Geldanlage Die Tipps der Experten

Ein Scheitern des Euro wird zum realistischen Szenario, Anleger flüchten aus der Gemeinschaftswährung. Experten zeigen, wie man sein Vermögen noch retten kann.
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Ein Scheitern des Euro wird zum realistischen Szenario, Anleger flüchten aus der Gemeinschaftswährung. Experten zeigen, wie man sein Vermögen noch retten kann.

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Aktien für Ängstliche - Welche Unternehmen Potenzial haben

Abgesichert: Dividendentitel sind Anteile an Unternehmen - und somit Sachwerte. Besonders beliebt sind weltweit agierende Konzerne, die seit Jahren beständig hohe Dividenden zahlen (im Bild der Lebensmittelriese Nestle). Doch auch bei diesen Titeln drohen zwischenzeitlich Kursverluste. Daher sichert Fondsmanager Carmignac das Depot mit Derivaten gegen Verluste ab.

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Edouard Carmignac: Der Fondsmanager hat ein Büro im Herzen von Paris, an der Place Vendôme - mit Blick auf Napoleon-Säule und Hotel "Ritz". Er kann es sich leisten: Sein Vermögen wird auf 1,1 Milliarden Euro geschätzt.

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Die größten Aktienpositionen im Carmignac Patrimoine

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Glänzende Alternative - Gold ersetzt teilweise wieder das Geld

Rekordverdächtig: Der Goldpreis wird bis Juli 2013 auf 2000 Dollar pro Feinunze steigen, prognostiziert Ronald-Peter Stöferle. Das wäre ein Plus von mehr als 20 Prozent. Der Edelmetallanalyst der Erste Group aus Wien hält das Edelmetall für "ein einfaches, erschwingliches, bewährtes und verlässliches Gut, das vor den massiven Risiken schützt, denen wir uns aktuell gegenübersehen".

Praktisch: Anleger sollten Münzen kaufen, die es bei Edelmetallhändlern und Banken gibt. Wer die mindestens ein Jahr hält, spart die bei Indexfonds fällige Abgeltungsteuer.

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Matthias Hoschek: "Jeder sollte etwas tun, um dem Kaufkraftverlust zu entgehen", sagt der Privatanleger, der als Vertriebsleiter bei einer Krankenkasse arbeitet. Seine Empfehlung: Gold.

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Devisen für die Defensive - Dem schwachen Euro entkommen

Ausgewandert: Australischer und Kanadischer Dollar sind auf Rekordstände zum Euro geklettert. Jetzt sind sie zwar teuer - "aber die Aussichten sind immer noch besser als beim Euro", sagt Flossbach. Die Risikostreuung ist entscheidend.

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Bert Flossbach: "Niemand sollte mehr als die Hälfte seiner Anleihen und seines Bargelds in Euro halten", rät der Kölner Vermögensverwalter. Alternativen bietet sein Fonds Flossbach Bond Diversifikation.

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Die Topwährungen im Fonds Bond Diversifikation

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Rohstoffe für die Rendite - Was für Rohstoffaktien spricht

Aussichtsreich: Rohstoffkonzerne profitieren von steigender Nachfrage durch die wachsende und immer wohlhabendere Weltbevölkerung. Durch den Kauf ihrer Aktien können Anleger auf die sonst schwer zugängliche Anlageklasse setzen.

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Resistent: Hedgefonds-Legende George Soros hält die aktuelle Euro-Rettungspolitik für gescheitert. Um sein Vermögen zu schützen, investiert er unter anderem in US-Energiekonzerne und Minenbetreiber. Bei einigen Titeln hat er in den vergangenen Monaten kräftig aufgestockt.

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Matthias Rüth: Sein Unternehmen Tradium bietet Technologiemetalle und Seltene Erden an. Wegen der hohen Handelskosten und des nötigen Spezialwissens sind die als Geldanlage jedoch nur für Fachleute geeignet.

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Euros zu Pflugscharen - Agrarinvestments gegen die Krise

Preisexplosion: Seit Jahresbeginn ist der Weizenpreis um 50 Prozent gestiegen. Die Gründe sind die Dürre in den USA und die Nutzung von Land zur staatlich subventionierten Biospritproduktion, sagt Rohstoffanalyst Gerd-Henning Beck von der Frankfurter Fondsboutique Lupus Alpha: "Ein Ende der Agrarhausse ist noch lange nicht abzusehen."

Potenzial: Aktienkäufer können in die Agrarwirtschaft und verwandte Branchen investieren. Anders als die Derivatespekulation treibt das nicht die Lebensmittelpreise in die Höhe.

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Bernd Meissner: Als Finanzchef eines Lebensversicherers kaufte er einst Anleihen. Heute beschäftigt sich der gelernte Asset-Manager mit Rinderaufzucht in Australien und Agrarinfrastruktur in Indien. Sein Kalkül: stabile Erträge außerhalb der Euro-Zone.

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Landwirtschaftswerte im Blackrock World Agriculture

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All you can Reit - Hochhäuser statt Niedrigzinsen

Eckpfeiler: Bis zu 5 Prozent des Vermögens in kanadische Reits zu stecken sei sinnvoll, sagt Gerhard Pfeiffer. Anleger sollten dafür ein Konto bei einer Bank außerhalb Deutschlands einrichten. So sparen sie legal die Strafsteuer von 70 Prozent auf Ausschüttungen, die hierzulande für diese Reits fällig werden.

Qualitätszuschlag: Pfeiffer investiert in Marktführer mit sehr guten Immobilien, denn: "Bei Qualitätswerten gibt es eher 4 als 6 Prozent Rendite, dafür aber das bessere Kurspotenzial."

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Gerhard Pfeiffer: 30 Jahre war er Deutschland-Chef der Royal Bank of Canada, bis die 2003 ihr Frankfurter Büro schloss. Heute betreut er nur noch einige Stammkunden - und sein eigenes Depot. Kanada bleibt er dabei treu.

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Die Kaufempfehlungen der kanadischen Bank RBC

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