Der Turm von Prora 104 Meter in die Höhe

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Turmbau zu Prora: Eine Computersimulation zeigt den Entwurf eines Hochhauses im Binzer Ortsteil Prora auf Rügen. Das Gebiet ist geprägt durch den 4,5 Kilometer langen nationalsozialistischen Mega-Bau des ehemaligen "KdF-Seebades". Das Hochhaus, das der Bauunternehmer Jürgen Breuer gerne errichten will, soll angeblich an einen Bücherstapel erinnern und damit auch an die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten. Am 4. September soll mit einem Bürgerentscheid über das 104 Meter hohe Gebäude abgestimmt werden.

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Fotomontage: 500 Meter vom Strand entfernt soll der neue Turm mit 27 Etagen entstehen. Aus den oberen Stockwerken könnte man über den Nazi-Bauriegel hinweg aufs Meer blicken.

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Prora: Die Nationalsozialisten planten hier ein gigantisches Seebad der "Kraft durch Freude"-Organisation. Der riesige Riegel stand lange leer, mittlerweile sind in etlichen Teilen des Gebäudes Luxusferienwohnungen entstanden.

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Binz im Sommer: Das Ostseebad auf Rügen ist ein Touristenmagnet

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Block 2 in Prora: In vieren der fünf Blöcke entstehen Ferien- und Eigentumswohnungen. Die Gemeinde Binz strebt für Prora den Kurort-Status an. Die Ferienwohnungen...

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... in der historisch belasteten Bausubstanz haben sogar Balkone bekommen. Die Innenräume...

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... sind trotz niedriger Deckenhöhen recht ansehnlich geworden. Ursprünglich sollten in Prora Massenerholungsmaßnahmen für die Arbeiterklasse stattfinden.

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Alt und neu: Noch sind nicht alle Gebäudeteile saniert. Die Blocks...

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... sind zum Teil noch nahezu im Originalzustand - das Nazi-Seebad wurde nie in Betrieb genommen.

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Travemünde: In dem Ostseebad, das zu Lübeck gehört, kann man gut sehen, wie sehr ein einzelner Turm das Ortsbild prägen kann. Anfang der 1970er Jahre wurde hier das 119 Meter hohe Maritim-Hotel gebaut, das mittlerweile von den meisten Besuchern eher als zu dominanter Klotz denn als architektonische Bereicherung wahrgenommen wird.

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