Googles Übernahmen Die Megadeals des Internetkonzerns

Google kauft seit Jahren kräftig zu. Ein Rückblick auf die bisherige Shoppingtour des Internetriesen.
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Google gilt nicht nur als einer der experimentierfreudigsten Konzerne, sondern auch als wahre Übernahmemaschine. Die wichtigsten Akquisitionen, und was aus ihnen geworden ist, im Überblick.

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Die Firma Idealab mit der Bildbearbeitungs-Software Picasa war 2004 einer der ersten größeren Käufe Googles. Inzwischen gehört dazu auch die gleichnamige Website zur Online-Bilderverwaltung.

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2005 übernahm Google für 50 Millionen Dollar die US-Softwareschmiede Android. Deren Betriebssystem treibt inzwischen den größten Teil aller Smartphones und Tablets weltweit an.

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Für das Videoportal Youtube legte Google im Jahr 2006 etwa 1,65 Milliarden Dollar auf den Tisch. Das Geld dürfte gut angelegt sein, Youtube ist die größte Videoseite im Netz und wächst stetig.

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3,1 Milliarden Dollar ließ sich Google 2008 den Einstieg beim Online-Werbespezialisten DoubleClick kosten. Eine strategische Investition, denn Online-Werbung ist die wichtigste Einnahmequelle des Suchmaschinenriesen.

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Der Handyhersteller Motorola hatte seine besten Zeiten schon hinter sich, als Google ihn 2011 übernahm. Das war aber kein Problem, denn das Objekt der Begierde waren ohnehin die vielen wertvollen Patente des Unternehmens. Dafür blätterte Google 12,5 Milliarden Dollar hin - die höchste Summe, die das Unternehmen bisher für eine Akquisition gezahlt hat.

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Die deutsche Gutschein-Website Dailydeal befand sich nur kurz in Googles Besitz. 2011 stiegen die Amerikaner für 114 Millionen Dollar ein - und 2013 kauften die Gründer ihre Firma zurück.

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2012 übernahme Google den App-Entwickler Quickoffice, dessen Produkte in Googles App-Universum integriert werden sollen, um in der Cloud mit Microsoft Office365 und Apples iWork-Suite zu konkurrieren.

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Für eine knappe Milliarde Dollar wechselte 2013 der Navigationssoftware-Hersteller Waze in den Besitz von Google. Navigationssystem und Verkehrsinformationen der Firma können auf nahezu allen Smartphones weltweit genutzt werden.

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Ganz und gar nicht virtuell ist das Geschäft, das die Firma Boston Dynamics betreibt. Das Unternehmen baut hauptsächlich vierbeinige Roboter, die in erster Linie zu militärischen Zwecken eingesetzt werden. Seit 2013 sind Boston Dynamics und ein halbes Dutzend weiterer Robotikfirmen ein Teil des Google-Konzerns.

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Im Januar 2014 sorgte Google erneut für Furore: Zum Preis von 3,2 Milliarden Dollar verleibte sich der Internetkonzern den Rauchmelder- und Thermostathersteller Nest Labs ein. Damit könnte der Internetkonzern für Haushaltsgeräte das werden, was Apple für Computer und Smartphones ist.

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Im April 2014 übernahm Google das US-amerikanische Luft- und Raumfahrtunternehmen Titan Aerospace, an dem zuvor auch Facebook reges Interesse gezeigt hatte. Titan baut solarbetriebene Spezialdrohnen, so genannte atmosphärische Satelliten, die jahrelang in bis zu 20 Kilometer Höhe fliegen, um etwa Wetterdaten zu erfassen oder Bildaufnahmen zu schießen. Wieviel Google gezahlt hat, ist nicht bekannt. Facebook hatte zuvor Medienberichten zufolge 60 Millionen Euro geboten.

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Anfang Juni 2014 folgte der Satelliten-Spezialist Skybox (hier ein Symbolbild). Die Firma, für die Google rund eine halbe Milliarde Dollar auf den Tisch legt, soll die Kartendienste des Internet-Giganten stärken.

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Ebenfalls im Juni 2014 übernimmt die Google-Thermostat-Tochter Nest das US-Start-up Dropcam. Der Hersteller von kleinen Überwachungskameras (hier Symbolbild) für Wohnungen ist Google 555 Millionen Dollar wert.
Bis heute hat der IT-Riese etliche weitere eher kleine Firmen geschuckt, vor allem aus den Bereichen künstliche Intelligenz und App-Entwicklung. Im Februar 2015 sorgte der Kauf des Mobile-Payment-Anbieters Softcard für Furore.

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