Human Resources Macht sich die HR-Zunft überflüssig?

Personalvorstände werden degradiert, ihre Mitarbeiter an den Rand gedrängt. Macht sich die HR-Zunft überflüssig?
1 / 7

Demografie, Internationalisierung, Kampf um Talente, Digitalisierung - an Aufgaben fehlt es Personalmanagern nicht. Personaler könnten zeigen, dass sie nicht nur Trainings organisieren, sondern ganz oben mitgestalten können. Passiert ist das Gegenteil: Strategisches Personalmanagement (neudeutsch: Human Resources Management) ist in den vergangenen Jahren immer mehr entwertet worden. Das zeigt sich auch ...

Foto: Corbis
2 / 7

... an folgenden Grafiken. So gibt es in den meisten Unternehmen schlicht keine HR-Strategie oder ...

Foto: manager magazin
3 / 7

... brennen die Geschäftsführer nicht gerade vor Begeisterung für die Arbeit ihrer HR-Abteilungen. Weniger zufrieden sind sie etwa damit, wie Personaler die Strategie des Unternehmens verinnerlichen. Dass die Erwartungen nicht erfüllt werden ...

Foto: manager magazin
4 / 7

... liege auch an mangelnder Motivation und mangelnder Kompetenz der Personaler, gaben die Geschäftsführer zu Protokoll. Andere Experten formulieren, dass gute, international erfahrene Personaler in Deutschland Seltenheitswert haben. Aus einer "Verwaltungstradition" kommend ...

Foto: manager magazin
5 / 7

.... schmorten sie oft in ihrem eigenen Saft, gestalteten zu wenig und beschränkten sich in Krisen auf Abfindungsberechnungen, statt den Verbleibenden ein positives Leitbild zu geben. "Es fehlt zu oft der Mut, neue Wege zu gehen", sagt Beraterin Heidi Hofer. Neue Wege geht der US-Versandhändler Zappos ....

Foto: Corbis
6 / 7

... das Unternehmen verzichtet auf Stellenanzeigen (macht zu viel Arbeit), setzt lieber auf ein internes soziales Netzwerk, auf dem Interessierte reinschnuppern - und bei Bedarf direkt angesprochen werden können. Zappos verzichtet weitgehend auf eine Hierarchie-Struktur, setzt statt dessen auf klare Rollen statt Anordnungen und will ein Höchstmaß an Freiheit für die Mitarbeiter verwirklichen. Den Beweis ...

7 / 7

..., dass mehr Freiheit bessere Ergebnisse bringt, will auch Netflix-Chef Reed Hastings antreten. Die Beschäftigten können dort so viel Urlaub nehmen, wie sie für angemessen halten. Formelle Leistungsbeurteilungen gibt es keine mehr, auch keine Bonuszahlungen, stattdessen informelle 360-Grad-Feedbacks von Kollegen. Alles getreu dem Motto: "Treating Humans like People". Frei übersetzt: Menschen wie Erwachsene behandeln.

Foto: REUTERS
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.