Hannover Messe Angela Merkel unter Robotern

Auf ihrem traditionellen Rundgang auf der Hannover Messe zeigte Kanzlerin Angela Merkel keine Scheu vor Maschinen - mit einer Ausnahme. Auf der Industrieschau präsentieren die Hersteller indes auch viel Spielzeug.
1 / 15

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit dem traditionellen Rundgang die Hannover Messe eingeläutet. Begleitet wurde sie von der polnischen Ministerpräsidentin Beata Szydlo (l.), die das diesjährige Partnerland vertritt. Dabei gab es nicht nur Monitore zu sehen.

Foto: DPA
2 / 15

Auch Modelleisenbahnen werden von den Herstellern aufgefahren, wie hier auf dem Stand des polnischen Maschinenbauers H. Cegielski. Rund 6500 Aussteller präsentieren sich bis zum 28. April auf dem Messegelände. Auf der Suche nach Industrietrends und neuen Geschäftsmodellen werden rund 200.000 Besucher erwartet.

Foto: AFP
3 / 15

Manchmal musste die Kanzlerin genauer hinschauen. Auf dem Stand des Anbieters für Miniatur- und Mikroantriebstechnik Faulhaber betrachtet sie einen Miniatur-Motor. Die Digitalisierung und Vernetzung traditioneller Industrien treibt die Wirtschaft deutlich an. Der Umsatz mit Lösungen für die Industrie 4.0 werde allein in diesem Jahr um 21 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro steigen, teilte der Branchenverband Bitkom mit.

Foto: DPA
4 / 15

Das wichtigste Thema der Messe ist Robotik. Die Industriehelfer stoßen in immer mehr Alltagsbereiche vor. Menschen und Robotern arbeiten künftig vermehrt in Fertigung, der Logistik oder im privaten Haushalt zusammen. Dazu müssen die Maschinen an die Menschen angepasst werden. Diese Roboterhand von Faulhaber kopiert die Fähigkeiten und Geschicklichkeit einer menschliche Hand.

Foto: DPA
5 / 15

Einige Roboter haben dagegen mehr mit Spinnen gemein wie dieser, den Siemens-Chef Joe Kaeser vorführt. Sein Zweck ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich: Es handelt sich um einen 3D-Drucker auf Beinen. Wie eine Spinne ihr Netz, druckt das Gerät aus dem Siemens Forschungslabor dreidimensionale Objekte.

Foto: REUTERS
6 / 15

Beispielsweise diese Merkel-Figur, über die sich die Kanzlerin offensichtlich freute. Der Prototyp kann nicht nur mobil drucken, sondern auch mit anderen zusammenarbeiten. Dadurch sollen Strukturen und Oberflächen komplexer Gebilde gestaltet werden können.

Foto: DPA
7 / 15

Nein, Merkel und Szydlo haben keinen Schlumpf gefangen: Der bionische Bewegungsroboter Octopus Gripper des Herstellers Festo soll in der Fertigung eingesetzt werden. Er orientiert sich an den Greifarmen eines Tintenfischs. Durch seine Flexibilität und seinen weichen Aufbau soll der Octopus Gripper verschiedene Formen greifen und halten können.

Foto: REUTERS
8 / 15

Wegen seiner elastischen Materialien ist er für Menschen ungefährlich und muss nicht in einem Käfig abgeschirmt werden. Dadurch wird die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine erleichtert. Auch die Kanzlerin scheint keine Scheu zu haben.

Foto: AFP
9 / 15

Der Automatisierungsspezialist Festo zeigt auf seinem Stand diesen pneumatischen Leichtroboter, der dem menschlichen Arm nachempfunden ist. Der Bionic Cobot soll dadurch feinfühlige Bewegungen ausführen können. Hier scheint die Kanzlerin etwas zögernder.

Foto: DPA
10 / 15

Am Stand des Herstellers von Greifsystemen Schunk wird Merkel der Greifer Co-act an einem Roboterarm von Kuka präsentiert. Das Greifsystem soll ebenfalls sichere Mensch-Roboter-Kollaboration ermöglichen. Neben Merkel steht Ex-Profifußballer Jens Lehmann, der die Produktentwicklung begleitete. Der Roboterhersteller Kuka zeigt auf seinem Stand außerdem digital vernetzte Industrieanlagen. Sie sollen die Produktionszeit verkürzen und größtmögliche Flexibilität beim Herstellungsverfahren ermöglichen.

Foto: DPA
11 / 15

Auch das Trendthema Elektromobilität wird auf der Hannover Messe aufgegriffen. EBG compleo zeigt seine Ladestation für Elektroautos.

Foto: DPA
12 / 15

An der Ladestation des Energiekonzerns GP Joule lassen sich auch E-Flitzer für die kleinsten aufladen. Ein weiteres Trendthema der Messe ist autonomes Fahren.

Foto: DPA
13 / 15

So zeigt Volkswagen neben dem neuen Crafter auch eine Möglichkeit, künftig den Verkehrsfluss zu verbessern. Am Beispiel Peking wird dargestellt, wie per Quantencomputer-Technologie Staus aufgelöst werden. Dabei sollen alle Autos in einem bestimmten Areal eine ganz eigene, optimierte Route erhalten. Das erfordert Berechnungen fast in Echtzeit.

Foto: obs/VW Volkswagen Nutzfahrzeuge AG/HENNING SCHEFFEN PHOTOGRAPHY
14 / 15

Noch mehr Spielzeug: Magnetbau Schramme hat einen "Ironman" am Stand, der proportionale Steuerungen vorführt. Der Roboter lässt sich mit einem Aktivierungshandschuh steuern.

Foto: DPA
15 / 15

Auch die Energiesysteme der Zukunft sind ein Thema der Messe. Dabei stehen neben Brennstoffzellen auch semi-transparente Solarmodule im Fokus, die sich in die Glasfassade integrieren lassen. Das Karlsruher Institut für Technologie zeigt etwa transparente Solarzellen, die sich in Brillengläser integrieren lassen und somit Strom erzeugen können.

Foto: DPA
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.