Hitzewelle Auswirkungen auf die Wirtschaft

1 / 10

Die andauernde Hitzewelle macht nicht nur den Menschen zu schaffen, sondern verlangt auch den Unternehmen einiges ab.

Foto: DPA
2 / 10

So führt das trockene, heiße Wetter in der Landwirtschaft dazu, dass teilweise die Ernte viel früher beginnt als sonst. So wurde bereits Ende Juni damit begonnen, Wintergerste, Raps, Weizen und Roggen zu dräschen. Die warmen Temperaturen lassen die Pflanzen schneller reifen.

Foto: DPA
3 / 10

Nach dem Dürresommer von 2018 Forstwirtschaft und dem anhaltend heißen Temperaturen in diesem Jahr bangen viele Forstbetriebe um die Wälder. Nicht nur die Trockenheit und Hitze setzen den Bäumen zu, zu schaffen macht den Bäumen auch der Borkenkäfer, der sich aufgrund des milden Winters und der durch die Hitze geschwächten Bäume stark ausgebreitet hat. Ein weiterer Faktor sind Schäden durch Stürme. Die Schätzung: 2018 und 2019 könnten insgesamt 70 Millionen Festmeter Schadholzes anfallen. "Eine Jahrhundertkatastrophe", wie eine Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände sagt.

Foto: Thomas Frey/ dpa
4 / 10

Ministerin Klöckner mahnt die Länder: Keine "Tiertransporte bei Hitze". Tatsächlich ist unklar, ob Unternehmen darauf reagieren. Erst vor ein paar Tagen, war der Polizei ein Transporter mit Schweinen aufgefallen. Die Tiere waren dehydriert, mindestens drei Tiere waren verendet.

Foto: DPA
5 / 10

Auch der Flugverkehr wird von der Hitze beeinträchtigt. Am Flughafen Hannover versucht man mit der Kühlung der Start- und Landebahnen Schäden zu vermeiden. Im vergangenen Jahr waren drei der mehr als 50 Jahre alte Betonplatten aufgrund der andauernden Hitze aufgebrochen.

Foto: DPA
6 / 10

Das Kernkraftwerk Grohnde (KWG) wurde am Freitag abgeschaltet. Der Grund ist, dass das Wasser der Weser, das sonst den Atommeiler beständig kühlt, mit 26 Grand Celsius zu warm geworden ist.

Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
7 / 10

Mit weißer Farbe kämpft der Öffentliche Nahverkehr gegen mögliche Schäden am Schienennetz gegen die Hitze. In Würzburg wurden die Straßenbahnschienen der Linie 5 über eine Strecke von gut einem Kilometer weiß gestrichen. Damit wollen die Verantwortlichen vermeiden, dass sich die Schienen verbiegen.

Foto: DPA
8 / 10

Auch die Schifffahrt leidet unter den heißen Temperaturen. Während auf der Donau damit gerechnet wird, dass schon bald keine Hotelschiffe mehr schippern dürfen, geht bei BASF die Sorge um, demnächst die Produktion in Mannheim oder Ludwigshafen drosseln zu müssen, da der Pegelstand des Rheins kontinuierlich zurückgeht. Im vergangenen Sommer musste BASF Teile der Produktion am Standort Ludwigshafen wegen Niedrigwasser zurückfahren.

Foto: DPA
9 / 10

Der eine oder andere Einzelhändler reagierte angesichts der hohen Temperaturen pragmatisch. So wie hier in Geilenkirchen: An der Tür eines Geschäfts in der Innenstadt klebte an den vergangenen Tagen ein Zettel mit der Aufschrift "Hitzefrei".

Foto: DPA
10 / 10

Wegen der Trockenheit setzte die Polizei in Wuppertal Wasserwerfer ein, um im Stadtgebiet Bäume zu wässern.

Foto: DPA