Genfer Autosalon 2016 Diese Neuheiten sind salonfähig

Mehr als hundert Modelle feiern auf dem Genfer Autosalon (3. bis 13. März) Weltpremiere. Die Palette reicht vom dreirädrigen Elektromobil über Oberklasse-SUVs bis zum Rennkombi mit Zwölfzylindermotor. Die wichtigsten Neuheiten im Überblick.
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Bentley Mulsanne

Die britische Marke Bentley stellt in Genf das rundum überarbeitete Topmodell Mulsanne vor. Die drei Varianten der Baureihe, also Limousine, Limousine mit um 25 Zentimeter verlängertem Radstand und die Sportlimousine Speed, erhalten allesamt ein neues Frontdesign und ein neues Touchscreen Infotainment-System. Geblieben ist der klassische 6,75-Liter-V8-Biturbo-Motor mit 512 PS. Im Modell Speed entwickelt die Maschine 537 PS und macht den Luxusschlitten bis zu 305 km/h schnell.

Foto: Bentley
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Maserati Levante

Seit mehr als hundert Jahren baut Maserati nun schon Autos, ein SUV war bislang nicht dabei. Das ändert sich jetzt, denn auf dem Autosalon enthüllt die Marke den Allradler Levante, einen hochgebockten Möchtegern-Geländewagen auf Basis der Limousine Ghibli. Luftfederung ist serienmäßig, Achtgang-Automatik gibt es auch und Motoren mit genug Leistung (275 bis 430 PS) ebenfalls. Der Preis? Ab zirka 70.000 Euro.

Foto: Maserati
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VW SUV-Studie

Auf dem ersten offiziellen Foto erkennt man noch nicht viel, klar aber ist, dass VW in Genf ein kleines SUV zeigen wird. Erwartet wird die SUV-Variante des VW Polo, analog zum Audi Q2, der ja ebenfalls auf dem Autosalon seine Weltpremiere feiern wird. Was man schon sagen kann ist, dass die quadratischen Tagfahrlichter der Studie auf jeden Fall auffallen.

Foto: VW
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Renault Mégane Grandtour

Ein neuer Kompaktkombi debütiert auf dem Stand von Renault, der Mégane Grandtour, den es erstmals in diesem Segment auch mit Allradlenkung geben wird. Der Innenraum soll reichlich Platz bieten, vielfältig variabel sein und die größte Ladelänge in dieser Klasse bieten, teilt Renault mit. Das Antriebsangebot entspricht im Wesentlichen dem der normalen Mégane-Baureihe.

Foto: Renault
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Ford Kuga

Neu bei Ford ist der überarbeitete SUV Kuga. Neben zahlreichen Design-Retuschen innen und außen wird das bisherige 2-Liter-Dieseltriebwerk von einem neuen 1,5-Liter-Selbstzünder mit 120 PS abgelöst. Als Fronttriebler soll der so motorisierte Kuga lediglich 4,4 Liter je 100 Kilometer verbrauchen. Optional gibt es die dritte Generation der Ford-Sprachsteuerung, Ein- und Ausparkassistenzsystem sowie Xenon-Scheinwerfer, die sich der jeweiligen Fahr- und Straßensituation anpassen.

Foto: Ford
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Mercedes-AMG C 43 Coupé

Die Schwaben führen auf dem Autosalon erstmals die neueSportskanone der C-Klasse vor. Den Antrieb des Coupés übernehmen ein 3-Liter-V6-Biturbomotor mit 367 PS im Verbund mit einem 9-Gang-Automatikgetriebe. Der Werkstuner spricht von hoher Agilität und begeisternder Querdynamik, das Beschleunigungsvermögen des Autos von 0 auf 100 liegt bei 4,7 Sekunden, der Durchschnittsverbrauch wird mit 8,0 Liter je 100 Kilometer angegeben.

Foto: Daimler
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Toyota Proace Verso

Im Segment der Kleinbusse wächst das Angebot. Auch Toyota tritt nun erstmals in dieser Klasse an, und zwar mit dem Modell Proace Verso. Der Wagen wird in drei Karosserielängen angeboten und bietet Platz für bis zu neun Insassen. Nähere Informationen zur technischen Ausstattung wird es während der Weltpremiere in Genf geben.

Foto: Toyota
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Toyota Hilux

Erstmals in Europa ist auf dem Autosalon in Genf der rundum erneuerte Toyota Pick-up Hilux zu sehen. Nach wie vor basiert der Pritschenwagen auf einem Leiterrahmen, der jedoch beim renovierten Modell verstärkt wurde. Als neuen Antrieb gibt es einen leistungsstärkeren 2,4-Liter-Dieselmotor.

Foto: Toyota
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Skoda Vision S

Das Mutterhaus VW hat mit dem neuen SUV Tiguan vorgelegt, nun folgen die anderen Marken. Skoda etwa zeigt in Genf die SUV-Studie Vision S, ein Auto von 4,70 Meter Länge mit bis zu drei Sitzreihen und dem bekannten, geradlinig-robusten Charakter der Marke. Man wolle, heißt es bei der tschechischen VW-Tochter wenig überraschend, künftig das Modellangebot im SUV-Segment ausbauen.

Foto: ¿KODA
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VW Up

Die Wolfsburger werden in Genf den runderneuerten Kleinwagen Up zeigen. Von dem Autoknirps wird es künftig mehr Varianten geben, unter anderem auch ein Modell mit 90-PS-Benziner. Die Erdgas- und Elektro-Varianten bleiben erhalten, ebenso die Cross-Version und der zweisitzige Load-Up mit Ladeabteil. Vor allem aber soll eine neue Smartphone-Integration das kleine Auto aufpeppen.

Foto: VW
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Volvo V90

Die Limousine S90 debütierte in Detroit, jetzt in Genf schiebt die schwedische Marke den Kombi V90 hinterher, also jene Karosserieform, für die Fans hierzulande Volvo seit Jahrzehnten schätzen. Der neue, wuchtig-elegante Familientransporter wird ab Spätsommer auf die Straße kommen. Im November folgt dann das Topmodell mit Plug-in-Hybridantrieb und einer Systemleistung von 407 PS sowie 50 Kilometer rein elektrischer Reichweite.

Foto: Volvo
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Renault Scénic

Der französische Hersteller feiert in Genf die Weltpremiere der vierten Generation des Kompakt-Vans Scénic. Auffällig am neuen Modell sind die Panorama-Windschutzscheibe sowie die gegenüber dem Vorgängermodell vergrößerte Bodenfreiheit. Damit folgt der Scénic dem Vorbild des größeren Espace, der als erster Renault-Van Stilelemente des erfolgreichen SUV-Segments aufnahm.

Foto: Renault
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Kia Niro

Erstmals in Europa ist beim Autosalon in Genf das Crossover-Modell Kia Niro zu sehen, eine Art Soft-SUV mit Hybridantrieb. Der Wagen basiert auf einer neuen, sogenannten Eco-Plattform und soll im Herbst dieses Jahres auf den Markt kommen. Als Antrieb fungieren ein 1,6-Liter-Benziner sowie ein Elektromotor mit einer Leistung von 32 kW. Als Stromspeicher kommt ein Lithium-Ionen-Polymer-Akku zum Einsatz.

Foto: KIA
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Peugeot 2008

Nach drei Jahren und mehr als einer halben Million verkaufter Autos zeigt Peugeot in Genf die überarbeitete Variante des Mini-SUVs 2008. Neu sind breitere Kotflügel, ein senkrecht stehender Kühlergrill und ein Unterfahrschutz. Außerdem gibt es eine neue, sportliche Ausstattungslinie. Schon bekannt sind die vier Motorisierungen von 82 bis 130 PS.

Foto: PEUGEOT
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Kia Optima Sportswagon 90

Weltpremiere für Kia in doppelter Hinsicht: Der koreanische Hersteller zeigt in Genf nicht nur ein neues Auto, sondern seinen ersten Mittelklasse-Kombi überhaupt. Der Gepäckraum fasst 553 Liter, die Rücksitzbank ist dreigeteilt, und als Motoren stehen Diesel und Benziner in einem Leistungsband von 141 bis 245 PS zur Wahl. Das 4,86 Meter lange Auto wird wohl noch in diesem Jahr in den Handel kommen.

Foto: KIA
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Renault Alpine

Offiziell ist der Wagen noch eine Designstudie, denn das Serienmodell soll erst im Herbst beim Autosalon in Paris gezeigt werden. Doch der neue Renault Alpine, den die Franzosen in Genf vorstellen, lässt schon alles Wesentliche des Sportwagen-Comebacks erahnen. Als Antrieb ist ein Vierzylinder-Turbomotor vorgesehen, der rund 300 PS leisten soll, dazu gibt es Leichtbau und ein grundsätzlich dem Sport verpflichtetes Konzept. Anfang 2017 soll das Auto auf die Straße kommen.

Foto: Renault
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Jaguar F-Type SVR

In Genf wird geklotzt, nicht gekleckert, und Jaguar ist mit einem Kraftmeier dabei, nämlich dem bislang stärksten und schnellsten F-Type. Das Kürzel SVR kennzeichnet den Wagen, dessen 5-Liter-V8-Kompressormotor auf 575 PS Leistung aufgebrezelt wurde. Das bedeutet ein Spurtvermögen von 3,7 Sekunden von 0 auf Tempo 100 und eine Höchstgeschwindigkeit von 322 km/h. Der Preis des Geschosses ist auch schon bekannt, 138.400 Euro.

Foto: JAGUAR
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Porsche 718 Boxster

Zahlen spielen bei der vierten Baureihe des Zuffenhausener Einstiegsmodells eine wichtige Rolle: Im neuen Boxster feiert beispielsweise ein Motor mit vier Zylindern Weltpremiere. Das sind zwei Zylinder weniger als bisher - das Downsizing ist den CO2-Auflagen geschuldet. Die Bezeichnung 718 ist wiederrum eine Hommage an einen gleichnamigen Porsche-Rennwagen aus den Fünfziger- und Sechzigerjahren. Dieser hatte, Sie haben es erraten, vier Zylinder.

Der abgespeckte Hubraum wird im neuen Boxster durch einen Turbolader kompensiert. Damit kommt der Zweisitzer jetzt auf 300 PS und 350 PS (Boxster S). Ab April steht der Wagen bei den Händlern, die Preise beginnen bei 53.646 Euro.

Foto: Porsche
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Ferrari GTC4 Lusso

Der Ferrari FF ist Geschichte, der Nachfolger heißt GTC4 Lusso. Präsentiert wird der Viersitzer im Stil eines Rennkombis auf dem Autosalon in Genf. Unter der Haube des extremen Familienautos brüllt ein 6,3-Liter-V12-Motor, der eine Leistung von 690 PS entwickelt. Das reicht, um die Fuhre binnen 3,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Als Höchstgeschwindigkeit gibt Ferrari für das knapp 1,8 Tonnen schwere Auto 335 km/h an.

Foto: Ferrari
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Lexus LC 500h

Die neue zackig-rabiat gestylte Sportskanone von Lexus ist in Genf erstmals in Europa zu sehen. Während bei der Weltpremiere in Detroit vor einigen Wochen noch ein 5-Liter-V8-Saugmotor mit 473 PS unter der Haube steckte, ist in der Schweiz erstmals die Variante mit Hybridantrieb und mehrstufiger Untersetzung zu sehen. Nähere Details zur neuen Hybridtechnik will Lexus erst auf der Messe bekannt geben.

Foto: Lexus
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Volvo V40

Von subtilen Updates für die Baureihe V40 spricht der schwedische Hersteller Volvo, vorgestellt werden die Neuerungen auf dem Autosalon in Genf. Dazu gehören ein geänderter Kühlergrill, neue Scheinwerfer, fünf neue Lackfarben, diverse Ausstattungsoptionen im Innenraum und eine Erweiterung der so genannten On-Call-App. Als neue Motorisierung ist ab sofort die Benziner-Variante T4 mit 190 PS Leistung verfügbar.

Foto: Volvo
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Seat Ateca

Ohne SUV geht es für die Autohersteller nicht mehr. Die Spezies der hochbeinigen Autos im Geländewagen-Look verzeichnet seit Jahren zweistellige Wachstumsraten. In Genf fährt nun auch die spanische VW-Konzernmarke Seat erstmals ein solches Modell vor, den Kompakt-SUV Ateca. Auf den Markt kommen soll der Wagen im Herbst. Fünf Motorisierungen sind angekündigt und dazu ein Basispreis von knapp unter 20.000 Euro.

Foto: Seat
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Opel GT Concept

Die Sportwagenstudie von Opel soll vor allem das neue Selbstbewusstsein der Marke demonstrieren. Das schneidig-geschmeidige Coupé fällt nicht nur wegen der roten Vorderreifen auf, sondern überhaupt wegen seines erfrischend schlanken und stimmigen Designs. Motorisiert ist der Prototyp mit einem 1-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner mit einer Leistung von 145 PS. Es geht hier also nicht um Höchstleistung, sondern um Fahrspaß und wiedererwachten Sportsgeist.

Foto: Opel
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Mazda RX-Vision

Die japanische Marke ist der einzige Automobilhersteller, der nach wie vor in größerem Stil auf den Kreiskolbenmotor setzt. Auch in der Sportwagenstudie RX-Vision, die vor allem durch ihre geschmeidigen Linien und die klassischen Proportionen auffällt, steckt ein solches Aggregat.

Foto: Mazda
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Hyundai Ioniq

Aus Korea kommt dieser gefällige, aber dennoch eher unscheinbare Kompaktwagen. Tatsächlich jedoch will Hyundai mit diesem Auto etwas Neues probieren, denn im Angebot sind drei unterschiedliche Antriebskonzepte: Ab Herbst kann der Ioniq wahlweise mit Hybridantrieb oder als reines Elektroauto geordert werden. Und im nächsten Jahr soll eine Variante mit Plug-in-Hybridantrieb folgen.

Foto: Hyundai
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Opel Mokka X

Eigentlich handelt es sich lediglich um ein Facelift, doch Opel besteht auf einem neuen Namen, nämlich Mokka X. Bislang wurden von dem kompakten SUV-Modell rund eine halbe Million Exemplare gebaut. Das überarbeitete Design und ein neu gestalteter Innenraum sollen das Fahrzeug nun noch attraktiver machen. Neu im Angebot ist auch ein 1,4-Liter-Benzinmotor mit Turbo und Direkteinspritzung, der 152 PS leistet.

Foto: Opel
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Audi RS Q3

Ein Ballermann erster Güte debütiert in Genf auf dem Stand der Marke Audi. Der RS Q3, sozusagen ein Kompakt-SUV auf Anabolika, tritt mit einem 2,5-Liter-Motor sowie einer Leistung von 367 PS an. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Audi mit 270 km/h an, das Spurtvermögen von 0 auf 100 mit 4,4 Sekunden. Kein Mensch braucht so ein Auto - aber viele werden davor stehen und ehrfürchtig staunen.

Foto: AUDI AG
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Infiniti Q60 Sportcoupé

Klassische Coupéform, schicke Details und ein saftiger Motor - die zu Nissan gehörende Marke Infiniti zeigt in Genf ein sehr ausgereiftes Auto. Angetrieben wird der Wagen von einem 3-Liter-V6-Twinturbo-Motor mit einer Leistung von 405 PS. Die neue Designsprache des Autos bezeichnet der Hersteller übrigens als "Powerful Elegance".

Foto: Infiniti
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Ssangyon SIV-2 Concept

Der koreanische Hersteller Ssangyong setzt voll auf SUV, zeigt in Genf jedoch eine Studie, die das Kürzel SIV trägt, was für "Smart Interface Vehicle" steht. Ein SUV ist das Ding trotzdem, und ziemlich serienreif sieht es ebenfalls aus. Als Antrieb stecken ein 1,5-Liter-Turbobenziner plus eine E-Maschine unterm Blech - es handelt sich um ein 48-Volt-Mild-Hybridsystem.

Foto: Ssang Yong
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Morgan EV3

Der britische Traditionshersteller Morgan zeigt in Genf den serienreifen Prototyp seines ersten Elektroautos. Es handelt sich um die elektrifizierte Variante des Morgan Threewheeler. In der E-Version wurde das Gewicht des Zweisitzers von 525 auf 470 Kilogramm verringert. Im Heck kommt eine 76 PS starke E-Maschine des Herstellers Potenza zum Einsatz. Die Reichweite pro Akkuladung soll laut Morgan bei rund 220 Kilometer liegen.

Foto: Morgan Motor Company
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Peugeot Traveller

Aus Frankreich fährt ein neuer Konkurrent des VW Bus vor, der schmucke Van Peugeot Traveller. Angeboten wird der Minibus in drei Längen zwischen 4,60 und 5,30 Meter, wobei sämtliche Varianten bis zu neun Sitzplätze bieten. Die Motorenpalette reicht von 95 bis 180 PS. Praktisch an dem Van sind die berührungslos zu öffnenden Schiebetüren.

Foto: PEUGEOT
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BMW M 760Li xDrive

Luxus und Leistung in größtmöglichen Portionen gibt es bei BMW zu sehen. Die Münchner präsentieren in Genf das Topmodell der 7er-Baureihe. Unter der Haube des Wagens steckt ein 6,6-Liter-Twin-Turbo-Zwölfzylindermotor mit einer Leistung von 600 PS. Wer es unbedingt braucht, kann mit der wuchtigen Limousine in 3,9 Sekunden von 0 auf Tempo 100 beschleunigen.

Foto: BMW AG
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Ssangyong XLV

In Frankfurt auf der IAA stand die Studie, jetzt in Genf beim Autosalon zeigt der koreanische Hersteller das fertige Auto. Im Prinzip handelt es sich beim XLV um die Langversion des Modells Tivoli. 4,40 Meter misst der neue Mittelklasse-SUV. Der Längenzuwachs um gut 23 Zentimeter kommt vollständig dem Kofferraum zugute, der bei Normalstellung der Rücksitze beachtliche 720 Liter fasst. Als Motoren stehen ein 115-PS-Diesel und ein 128-PS-Benziner zur Wahl.

Foto: Ssang Yong