Gewinn- und Margenvergleich der Autokonzerne im 1. Quartal Volkswagen gibt Gas, doch Suzuki baut profitabler

Der Dieselskandal mag das Image der Kernmarke VW drücken, doch insgesamt produziert der Volkswagen-Konzern hohe Gewinne am laufenden Band. Das zeigt eine Studie der Unternehmensberatung EY. Bei der Gewinnmarge führen jedoch die Premiumautobauer BMW und Daimler das Feld an.
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Nicht nur die Autos, sondern auch die Euros rollen: Deutschlands Autokonzerne haben im ersten Quartal dieses Jahres bestens verdient und die weltweite Konkurrenz hinter sich gelassen. Das zeigt eine Analyse der Finanzkennzahlen der 16 größten Autohersteller der Welt, die die Unternehmensberatung Ernst and Young (EY) quartalsweise erstellt.

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So steigerte der Volkswagen-Konzern zuletzt seinen operativen Gewinn im Vergleich zum 1. Quartal 2016 um ein ganzes Drittel. Die Wolfsburger verdienten, auch dank des starken Abschneidens der Konzern-Luxusmarken Audi und Porsche, satte 4,4 Milliarden Euro vor Zinsen und Steuern (Ebit). Mehr Gewinn schaffte kein anderer Autokonzern von Januar bis März 2017. Die EBIT-Marge des Volkswagen-Konzerns lag bei 7,8 Prozent ...

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... die Ebit-Marge gibt den Anteil des Gewinns am Umsatz an. Daimler lag beim Gewinn an zweiter Stelle: Die Stuttgarter lieferten einen satten Gewinn von 4 Milliarden Euro im ersten Quartal ab, das war beinahe doppelt so viel wie im Vorjahresquartal. Mit einer Ebit-Marge von 10,3 Prozent lag Daimler in dieser Kennzahlen-Wertung auf Platz 3.

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Den absolut gesehen dritthöchsten Gewinn im ersten Quartal fuhr der Autoriese Toyota ein. Die Japaner kamen in den ersten drei Monaten auf ein Ebit von 3,6 Milliarden Euro. Im Vorjahresquartal lag es allerdings noch bei 4,5 Milliarden Euro. Toyotas Ebit-Marge sank auf 5,9 Prozent (1Q 2016: 7,9 Prozent).

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Richtig gut verdient hat zuletzt auch der Münchener Autohersteller BMW: Das Ebit der Bayern stieg in den ersten drei Monaten 2017 auf 2,6 Milliarden Euro (1 Q 2016: 2,4 Mrd. Euro). BMWs Ebit-Marge lag zuletzt bei satten 11,3 Prozent und damit am höchsten von allen großen Autokonzernen.

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Die Noch-Opel-Mutter General Motors (GM) kam im ersten Quartal auf fast 2,6 Milliarden Euro Gewinn und lag damit auf Rang 5 im Ebit-Vergleich. Im Vorjahr waren es noch 2,2 Milliarden Euro. GMs konzernweite Ebit-Marge war mit 6,7 Prozent allerdings weniger berauschend.

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Dass sich auch mit kleinen Autos das große Geld machen lässt, zeigt der japanische Hersteller Suzuki. Der kam zuletzt auf eine Ebit-Marge von beachtlichen 10,8 Prozent – bei einem Gewinn von 816 Millionen Euro im ersten Quartal. Da könnte sich auch VW noch etwas abschauen – wenn die Partnerschaft zwischen den beiden Autoherstellern nicht so krachend gescheitert wäre.

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