Die PS-Protze des Genfer Auto-Salons Frisch für die Überholspur - die besten Sportwagen in Genf

Bodenhaftung haben diese Gefährte nur bei Hochgeschwindigkeit: Auf dem Genfer Autosalon stellen die Autohersteller traditionell auch teure, PS-starke Sportwagen ins Rampenlicht. In diesem Jahr gibt es auch ein paar rein elektrisch angetriebene Supersportler zu bestaunen. Eine Auswahl der irrsten Tempobolzen und Konzeptautos.
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Aston Martin Lagonda: Die britische Sportwagenmarke plant eine Wiederbelebung ihres Viertürers Lagonda - als eigenständige Marke. Mit der Studie Lagonda Vision Concept zeigen die Briten, wie sie sich ein Roboterauto für Superreiche vorstellen. Angetrieben wird der Wagen rein elektrisch, eine Akkuladung soll für 640 Kilometer Fahrt reichen. Auf Wunsch soll Kollege Computer das Fahren übernehmen. Innen gibt es reichlich Platz, Kaschmirwolle und Kohlefaser. Die ersten Lagonda-Fahrzeuge sollen 2021 auf den Markt kommen - ausschließlich mit Elektroantrieb.

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Rimac Concept 2: Schneller als damit geht's kaum: Der kroatische Hersteller Rimac stellte in Genf eine Elektro-Supersportwagenstudie mit satten 1914 PS vor. Laut Rimac schießt der Wagen in 1,85 Sekunden auf 100 km/h, die 120 kWh-Batterie soll eine Reichweite von bis zu 640 Kilometern ermöglichen - aber wohl kaum mit dem Top-Speed von 412 km/h. Rimac will 150 Stück des Concept 2 bauen - sein Vorgänger, der Concept One, wurde nur 8 Mal gebaut. Er kostete gut eine Million Euro pro Stück - der neue wird kaum günstiger werden.

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Porsche Mission E Cross Turismo: Auch eine Studie, aber eine durchaus seriennahe: Die Zuffenhausener zeigten in Genf ihr Konzept eines künftigen Elektro-Panamera. Der 4,95 Meter lange Crossover basiert auf Porsches Elektro-Sportwagen Mission E, der 2019 auf den Markt kommen soll. Wie sein Sportwagen-Bruder kommt er auf über 600 PS Leistung, eine Reichweite von 500 Kilometern - und eine Schnelladezeit von 15 Minuten für 80 Prozent Batterieleistung. Die Chancen auf eine Serienfertigung stehen gut, wenn der 2019 startende Mission E zum Erfolg wird.

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BMW M8 Gran Coupé: Die gelben Scheinwerfer sind eine Hommage an frühere Tourenwagen, der Rest ist eher seriennah: BMW zeigt in Genf eine Studie seines kommenden Sportcoupés der 8er-Serie. Motorisierungen von über 600 PS sind wahrscheinlich, auch wenn sich BMW offiziell nicht zur PS-Zahlen seiner Studie äußerte. Den Sprint auf 100 km/h dürfte der Luxus-Sportler in wenig mehr als 3 Sekunden bewältigen. Spätestens 2020 dürfte der M8 Gran Coupé in den Handel kommen, meinen Beobachter - wohl zu einem sechsstelligen Preis.

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McLaren Senna: Sauschnell, sehr exklusiv - und sauteuer: Diese Attribute treffen auf McLarens jüngsten Streich zu. Die neueste Supersportwagen-Kreation der Briten wiegt nur 1200 Kilo, fährt mit 800 PS vor - und knackt die 100 km/h-Marke in 2,8 Sekunden. Bei 340 km/h ist dann Schluss. 500 Stück des nach dem Formel 1-Fahrer Ayrton Senna benannten Wagens wollen die Briten bauen, zum Stückpreis ab 922.250 Euro. Pech für Interessenten: Die limitierte Serie ist bereits komplett ausverkauft. Ausgeliefert wird er ab dem dritten Quartal 2018.

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Alpine A110: Renault hat seine Kurzzeit-Sportwagenmarke Alpine mit dem A110 wiederbelebt - in Genf zeigen die Franzosen zwei neue Varianten des angeblich alltagstauglichen Mittelmotor-Renners. Eine leicht abgespeckte Version namens Pure, die nur 1080 Kilogramm wiegt - was bei 252 PS durchaus für Fahrspaß sorgen dürfte. Und eine etwas gemütlichere Version namens Légende. Preislich dürften beide im durchaus leistbaren Bereich liegen: Die allererste, bereits ausverkaufte A110-Auflage namens Premiere Edition startete bei 58.000 Euro.

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AMG GT 4-Türer Coupé: Daimler hat seinen einstigen Mercedes-Haustuner AMG zur eigenständigeren Marke umgemodelt - in Genf zeigt AMG nun seinen ersten viertürigen Sportwagen. Das Topmodell soll mit 639 PS und Vierliter-Achtzylinder vorfahren, das Einstiegsmodell kommt auf 435 PS. Ende 2018 soll der Wagen auf den Markt kommen - das Einstiegsmodell dürfte mindestens 130.000 Euro teuer werden.

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Bugatti Chiron Sport: Ein bisschen was geht noch - wenn auch nur in Details: Die VW -Supersportwagentochter Bugatti stellte in Genf eine Sport-Version ihres 1500-PS-Extremwagens Chiron vor. An den Leistungsdaten ändert sich im Vergleich zum Normal-Chiron nichts. Das Fahrwerk ist allerdings nun etwas straffer, der Wagen um 18 Kilogramm leichter. Das soll zusammen mit weiteren Verbesserungen höhere Kurvengeschwindigkeiten ermöglichen. Bei 420 km/h regelt der Wagen ab, ohne Begrenzer sollen bis zu 458 Sachen drinnen sein. Der astronomische Preis des Ausstellungsmodells: 2,98 Millionen Euro.

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