Renditen exotischer Geldanlagen Liebhaber-Investments - diese brachten zuletzt am meisten

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Bestimmte Luxus-Handtaschen haben sich in den vergangenen Jahren zu heiß begehrten Sammlerobjekten entwickelt, mit stark steigenden Preisen. Aufgrund des regen Handels konnten Experten inzwischen auch einen Preisindex für dieses Segment aufstellen, und siehe da: Im vergangenen Jahr erzielte kein Liebhaber-Investment eine höhere Rendite als eben jene Handtaschen aus dem französischen Hause Hermès, über die manager magazin bereits im Rahmen eines eigenen Luxusindex berichtete. Nun brachte auch der neue Luxury Investment Index der britischen Beratungsfirma Knight Frank dieses Ergebnis. Demnach stieg der Preis für solche Handtaschen 2019 im Schnitt um 13 Prozent.

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Damit ließen die erstmals im Index gelisteten Handtaschen im vergangenen Jahr alle anderen Liebhaber-Investments hinter sich. Seltene Briefmarken beispielsweise kamen laut Knight Frank auf einen Wertzuwachs von 6 Prozent und damit auf Platz zwei. Im Bild: Eine Marke namens "Baden-Fehldruck 9 Kreuzer" aus dem Nachlass des ehemaligen Tengelmann-Chefs Erivan Haub, die im Juni 2019 für 1,26 Millionen Euro versteigert wurde.

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Auch edler Whisky verzeichnete 2019 laut Knight-Frank-Index Wertzuwächse von lediglich 5 Prozent, womit er den geteilten dritten Platz belegt. Im Zehn-Jahres-Vergleich liegt Whisky allerdings mit einem Wertzuwachs von 564 Prozent nach wie vor um Längen vor allen anderen exotischen Investments.

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Das Gemälde "Salvator Mundi", das Leonardo da Vinci zugeschrieben wird, wurde auf einer Auktion im Jahr 2017 für 450 Millionen Dollar versteigert und gilt seither als das teuerste jemals versteigerte Gemälde. Im vergangenen Jahr entwickelten sich die Kunstpreise laut Knight Frank Index im Schnitt um 5 Prozent aufwärts - ebenfalls Platz drei.

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Auch Luxusuhren (hier eine Rolex, die einst Hollywood-Star Paul Newman gehört) erzielen unter Sammlern mitunter hohe Preise. Mit einem Wertzuwachs von 2 Prozent entwickelte sich der Markt im vergangenen Jahr allerdings nicht übermäßig positiv.

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Klassische Automobile wie dieser Ferrari 250 GTO aus dem Jahr 1961 sorgten in den vergangenen Jahren mit Millionenpreisen häufig für Schlagzeilen. Inzwischen hat sich der Markt allerdings offenbar merklich abgekühlt. 2019 ging es mit den Oldtimerpreisen weltweit laut Knight-Frank-Index im Schnitt sogar um 7 Prozent abwärts.

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