Erdogan, ist immerhin noch Namensgeber des alten Airports, der zumindest bis zum Jahreswechsel noch zusätzlich gebraucht wird.

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Der Kontrollturm ist das markanteste Gebäude des schlicht "Istanbul Airport" genannten Megavorhabens - umgeben von ziemlich viel Baustelle, wie dieses Bild vom 6. Oktober zeigt.

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Die grandiose Vision vom weltgrößten Flughafen mit sechs Start- und Landebahnen und Kapazität für 150 Millionen Passagiere - erweiterbar auf 200 Millionen - ist ohnehin nicht für sofort vorgesehen.

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Planmäßig beginnt der "Neue Flughafen Istanbul" seinen Betrieb in der ersten Phase mit zwei Runways und Kapazität für 90 Millionen Passagiere. Zuerst übt Turkish Airlines mit einigen Testflügen, Anfang 2019 wird es ernst.

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Für den frühen Start musste auf dem Gelände am Schwarzen Meer rund um die Uhr gearbeitet werden. Gewerkschaften berichten von Repression gegen die Bauarbeiter. Ein Streik im September wurde mit Gewalt beendet.

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Nicht nur auf den Erweiterungsflächen, auch in der Empfangshalle wirkte kurz vor Eröffnung vieles noch unfertig. Erdogan kann trotzdem einen Erfolg verbuchen ...

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Der Airport ist in Rekordzeit fertig geworden. Hier ist Erdogan, damals noch Premierminister, bei der Grundsteinlegung im Juni 2014 zu sehen.

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Zum Vergleich: Der Bau des deutschen Hauptstadtflughafens Berlin-Brandenburg (BER) begann bereits 2006 - und die Eröffnung des ursprünglich für 27 Millionen, jetzt auf 40 Millionen Passagiere ausgelegten Airports lässt weiter auf sich warten. Die Baukosten stiegen zwischenzeitlich von einer auf rund sechs Milliarden Euro. Ein erster Eröffnungstermin platzte 2012, bevor die Pläne in Istanbul überhaupt konkret wurden. Etwas unfair ist der Vergleich allerdings: Das Berliner Projekt hatte nie den Anspruch, der größte Flughafen des Landes oder gar der Welt zu werden.

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Etwas passender ist der Vergleich mit dem mexikanischen Flughafen Texcoco, ebenfalls mit sechs Bahnen geplant, ebenfalls 2014 gestartet, für 125 Millionen Fluggäste. Das Bild von Mitte Oktober zeigt den Bau zu etwa einem Drittel fertig. Doch ...

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... der gewählte mexikanische Präsident Andres Manuel Lopez Obrador, der sein Amt 2019 antritt, kritisiert den neuen Flughafen als Hort der Korruption und ökologisches Desaster. Eine Volksbefragung ergab Ende Oktober eine Mehrheit gegen den bereits fortgeschrittenen Bau - und damit möglicherweise das Aus.

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In Peking hingegen schreitet der Bau des Terminals am neuen Flughafen Daxing voran. Auch dieses Projekt wurde 2014 begonnen.

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Sieben Start- und Landebahnen zählt der futuristische Entwurf für den neuen Pekinger Flughafen. Im Endausbau soll der neue Airport 130 Millionen Passagiere abfertigen können. Auch das ist bisher unerreicht.

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Der Bau ist schon weit fortgeschritten, ein erster Abschnitt für 45 Millionen Passagiere pro Jahr soll bereits 2019 in Betrieb gehen. Im offiziellen Kostenrahmen von 11 Milliarden Euro ist ein Schnellbahnanschluss bereits enthalten.

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Der alte Beijing Capital International Airport ist bereits der zweitgrößte der Welt. Das zu den Olympischen Spielen 2008 eröffnete Terminal 3 ist knapp eine Million Quadratmeter groß und setzt damit ebenfalls Maßstäbe - doch schon damals galt die Kapazität als zu knapp bemessen für Chinas Hauptstadt.

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Die Idee, sich als "World Central" zu vermarkten, hatten die Arabischen Emirate zuerst. Unschlagbare 160 bis 260 Millionen Passagiere und zwölf Millionen Tonnen Fracht pro Jahr sehen die Pläne für den neuen Airport in der Wüste Dubais vor.

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Die 4,5 Kilometer lange Startbahn war schnell verlegt, 2010 begann das Frachtgeschäft und 2013 wurden die ersten Reisenden begrüßt. Doch bis heute wird nur ein Bruchteil der angestrebten Flugbewegungen erreicht.

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Der Flughafen, der den Namen des Scheichs Mohammed bin Rashid al Maktoum trägt, wächst langsamer in seine Rolle. Das ursprünglich für 2017 angepeilte Erreichen des Endausbaus wurde in der Finanzkrise des zeitweise auf Hilfe der Bruderstaaten angewiesenen Emirats auf 2027 verschoben. Es könnte aber auch später werden.

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Immerhin besitzt das Emirat mit dem Dubai International Airport bereits einen Flughafen mit mehr als 80 Millionen Passagieren. Das Emirates-Hub ist nach Zahl der internationalen Fluggäste die Nummer eins der Welt. Im Gesamtranking reicht es für den dritten Platz.

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Als einziger Flughafen fertigt Atlanta-Hartsfield im US-Staat Georgia schon heute mehr als 100 Millionen Passagiere pro Jahr ab. Atlanta führt das Ranking seit 20 Jahren ununterbrochen an.

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