Hotelübernachtung Wo Sie am teuersten schlafen

Wenn einer Reise tut, dann muss er viel bezahlen: Besonders in Moskau sind die durchschnittlichen Preise für eine Hotel-Übernachtung auf Weltrekordhöhe gestiegen. Auch in anderen Städten wurde es 2015 teurer, berichtet die britische Hogg Robinson Group (HRG). Mancherorts wurde es hingegen günstiger. Wir zeigen die wichtigsten Änderungen.
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Down under: Der Flug alleine ist schon nicht billig, auch bei den Preisen pro Hotelübernachtung müssen Gäste in Sydney tiefer ins Portemonnaie greifen. Mit einem Anstieg von fast 14,5 Prozent gehört laut Hogg Robinson Group (HRG) die australische Stadt zu den fünf Städten, mit den höchsten Preissteigerungen. Der durchschnittliche Preis pro Übernachtung lag im vergangenen Jahr demnach bei rund 349 australischen Dollar (rund 240 Euro).

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Azteken-Stadt: Mit ihren mehr als 20 Millionen Einwohnern gilt Mexiko City als größte Stadt der Welt. Dass das Auswärtige Amt derzeit vor dem Zika-Virus warnt, wirkte sich im vergangenen Jahr noch nicht aus. Laut HRG stiegen die Preise pro Nacht im Jahr 2015 um knapp 19,8 Prozent auf 2662 mexikanische Pesos (oder um 8,12 Prozent auf rund 140 Euro).

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Am Fuße des Zuckerhuts: Rio de Janeiro ist mit mehr als sechs Millionen Einwohnern ein Schmelztiegel Brasiliens. Hier bringt nicht nur der Karneval die Straßen zum Beben: Derzeit sind Protestmärsche gegen die Regierung an der Tagesordnung. Dennoch tut das Rio als Reiseziel keinen Abbruch, insbesondere wenn es um die sportlichen Ereignisse geht, die dieses Jahr auf die Metropole warten. Mit einer Steigerung von fast 21,5 Prozent auf 873 brasilianische Real ist Rio die Stadt mit dem drittgrößten Anstieg bei den Hotelübernachtungspreisen. Allerdings gilt das für die lokale Währung, rechnet man die Preisentwicklung in Euro um, sank sie sogar um rund 7,8 Prozent auf etwa 210 Euro.

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Wirtschaftszentrum: Sao Paulo gilt als das größte industrielle Ballungszentrum Lateinamerikas. Dass hier im vergangenen Jahr die Preise für eine Übernachtung mit 31,5 Prozent auf 760,81 brasilianische Real in die Höhe schossen, lag wie in Rio weniger an der Attraktivität des eher strauchelnden Schwellenlandes als vielmehr an der Entwicklung der Wechselkurse.

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Hoch hinaus: Seit Jahren liegen die durchschnittlichen Übernachtungspreise in Moskau ganz oben im Ranking. Auch 2015 kletterten hier die Preise so stark wie an keinem anderen Ort der Welt. Mit einem Plus von gut 50,5 Prozent auf 23.695 russische Rubel müssen Hotelgäste also deutlich mehr zahlen. Als Hauptgrund für den Anstieg sieht die Studie die Entwicklung des Rubels an. Vergleicht man allerdings die Preisentwicklung in Euro, sind die Preise lediglich um rund 2 Prozent auf umgerechnet rund 313 Euro gestiegen.

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Starker Rückgang: Aberdeen bekommt den Verfall des Ölpreises auch im Gastgewerbe zu spüren. So verzeichnete die Ölstadt Schottlands hoch im Norden des Vereinigten Königreichs den größten Rückgang bei den Hotelübernachtungspreisen. Laut HRG gingen die Preise um 20,72 Prozent auf umgerechnet 144 Euro zurück.

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Abstieg: Zu Ostern pilgern Tausende Gläubige nach Rom, doch die Strahlkraft des Papstes scheint sich für die Hotelbranche nicht positiv auf die Preise auszuwirken. Tatsächlich sind in der italienischen Hauptstadt die Preise im vergangenen Jahr um 18,9 Prozent auf rund 155 Euro gefallen.

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An der Spitze: New York ist zwar noch nicht so teuer wie Moskau, aber der russischen Metropole auf den Fersen. Zwar musste der Hotelgast im vergangenen Jahr 7,2 Prozent weniger für eine Übernachtung zahlen als noch 2014. Dennoch sind es immer noch 375 US-Dollar, die Besucher im Schnitt pro Übernachtung in der zweitteuersten Stadt weltweit berappen müssen.

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Westküstenflair: Der dritte im Bunde der Städte mit den teuersten Hotelübernachtungen ist San Francisco. Die Metropole an der Westküste der USA verzeichnete bei den Hotelpreisen ebenfalls einen Rückgang von 7,24 Prozent auf rund 344 US-Dollar.

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Dauerbrenner: Die teuerste Stadt in Europa ist übrigens Genf. Weltweit liegt der Ort am Genfer See auf Platz fünf. Laut HRG müssen Gäste im Schnitt 283 Schweizer Franken (rund 270 Euro ) zahlen - übrigens weniger als noch 2014, da waren es noch rund 300 Schweizer Franken.

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Finanzzentrum: Nirgendwo in Deutschland ist eine Hotelübernachtung im Schnitt teurer als in Frankfurt. Mit rund 199 Euro zogen die Preise im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2014 um etwa 11 Prozent an. In Berlin ist ebenfalls eine Preissteigerung von 11 Prozent festzustellen - dort lagen die Preise mit rund 154 Euro aber deutlich unter denen in Frankfurt.

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