Großraumbüros der Dax30 So arbeitet man bei Siemens, Adidas und Co.

So unterschiedlich kann es im Büro sein: manager-magazin.de hat nachgefragt, wie die Großraumbüros in den Dax 30-Konzernen aussehen. Ein gutes Drittel der Unternehmen gibt uns einen Einblick in ihre Alltagswelt.
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Alles aus Glas: Bei der Deutsche Börse geht es besonders transparent zu. Die beiden Hochhäuser, in denen das Unternehmen in Frankfurt residiert, werden komplett von einer Glasfassade umhüllt. Acht Brücken und elf Stege verbinden die Häuser miteinander. Klassische Großraumbüros sind hier wohl nicht anzutreffen, das Unternehmen selbst spricht von Teamräumen. Die sogenannten "Denkzellen" sollen Platz für konzentriertes Arbeiten bieten, ob nun allein oder in kleinen Gruppen. Insgesamt wird 2000 Arbeitsplätzen Raum geboten.

Foto: PR / Deutsche Börse
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Alles so neu: Blick in die 2016 bezogene moderne Konzernzentrale von Siemens.

Foto: Siemens
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Klarsicht: Ein Kaffeeautomat gehört zu jedem der zwei Meetingpoints pro Etage dazu. Wer es bei Munich RE noch bequemer haben möchte, kann auch das Café im Erdgeschoss besuchen. Ansonsten setzt der weltgrößte Rückversicherer auf offene Bürolandschaften und hofft damit auf eine unkomplizierte Kommunikation.

Foto: Munich RE
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Hinter Flimmerkisten: Dieser Arbeitsplatz ist nichts für Strahlen-Phobier, auch die Nähe zum Nachbarn darf man nicht scheuen: Arbeitsplatz bei ProSiebenSat.1 Media.

Foto: ProSiebenSat.1 Media SE
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Einfach mal abheben: Ganz anders sehen die Büroräume bei Lufthansa aus. Das Frankfurter Aviation Center wirkt im Gegensatz zu ProSiebenSat1 fast wie eine Kathedrale - großzügige Anordnung der Schreibtische und vor allem viel Luft nach oben. Open Space stehe für den Kulturwandel, heißt es. Die Arbeitsplätze sind nicht mehr einzelnen Mitarbeitern zugeordnet, sondern können flexibel genutzt werden. So fänden 2500 Mitarbeiter ihren Platz. Für Rückzugsräume sei dennoch gesorgt, unterstreicht Lufthansa.

Foto: Lufthansa
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Mit Start-up-Atmosphäre: Daimler gewährt hier einen Blick in das Großraumbüro des Research- und Development-Abteilung von Mercedes-Benz. Nicht in Deutschland, sondern im Headquarter im kalifornischen Sunnyvale. Die Kaffeeversorgung ist garantiert, berichtet Daimler. Tischtennisplatte und Kicker-Tische sind nicht weit entfernt. Derzeit arbeiten 240 Mitarbeiter dort.

Foto: Daimler
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Alles im Blick: Etwas grau sieht es bei Continental in Regensburg im Lean Management aus. 15 Mitarbeiter arbeiten hier in der Stabstelle des Vorstands. Insgesamt wirkt die Atmosphäre recht nüchtern, aber funktional. Kaffeemaschine und Softgetränke gibt es direkt im Büro, heißt es.

Foto: altrofoto.de
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A Way of life: Dass die Pharmabranche in Bewegung ist, ist unbestritten. Mit Innovationen will der neue Merck-CEO Stefan Oschmann das Geschäft antreiben. Das Innovation Centre soll wohl dazu beitragen. Wer hier im sogenannten Co-Creation Space arbeitet, hat es nicht weit zur Kaffeebar. Mittags steht die eigens markierte Laufstrecke rund ums Damstädter Werk zur körperlichen Ertüchtigung zur Verfügung.

Foto: Lichtbildatelier Eva Speith, Darmstadt
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Sesshaft: Rund 357.000 Wohnungen sind im Portfolio des Immobilienkonzerns Vonovia. Hier in Dresden hat das Unternehmen ein Kundenzentrum in einer ehemaligen Fabrik bezogen. Rund 250 Mitarbeiter arbeiten hier und kümmern sich um die Mieter. Neben dem Großraumbüro soll es auch ausreichend Rückzugmöglichkeiten geben, sich ungestört zu unterhalten.

Foto: M. Kretzschmar
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Sportlich: Immer auf der Suche nach etwas Neuem. Adidas testet hier zwar nicht das Großraumbüro, dafür aber nichts weniger als den "Arbeitsplatz der Zukunft", wie das Unternehmen mitteilt. "Raum in Raum-Lösungen" sollen konzentriertes Arbeiten fördern. Wer dann eine Pause braucht, kann sich auf einem Massagestuhl durchkneten lassen oder beim Kickern und Dartspielen Dampf ablassen.

Foto: adidas group
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Auf Stahl gebaut: Im Headoffice von ThyssenKrupp Elevator dreht es sich nicht so sehr um Stahlkocher als um Transportsysteme. Rund 20 Mitarbeiter arbeiten in diesem Büro in Australien. Moderne Atmosphäre soll die Kreativität fördern. Dass dabei niemals der Bezug zum Unternehmen verloren gehen soll, äußert sich darin, dass die Treppe auf die nächste Ebene an eine Rolltreppe erinnert und von der Decke dicke Drahtseile hängen, die auch Fahrstühle halten könnten.

Foto: PR
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Digitale Welten: Eigentlich dreht sich bei SAP vieles um die Cloud, doch in Walldorf geht es ganz bodenständig zu. Großzügig sind die Platzangebote. Kaffee und Tee sind für die Mitarbeiter umsonst, genauso wie das Mittagessen, das Fitnessstudio und Tennisplätze.

Foto: Zooey Braun