Gabriel gegen Schulz Vom Freund zum Feind

Sigmar Gabriel wirft Martin Schulz Wortbruch vor. Dabei galten der amtierende Außenminister und der SPD-Chef noch vor einem Jahr als Freunde. Die Bilder der Entfremdung.
1 / 14

Sigmar Gabriel (l.) spricht mit Martin Schulz an der Bar der Bundespressekonferenz (Aufnahme vom Juni 2017): In einem Interview hat der scheidende Außenminister den SPD-Vorsitzenden heftig attackiert.

Foto: Kay Nietfeld/ dpa
2 / 14

Schulz tätschelt Gabriel im Plenarsaal des Bundestags die Wange (Aufnahme vom Februar 2017): Noch Anfang des vergangenen Jahres verband die beiden SPD-Spitzenpolitiker eine Freundschaft.

Foto: Gregor Fischer/ dpa
3 / 14

Schulz, der Handaufleger (Aufnahme vom Dezember 2017): Ein Weitermachen von Gabriel als Außenminister war bei den Koalitionsverhandlungen offenbar kein Thema.

Foto: Wolfgang Kumm/ dpa
4 / 14

Gabriel und Schulz (auf dem Parteitag im Dezember 2015): "Was bleibt, ist eigentlich nur das Bedauern darüber, wie respektlos bei uns in der SPD der Umgang miteinander geworden ist und wie wenig ein gegebenes Wort noch zählt", beklagte sich der Außenminister jetzt.

Foto: CLEMENS BILAN/ AFP
5 / 14

Gabriel und Schulz scherzen auf den hinteren Sitzreihen des Bundestags (Aufnahme vom November 2017). Der Außenminister wurde vom SPD-Chef aus dem Amt gelobt.

Foto: Michael Kappeler/ dpa
6 / 14

Diskussion der beiden SPD-Spitzenpolitiker während einer Bundestagssitzung (Anfang Februar 2018). Schulz soll nun zum zweiten Mal Gabriels Nachfolger werden: Erst beerbte er ihn als Parteichef, jetzt als Minister.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
7 / 14

Schulz und Gabriel beim Parteitag in Leipzig (November 2013). Er bedauere, dass die öffentliche Wertschätzung seiner Arbeit der neuen SPD-Führung "herzlich egal war", so der scheidende Außenminister in dem Interview.

Foto: Jan Woitas/ picture alliance / dpa
8 / 14

Da waren sie noch Freunde: Gabriel und Schulz beim Sonderparteitag im März 2017. Gabriel hatte entschieden, zugunsten von Schulz auf SPD-Vorsitz und Kanzlerkandidatur zu verzichten.

Foto: Kay Nietfeld/ dpa
9 / 14

"Ich stehe - ob mir das nun gefällt oder nicht - für die Große Koalition mit CDU und CSU. Martin Schulz dagegen steht für einen Neuanfang". So erläuterte Gabriel damals seine Entscheidung.

Foto: Michael Kappeler/ picture alliance / Michael Kappeler/dpa
10 / 14

Aber nach und nach bröckelte die Freundschaft (Foto vom Januar 2017). Im Wahlkampf von Schulz mischte sich Gabriel immer wieder mit offenbar nicht abgesprochenen Äußerungen ein.

Foto: TOBIAS SCHWARZ/ AFP
11 / 14

Applaus von Schulz für Gabriel: Es sei der "fröhlichste und optimistischste Übergang zu einem neuen Parteivorsitz" überhaupt, sagte der scheidende SPD-Chef auf dem Sonderparteitag im März vergangenen Jahres.

Foto: TOBIAS SCHWARZ/ AFP
12 / 14

"Es gibt keinen Grund für Melancholie", sagte Gabriel. Der Aufbruch habe einen Namen, "und der heißt Martin Schulz" (Archivaufnahme vom Januar 2017).

Foto: Kay Nietfeld/ dpa
13 / 14

Schulz zieht Gabriel zu einem gemeinsamen Foto zurück (Juni 2017): Der Außenminister punktete, der Parteichef fiel in der Beliebtheitsskala nach und nach zurück.

Foto: Kay Nietfeld/ dpa
14 / 14

SPD-Alphatiere an einem Tisch (Aufnahme vom Juni 2017): Da Schulz behauptete, nie in ein Kabinett Angela Merkels eintreten zu wollen und es nun doch plant, könnte die Personalie zur großen Belastung beim SPD-Mitgliederentscheid werden.

Foto: TOBIAS SCHWARZ/ AFP
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.