Genfer Autosalon 2018 Zur Abwechslung Hausmannskost - mit ein paar PS-Sahnehäubchen

Limousinen, Kombis, wenige SUV-Neuvorstellungen: Der Genfer Autosalon, bislang eher Hort der Fahrspaß-Fans, gibt sich in diesem Jahr vergleichsweise nüchtern. Ganz vom Protzen können die Hersteller nicht lassen, wenn der Genfer Autosalon am 8. März 2018 seine Pforten öffnet. Ein paar reinrassige PS-Renner und Konzeptwagen stehen auch auf den Drehtellern. Die wichtigsten Premieren.
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Die koreanische Marke Kia stellt in Genf die dritte Generation ihres Kompaktwagen Ceed vor. Entwickelt wurde der Wagen in Rüsselsheim und Frankfurt. Gegen Golf und Co bietet Kia nun - neben besseren Assistenzsystemen - gegen Aufpreis auch eine Lenkradheizung klimatisierte Vordersitze. Der Ceed startet mit drei Benzinern (100, 120 oder 140 PS) und einem Diesel (136 PS), zu den Händlern kommt er Ende Juni.

Foto: Kia
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Mercedes stellt in Genf die vierte Generation seines Kompaktklasse-Modells A-Klasse ins Rampenlicht. Auffällig an dem Modell der Stuttgarter ist weniger das Äußere, sondern ...

Foto: Daimler
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... das Innenleben für den Fahrer: Mercedes setzt nun auch in der Kompaktklasse auf riesige Bildschirme, die sich per Fingerberührung bedienen lassen - und auf eine stark verbesserte Sprachsteuerung. "User Experience" nennt Mercedes dies. Erhältlich ist die neue A-Klasse ab April - mit zwei Benzinern (162 und 224 PS) und einem Dieselmotor (116 PS).

Foto: Daimler
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Volvo besinnt sich einer alten Stärke und zeigt in Genf seinen neuen Mittelklasse-Kombi V60. Die Assistenz- und Sicherheitssysteme übernimmt er von seinem SUV-Bruder XC60. Marktstart für den Familienwagen ist im Sommer zu Preisen ab 41.000 Euro. Erhältlich ist der Wagen nur mit Vierzylindermotor - in zwei Diesel-Stärken (150 und 190 PS) und einem Benzinaggregat (310 PS). Zwei Plugin-Benzinhybride mit bis zu 390 PS Leistung legt Volvo bis Ende des Jahres nach.

Foto: Volvo
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Peugeot zeigt diesmal statt Hochgebocktem etwas Flacheres: Die neue Mittelklasselimousine 508. Innen setzt das Coupé auf viel Lack und Leder - samt abgeflachtem Lenkrad. Die Markteinführung ist für Oktober geplant - neben Diesel (150, 180 PS) und Benzinmotoren (180, 225 PS) soll es später auch eine Hybridvariante mit 300 PS geben.

Foto: PEUGEOT
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Das Aushängeschild von Audi in Genf ist die Neuauflage der Businesslimousine A6. Die achte Generation des Wagens bietet - neben einer Armada an Assistenzsystemen - wie der A7 innen die volle Dröhung Digitalisierung inklusive Doppel-Touchscreen. Erhältlich ist der neue A6 ab Juni, zum Start mit einem V6-Benziner (340 PS) und drei Dieseln (204 PS bis 286 PS). Handschaltgetriebe gibt es beim A6 selbst bei den Basismodellen nicht mehr. Eine Plugin-Hybrid-Variante legt Audi bis Ende des Jahres nach.

Foto: Audi
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VWsetzt in Genf auf einen Zukunftsausblick: Die Wolfsburger präsentieren das Konzeptauto ID VIZZION als vierte mögliche Variante der Elektroauto-Familie ID. Der Wagen soll wohl dereinst eine große Limousine in der Tradition des Phaeton werden, nur mit Elektroantrieb. Die Studie geht aber noch ein bisschen weiter Richtung Zukunft - und skizziert ein autonom fahrendes Auto, das ohne Lenkrad und Pedale auskommt.

Foto: Volkswagen
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Ein paar neue SUVs gibt es in Genf natürlich auch zu sehen. Hyundai zeigt sich dabei antriebstechnisch am fortschrittlichsten - und präsentiert seinen Kompakt-SUV Kona als reines Elektroauto. Bis zu 470 Kilometer weit je Volladung soll der Elektro-Kona mit seiner 64 kWh-Batterie kommen. Auf den Markt bringen will Hyundai das Fahrzeug noch in der zweiten Jahreshälte 2018.

Foto: hyundai
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Konventionelleres hat Hyundai aber auch im Gepäck: In Genf steht die Neuauflage des 4,77 Meter langen Hyundai Santa Fe. Punkten soll er in der 4. Generation - neben den üblichen Assistenzsystemen - auch mit einer Warnung, wenn etwa Kinder im Wagen eingeschlossen werden. In Deutschland soll er ab August ausgeliefert werden, zur Auswahl stehen ein Benzin-(185 PS) und drei Dieselaggregate (150, 182, 197 PS). Der Basispreis dürfte knapp etwas über 35.000 Euro liegen.

Foto: Hyundai
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BMW lockt Besucher in Genf mit der 2. Generation des X4 - das SUV-Coupé wurde nach nur fünf Jahren Bauzeit komplett überarbeitet. Die Neuauflage wirkt optisch etwas schlanker und soll unter anderem mit verbesserter Sprachsteuerung glänzen. Auch Gestensteuerung ist gegen Aufpreis möglich. Marktstart ist im Sommer zu Basispreisen ab knapp 50.000 Euro. Zum Start gibt es zwei Benziner (184, 252 PS) und zwei Diesel (190, 231 PS). Ab August sind auch über 300 PS starke Motoren erhältlich.

Foto: BMW
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Für reiche Gelände-Liebhaber zeigt Daimler in Genf die verschärfte Variante seiner neuen G-Klasse, den Mercedes-AMG G 63. Bei dem Geländewagen-Dino werden die AMG-Varianten besonders gerne gekauft. Der neue G 63 bringt satte 585 PS auf die Straße - und bietet innen mit zwei Touchscreens und bequemen Sitzen S-Klasse-Komfortniveau. Marktstart des Gelände-Brutalos ist im Juni, Preise hat Mercedes noch nicht genannt. Die bisherige AMG-Variante der G-Klasse startete jedoch bei satten 145.000 Euro Basispreis.

Foto: Daimler
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Citroën fährt in Genf die dritte Generation des Berlingo vor. Der Hochdach-Kombi mit zwei Schiebetüren lässt sich in zwei Längen mit fünf oder sieben Sitzen ordern. Er nimmt auch große Ladungen bis zu 3,05 Meter Länge auf. Auf der Aufpreisliste stehen 19 Assistenzsysteme. Variabel ist auch das Design: Peugeot und Opel bauen das gleiche Auto in deutlich anderer Optik. Marktstart für den Berlingo ist im Juni, zur Auswahl stehen zwei Benziner (110, 130 PS) und zwei Diesel (100 und 130 PS), Preise hat Citroën noch nicht genannt.

Foto: Citroen
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Doch auch Sportwagenfans müssen in Genf nicht darben - sie dürften etwa zum Porsche-Stand pilgern. Dort steht der bislang stärkste Saugmotor-Elfer, der Porsche 911 GT3 RS. Der bringt 520 PS auf die Straße, den Sprint von 0 auf 100 km/h schafft er in 3,2 Sekunden. Und erst bei 312 km/h ist Schluss. Für solche Extremwerte müssen Porsche-Fans tief in die Tasche greifen: Ab April ist der Wagen im Handel - zu Preisen ab 195.137 Euro.

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Da geht aber noch mehr: Der britische Sportwagen-Spezialist McLaren zeigt in Genf sein neues Modell namens Senna. Es baut auf der Basis des 720S auf. Ebenso extrem wie das Design sind die Leistungsdaten: Der Achtzylinder-Motor bringt 800 PS auf den Asphalt, die 100 km/h-Marke erreicht der Senna aus dem Stand nach 2,8 Sekunden, erst bei 340 km/h geht ihm die Puste aus. Die auf 500 Exemplare limitierte Kleinserie ist was für Millionäre: Der Senna kostet mindestens 922.250 Euro - und ist trotzdem längst ausverkauft.

Foto: McLaren
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