13 Unternehmensfusionen, die wir dringend brauchen Im Netflixbus zum TindErgo-Date

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Karstadt und Kaufhof, Bayer und Monsanto, Linde und Praxair: Unternehmensfusionen sind beliebt. Man erhofft sich schöne Synergieeffekte oder, wie wir Fachleute sagen, mehr Wuppdich. Aber das Potenzial ist noch längst nicht ausgereizt! Wir haben hier exklusiv für Sie die nächsten Fusionskandidaten, deren Zusammenschluss aber mal wirklich sinnvoll wäre. Bitteschön:

Netflix und Flixbus: Der Zusammenschluss dieser beiden Unternehmen würde es der jungen Zielgruppe ermöglichen, ihre beiden größten Leidenschaften aus einer Hand erfüllt zu bekommen: Busfahren und Bingewatchen im Netflixbus - was könnte es Schöneres geben?

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Tinder und Ergo: Das Schlimme am Daten ist ja, dass man nie sicher sein kann, wie es ausgeht. Da kommt der Zusammenschluss der Dating-Plattform und des Großversicherers gerade recht: TindErgo bietet Dates mit Gelinggarantie -natürlich nur, wenn man im Vorfeld die richtige Versicherung abgeschlossen hat. Wenn man Sandalensockenträger ist, wird das natürlich etwas teurer.

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Facebook und Booking.com: Im Grunde hätten wir ja alle gern reale Freunde, nicht wahr? Was ist denn trauriger, als am eigenen Geburtstag auf einen Monitor zu starren, auf dem Leute, die man zuletzt vor fünf Jahren gesehen hat, einem Torten-Emojis in die Timeline klatschen? Zeit, dass das Netzwerk den Schritt in die reale Welt geht! Mit Facebooking.com trifft man sich gleich nicht in der eigenen hässlichen Einbauküche, sondern im Strandbungalow. Yay!

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Linkedin und Holiday Inn: Der unschätzbare Charme der echten Kohlenstoffwelt birgt natürlich auch viel Potenzial für Business-Netzwerke. Künftig scrollt man nicht durch die Statusmeldungen bei Linkedin, sondern trifft sich entspannt zum Business Lunch im Linked Holiday Inn. Triff dein Netzwerk im Hotel!

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Lidl und DHL: Wir alle kennen es - der Paketbote wartet ab, bis man mal fünf Minuten im Keller ist, und zack! liegt die Karte im Kasten und das Paket wieder im Auslieferungswagen, der so heißt, weil man sich als Kunde so ausgeliefert fühlt, wenn man ihn, ohnmächtig hinterherwinkend, um die nächste Ecke davonbrausen sieht. Das geht besser. Künftig bekommt man seine Pakete direkt beim Einkaufen im LiDHL-Supermarkt, wo man sie auch gleich auspacken kann, um eventuelle Retouren gleich in freie Regale zu verräumen.

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Deutsche Bahn und Deutsche Bank: Wer so ähnlich heißt, gehört auch zusammen! Dass da noch keiner draufgekommen ist, wie sehr die beiden krisengeplagten Großunternehmen einander helfen könnten, wenn sie sich zur Deutschen Bahnk zusammenschlössen! Denn: Der Deutschen Bank kann man vieles vorwerfen (und hat es ja auch), aber bisher ist noch keine einzige Beschwerde darüber aktenkundig geworden, dass deren Züge nicht pünktlich fahren! Und die Deutsche Bahn, die versierte Pendler selbst im Nahverkehr vorsichtshalber nur noch mit kleinem Überlebensgepäck nutzen (Zelt, Wasservorräte für drei Tage, Energieriegel, Pflegevollmacht, falls man unterwegs ins Alter kommt), könnte bei den Defiziten der Großbank helfen, die irgendwie nicht ins richtige Gleis findet.

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RWE und REWE: Strom zum Mitnehmen (RWE to go), Essen aus der Steckdose - es gibt so vielfältige Möglichkeiten für die Zusammenarbeit dieser beiden Unternehmen! Und wenn man mal wieder einen alten Forst abholzt, kann man die Bäume gleich zu R(E)WE-Lebensmittelprospekten verarbeiten. So geht Nachhaltigkeit!

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Haribo und Bofrost: Finden Sie nicht auch, dass Gummibärchen einfach besser schmecken, wenn sie gekühlt werden? Eben! Haribofrost bringt Ihnen die leckeren Eisbärchen sogar nach Hause!

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Alfred Ritter und Sportscheck: Quadratisch die Schokolade, drahtig der Körper - das ist natürlich auf Dauer schwer zu vereinbaren, wenn man nicht das Training mit derselben Inbrunst betreibt wie den Süßwarenverzehr. Rittersportscheck ist das Unternehmen, das Ihnen hilft, beide Ziele zu erreichen!

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Nespresso und Esso: Da muss eigentlich gar nicht viel fusioniert werden. Der Aufwand ist ja denkbar gering, weil Esso ja schon in NesprEsso steckt! Kaffee an Tankstellen ist ohnehin beliebt, und der Slogan liegt auch nahe: "Das Getränk für mehr Antrieb". Okay, strenggenommen ist Esso ja kein eigenes Unternehmen mehr, sondern nur ein Markenauftritt von Exxon. Aber würden Sie Nesprexxon trinken? Eben.

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Chiquita und Targobank: Alles Banane? Von wegen! Der Bankensektor hat ja im Grunde nie aus seiner Glaubwürdigkeitskrise herausgefunden. Da wäre es erfreulich, wenn man mit der Chiquitargobank ein Geldinstitut hätte, das aus seiner Markengeschichte heraus beherzt sagen kann: "Bei uns gibt es die besten krummen Dinger!"

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Lufthansa und ProSiebenSat.1: Bei einem Unternehmen wie der Lufthansa gibt es immer viel dramatisches Potenzial. Mal streiken die Piloten, dann versinkt wieder alles im Verspätungschaos. Hätte es im Sommer 2018 schon das kombinierte Medien- und Luftfahrtunternehmen LufthanSat.1 gegeben, hätte man das Ganze wenigstens in einer launigen Daily Soap verarbeiten und mit den Werbeeinnahmen kräftig Gewinn machen können!

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Uber und BER: Uber hat Probleme, der Berliner Flughafen BER hat ... ach, lassen wir das, es macht keinen Spaß, auf ein Unternehmen einzudreschen, das so dermaßen am Boden liegt. Das Unternehmen U-BER könnte hier aber helfen. Gut, am Anfang würden die Flugtaxis vielleicht 20 Jahre zu spät kommen und dann noch wahrscheinlich keine Sicherheitsgurte haben. Aber dafür, na ja, dafür... öhm... hey, dafür könnte man immer ein U-BER-Flugzeug rufen, wenn man mal wirklich entschleunigt irgendwohin am liebsten gar nicht möchte!

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