Weibliche Vorstände hängen männliche Kollegen ab Das sind die Top-Verdienerinnen im Dax

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Frauen bekommen weniger Geld als ihre männlichen Kollegen - so lautet landläufig die Definition des Gender Pay Gap. In einem kleinen, exklusiven Zirkel der deutschen Wirtschaft ist es allerdings andersherum - in den Chefetagen der wertvollsten börsennotierten Unternehmen.

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Weibliche Dax-Vorstände (im Bild die jüngst zur Co-CEO von SAP berufene Jennifer Morgan neben Ex-Chef Bill McDermott, links, und Mit-CEO Christian Klein) verdienten 2018 laut einer aktuellen Untersuchung der Beratungsgesellschaft EY durchschnittlich rund 27 Prozent mehr als ihre männlichen Kollegen; das entspricht etwa 120.000 Euro im Jahr. EY führt hierfür eine wirtschaftswissenschaftliche Lehrbucherklärung an: Unternehmen suchten weibliche Vorstände - aber geeignete Kandidatinnen seien rar. So steige deren Marktwert und auch die Vergütung.

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Top-Verdienerin im Dax war 2018 laut EY-Angaben Belén Garijo, die im Vorstand des Pharmaunternehmens Merck den Bereich Healthcare verantwortet. Gesamtdirektvergütung 2018: knapp 6,2 Millionen Euro.

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Die einzige Frau im Vorstand von Volkswagen, Hiltrud Werner (Archivaufnahme), kümmert sich beim vom Dieselskandal gebeutelten Konzern um Integrität und Recht. Die Wolfsburger ließen sich das 2018 4,758 Millionen Euro kosten.

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Mittlerweile ist Sylvie Matherat zwar aus dem Vorstand der Deutschen Bank ausgeschieden - 2018 gehörte sie mit einem Jahressalär von knapp 4,1 Millionen Euro laut EY allerdings noch zu den drei bestverdienenden Frauen im Dax.

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Ähnlich ist es bei Milagros Caiña-Andree: BMWs Personalchefin hört Ende 2019 auf; im vergangenen Jahr reichten 3,881 Millionen Euro Gehalt für Platz 4 im EY-Ranking.

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Komplettiert wird die Top 5 durch Adaire Fox-Martin, die bei Europas größtem Softwarekonzern SAP den Bereich "Global Customer Operations" verantwortet. Ihr Jahressalär beziffert EY auf 3,876 Millionen Euro. Fox-Martins neue Chefin Jennifer Morgan wird trotz ihrer Beförderung indes auch weiterhin nicht in der Liste auftauchen: Vorstandschefs klammert EY ob der geringen Anzahl von Frauen kategorisch aus.

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