Die Neuheiten der IAA Alle paar Meter ein SUV

"Zukunft erleben" heißt das blumige Motto der 67. Internationalen Automobilausstellung (IAA). Gefragt im Hier und Jetzt sind aber vor allem kompakte SUV-Modelle.
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Auch in diesem Jahr wird man auf der IAA alle paar Meter auf ein SUV-Model stoßen. Zum Beispiel in Halle 3, wo Volkswagen seine Neuheiten zeigt: Dort steht der neue VW T-Roc. Das Auto in Golf-Größe soll noch 2017 auf den Markt kommen und wird voraussichtlich rund 20.000 Euro kosten.

Foto: Volkswagen
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Mini probt in Frankfurt den elektrischen Ernstfall. Fast zehn Jahre, nachdem die britische BMW-Tochter mit 600 Testwagen die Vorarbeiten für den i3 übernommen hat, zeigt sie jetzt wieder ein Auto mit Akku-Antrieb. Die Studie Mini Electric Concept soll 2019 sogar in Serie gehen. Allerdings ist der Wagen kein geschrumpfter Stadtflitzer, sondern ein ganz normaler Dreitürer, der lediglich ein bisschen aerodynamischer gestaltet wurde und ein paar gelbe Farbtupfer erhielt. Die Reichweite soll bei 300 Kilometern liegen, das Spitzentempo bei etwa 150 km/h.

Foto: Mini
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Elektrisch fährt der Smart bereits, jetzt wird er auch noch autonom - zumindest als Studie. Als Car-2-Go-Auto von morgen wird auf der IAA der Smart Vision EQ gezeigt, der ab 2030 als Robo-Taxi den Stadtverkehr entlasten soll. Gestaltet wie eine Glaskugel auf Rädern und ohne konventionelles Cockpit, surrt er lautlos durch die Straßen und pickt am Wegesrand Fahrgäste auf. Die gelangen durch seitlich aufschwingende Glastüren auf ein kuscheliges Kunstledersofa mit elektrisch versenkbarer Mittelarmlehne. Weitgehend aseptisch ist der Innenraum obendrein: Hinter den Türen gibt es Hygienespender mit Desinfektionsmittel.

Foto: Daimler
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Eigentlich ist es nur ein Sondermodell, doch mit dem Citroen E-Mehari styled by Courrèges gibt es zugleich einen Ausblick auf die Zukunft des elektrischen Freizeitmobils im Retro-Look. Denn erstmals wird der Wagen mit abschließbaren Türen, konventionellen Fenstern, robustem Hardtop und vier Airbags ausgestattet. Auch die Technik wurde weiterentwickelt. Der 50 kW starke Motor entwickelt jetzt 20 Prozent mehr Drehmoment und kommt schneller auf die Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. Die Lithium-Metall-Polymer-Akkus sorgen für eine Reichweite von knapp 200 Kilometer.

Foto: Citroen
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Nach beinahe biblischen 15 Jahren rollt jetzt eine neue Baureihe des Bentley Continental GT ins Rampenlicht. Durch einen längeren Radstand und straffere Linien wirkt das Auto sportlicher. Die technische Plattform stammt vom Porsche Panamera. Dadurch wird der GT um rund hundert Kilo leichter, bietet einen neuen Allradantrieb, eine Wankstabilisierung sowie ein 48-Volt-Bordnetz. Das Herz des Wagens, der noch in diesem Jahr zu Preisen ab etwa 200.000 Euro in den Handel kommt, stammt weiterhin aus dem britischen Werk in Crewe: Ein sechs Liter großer W12-Motor mit 635 PS. Das Spitzentempo liegt bei 333 km/h, weshalb Bentley das Auto als schnellsten Viersitzer der Welt feiert.

Foto: Bentley
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Ein gutes Jahr nach dem Generationswechsel des BMW tritt das Topmodell BMW M5 an. Überraschender als die 600 PS aus dem dezent modifizierten V8-Motor mit 4,4 Liter Hubraum, das bulligere Design oder der satte Preis von 117.900 Euro ist ein anderes Detail: Wie der Audi S6 und der Mercedes-AMG E 63 setzt BMW jetzt auch beim M5 erstmals auf Allradantrieb. Allerdings wurde das System xDrive so programmiert, dass man die Kraftverteilung in fünf Stufen verändern kann. Auf Wunsch kann mal also doch noch mit reinem Heckantrieb fahren.

Foto: BMW
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Vorgestellt wurde das Auto bereits vor ein paar Monaten, jetzt erlebt der neue Ford Fiesta den ersten Auftritt vor großem Publikum. Auf der IAA wird der im Vergleich zum Vorgängermodell um sieben Zentimeter in der Länge gewachsene Kleinwagen in allen Ausstattungsvarianten gezeigt.

Foto: Ford
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Weltpremiere feiert auf der IAA der Ferrari Portofino. Der elegant-wuchtige Zweisitzer mit Klappverdeck hat einen V8-Turbomotor, dessen Leistung auf 600 PS gesteigert wurde und der das Auto binnen 3,5 Sekunden von 0 auf Tempo 100 beschleunigt. Das elektronische Differenzial an der Hinterachse stammt aus dem Formel-1-Teilelager der Marke, drinnen gibt es ein neues Bediensystem mit 10,2-Zoll-Touchscreen.

Foto: Ferrari
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Der SUV-Appetit der Kunden scheint unersättlich, da ist es nur logisch, dass mit dem Jaguar E-Pace die britische Marke nun schon das zweite Modell dieser Gattung vorstellt. Er ist etwas kleiner und kompakter als der F-Pace, der vor zwei Jahren auf der IAA debütierte. Der Basispreis wird bei 34.950 Euro liegen. Als Motoren stehen Aggregate in einem Leistungsband von 150 bis 300 PS zur Wahl.

Foto: Jaguar
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Auch BMW lässt die SUV-Welle weiter anschwellen und enthüllt auf der IAA den neuen BMX X3. Die dritte Generation des Kompakt-SUVs der Münchner Autobauer wird mindestens 44.000 Euro kosten und startet mit zwei Benzinmotoren (184 oder 252 PS) sowie mit zwei Dieselantrieben (190 oder 265 PS). Dazu kommt die Extrem-Variante X3 M40i mit einem 3-Liter-Reihensechszylinder und 360 PS, zum Basispreis von 66.300 Euro.

Foto: BMW
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Die koreanische Marke Kia setzt mit dem neuen Kia Stonic ebenfalls auf den Trend zum rustikalen Kleinwagen. Das rund 4,20 Meter lange Auto wird als "kompakter Crossover" angepriesen und soll ab Herbst dem Opel Mokka X oder Mini Countryman Konkurrenz machen. Der Basispreis des Autos soll unter 16.000 Euro liegen.

Foto: Kia
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Die neue, dritte Generation des Porsche Cayenne tritt mit der Hypothek an, dass die Baureihe die Marke tief in den Dieselskandal hineingezogen hat. Der neue SUV tritt wird mit dem Interieur des Panamera ausgestattet und sein Design ist näher am 911er an, das Basismodell wird knapp unter 75.000 Euro kosten. Das Auto erhält eine spürbar sportlichere Abstimmung, wird leichter und bekommt Motoren mit mehr Leistung (340 oder 440 PS) und trotzdem weniger Verbrauch. Ein Diesel-Modell ist, vorläufig zumindest, nicht im Angebot. Später sollen ein Cayenne Turbo mit V8-Benziner und ein Plug-in-Hybrid-Modell folgen.

Foto: Porsche
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Kleine SUV spielen eine große Rolle im Automarkt. Deshalb zeigt die französische Marke Citroen in Frankfurt den neuen Citroen C3 Aircross. Das 4,15 Meter lange Auto zeichnet sich durch etliche Farbkombinationen und Ausstattungsoptionen aus. Ab dem 11. November wird der C3 Aircross bei den deutschen Händlern stehen, zu einem Einstiegspreis von 15.250 Euro.

Foto: Citroen
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Die IAA in Frankfurt ist für eine Marke aus Rüsselsheim quasi ein Heimspiel. Da passt es prima, dass mit dem neuen Opel Insignia GSi sozusagen einer der neuen Topspieler des Hauses erstmals antritt. Das sportlich aufgemachte Familienmodell fährt mit 260-PS-Motor und Achtgangautomatik vor.

Foto: Opel
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Der neue Audi A8 feiert auf der IAA die Publikumspremiere. Die vierte Generation der Luxuslimousine soll in Sachen Design und Bedienung einen Neuanfang starten und die Konkurrenz mit zahlreichen Assistenzsystemen überflügeln. Das treibt auch den Preis: Die auf 5,17 Meter gestreckte Standardversion kostet künftig mindestens 90.600 Euro, der 13 Zentimeter längere A8L ab 94.100 Euro. An Bord ist sogar ein autonomer Staupilot, der jedoch frühestens 2018 freigeschaltet wird, wenn es die Gesetzeslage zulässt. Die Motoren: Je ein drei Liter großer V6-Motor, als Diesel mit 286 PS, als Benziner mit 340 PS. Später folgen zwei V8-Triebwerke, ein Zwölfzylinder und ein Plug-in-Hybrid mit Induktionsladetechnik.

Foto: Audi
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Für die spanische VW-Tochtermarke Seat könnte der neue Kompakt-SUV Seat Arona zu einem Schlüsselmodell werden, denn die Stückzahlerwartungen an das Auto sind hoch. Nach dem ersten Seat-SUV namens Ateca soll das neue, kleinere Auto nun vor allem Kunden in Ballungsgebieten ansprechen.

Foto: SEAT
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Und noch ein SUV aus dem VW-Konzern: Das kompakte Modell namens Skoda Karoq soll das Angebot der tschechischen Marke unterhalb des Skoda Kodiaq ergänzen. Ab November steht das Auto (4,38 Meter Länge) bei den Händlern, der Grundpreis wird 24.290 Euro betragen. Die Leistung der Motorisierungen reicht von 115 bis 150 PS, außerdem ist der Wagen mit Front- oder Allradantrieb verfügbar.

Foto: SKODA
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Die auf Allradmodelle spezialisierte Marke Subaru stellt in Frankfurt den neuen Subaru Impreza vor. Als Motoren stehen Boxer-Benziner mit 1,6 oder 2,0 Liter Hubraum im Angebot, der Preis des Grundmodells wird voraussichtlich bei rund 19.000 Euro liegen

Foto: Subaru
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Eine Studie zum Träumen ist das Mercedes Maybach 6 Cabriolet, das auf 24-Zoll-Speichenrädern steht und einen Kühlergrill vor sich herträgt, groß wie ein Raubtierkäfig. Um den Antrieb kümmern sich vier Elektromotoren mit zusammen 750 PS. Eine schöne Vision, aber vermutlich so weit weg von der Realität wie der Mond von der Erde.

Foto: Daimler
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Eine Weltpremiere feiert der japanische Kleinwagen-Spezialist Suzuki. Auf der IAA steht der Suzuki Swift Sport, das flotteste Modell der Baureihe. Exakte Daten zu dem Auto gibt es erst während der IAA.

Foto: Suzuki
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Es geht immer noch extremer, etwa beim Brabus Rocket 900, der mit einem auf eine Leistung von 900 PS getunten V12-Motor antritt (serienmäßig sind 630 PS). Damit werde die offene Version der Mercedes S-Klasse zum stärksten viersitzigen Cabrio der Welt, prahlen die Bottroper – und zum schnellsten natürlich auch. Denn der Luxusliner beschleunigt in 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht bei Vollgas mehr als 350 km/h.

Foto: Brabus
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Bislang sah das Auto lediglich nach SUV aus, jetzt fährt es auch so. Denn mit dem zweiten Facelift gibt es den Ford Eco Sport nun auch mit Allradantrieb. Die neue Technik kombiniert Ford mit einem neuen Turbodiesel, der aus 1,5 Litern Hubraum 125 PS schöpft. Außerdem spendieren die Kölner dem Auto ein bisschen frische Schminke, eine sportliche Ausstattungslinie ein paar Extras aus der Abteilung sicher und komfortabel – zum Beispiel einen Tempomat und ein beheizbares Lenkrad.

Foto: Ford
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In den USA gibt es den neuen Honda CR-V schon seit gut einem Jahr, jetzt folgt das Debüt in Europa. Erstmals zeigen die Japaner das SUV mit einem Hybrid-Antrieb. Kombiniert werden dazu ein 2 Liter großer Benziner, der im besonders sparsamen Atkinson-Zyklus läuft,ein Elektromotor und eine noch nicht näher spezifizierten Pufferbatterie, die zumindest für kurze Strecken den rein elektrischen Betrieb ermöglichen soll. 2019 soll der neue CR-V hierzulande in den Handel kommen, der Hybrid wird dann den bisher angebotenen Diesel ersetzen. Alternativ wird es einen konventionellen Benziner mit 1,5 Liter Hubraum geben.

Foto: Honda
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Der Mercedes-Pick-up X-Klasse ist noch gar nicht auf dem Markt, da setzt Volkswagen bereits einen Konter. Auf der IAA startet daher ein kleines Wettrüsten in Form des VW Amarok Aventura Exclusive, der mit einem 258 PS starken V6-Dieselmotor antritt. Offiziell gilt das goldige Trumm noch als Konzeptfahrzeug geführt, doch man hört, dass der Lifestyle-Laster noch in diesem Jahr in den Handel kommen soll. Und das ist in jedem Fall früher, als die X-Klasse mit V6-Motor zu haben sein wird.

Foto: VW
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Mit dezent retuschierter Front, Rückleuchten mit OLED-Technik, einem überarbeiteten Cockpit und den Wellnessfunktionen aus der Limousine starten jetzt auch Coupé und Cabrio der Mercedes S-Klasse. Zudem gibt es zwei neue Motoren. Einen 469 PS starken V8-Turbo mit Zylinderabschaltung und vier Litern Hubraum im Modell S 560 und einen V6 mit drei Litern Hubraum und 367 PS im S 450. Weiter im Angebot bleiben die AMG-Varianten S 63 mit acht Zylindern und 612 PS sowie S65 mit zwölf Zylindern und 630 PS.

Foto: Daimler
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Die Sehnsucht nach dem SUV macht auch vor Stadtflitzern nicht halt. Und so steht auf der IAA unter anderem der Kia Picanto X-Line mit etwas mehr Bodenfreiheit und ebenso rustikalen wie robusten Anbauteilen in Kontrastfarben. Zwar gibt es für den zum Jahresende lieferbaren Wagen trotz der Pfadfinderoptik keinen Allradantrieb, aber dafür einen neuen Motor. Als stärkstes Triebwerk für das Einstiegsmodell geht künftig ein 1,0 Liter Turbobenziner mit 100 PS an den Start. Das neue Dreizylinderaggregat ist auch im normalen Picanto verfügbar.

Foto: Kia
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Muskelspielereien - oder wie sonst sollte man den Mini John Cooper Works GP Concept nennen? Das exzentrisch aufgemotzte Auto mit ausgestellten Radhäusern und riesigem Heckflügel tritt mit komplett ausgeräumten die Innenraum an, was zu einer Gewichtsersparnis von mehreren Zentnern führt. Während Mini über Design und "Philosophie" des Autos die schönsten Phrasen drischt, herrscht beim Thema Antrieb Schweigen. Doch ein bisschen mehr Power als der normale John Cooper Works - und der hat bereits 231 PS - wird der Neue schon bieten.

Foto: Mini
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