G7 - Gipfeltreffen Das sind die sieben Mächtigen

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Justin Trudeau: Der liberale Premierminister Kanadas, der mit seinem strahlenden Aussehen als Darling der weltpolitischen Bühne und neuer "Kennedy Nordamerikas" gilt, ist Gastgeber des G7-Gipfels. Es ist ein schwieriger Balanceakt: Einerseits die Nachbarschaft mit den USA pflegen, andererseits US-Präsident Donald Trump bei Themen wie dem Klimaschutz zähmen, um den Gipfel zum Erfolg zu führen. Trudeau ist seit November 2015 im Amt und stammt aus einer Politikerfamilie. Sein Vater, Piere Trudeau, war ebenfalls Premierminister von Kanada

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Angela Merkel: Mit bald 13 Jahren als Kanzlerin ist die 63-Jährige dienstälteste Regierungschefin im G7-Kreis. Lange galt Merkel als mächtigste Frau der Welt. Obwohl Wahlkampf und schwierige Regierungsbildung sie bis März fast ein Jahr lang außenpolitisch lähmten, ist ihre Krisenerfahrung international nach wie vor gefragt. Mit Trump liegt sie bei wichtigen Themen wie Freihandel oder Iran über Kreuz. Merkel ist seit November 2005 im Amt. Seit 1990 hält die in der DDR-aufgewachsene Physikerin ein Bundestagsmandat.

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Donald Trump: Als unumstrittene Hauptfigur wird der US-Präsident den Gipfel wieder spannend machen. Wie wenig Trump von der Weltordnung alter Prägung hält, macht er mit seinen Strafzöllen deutlich. Kurz vor seinem 72. Geburtstag steht Trump bei seinen Anhängern bombig da. So wird er sein bolleriges Auftreten à la "Amerika zuerst" kaum ändern. Trump ist seit Januar 2017 im Amt.

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Emmanuel Macron: Frankreichs Staatspräsident scheut das offene Wort nicht und will auf dem Gipfel "freimütig" mit Trump über die Differenzen im Handel, im Klimaschutz und über den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran sprechen. Wie Merkel ist der 40-jährige Politjungstar und Senkrechtstarter, der vor einem Jahr als Außenseiter die Wahl in Frankreich gewann, ein überzeugter Europäer. Macron ist seit dem Mai 2017 im Amt.

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Theresa May: Die britische Premierministerin Theresa May sitzt auf wackeligem Posten. Noch immer ist es ihr nicht gelungen, das zerstrittene Kabinett auf eine Linie beim Austritt aus der EU einzuschwören. Mit einer Neuwahl vor einem Jahr wollte sie sich mehr Unterstützung für ihren Brexit-Kurs verschaffen. Doch May verzockte sich: Sie führt nun eine Minderheitsregierung an und ist für Revolten anfällig. May ist seit Juli 2016 im Amt, zuvor war sie Innenministerin.

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Giuseppe Conte: Für Italiens neuen Regierungschef ist der G7-Gipfel ein Sprung ins eiskalte Wasser. Gerade mal wenige Tage im Amt und schon muss der Politik-Neuling beweisen, dass er Italiens Interessen auf der Weltbühne zu vertreten weiß. Der 53-jährige Jurist führt die Regierung aus Fünf-Sterne-Bewegung und Lega an. Italien dürfte auf mehr Unterstützung in der Migrationskrise pochen. Conte ist seit 1. Juni im Amt.

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Shinzo Abe: Neben Merkel ist Abe der am längsten amtierende Regierungschef in der G7-Gruppe. Wegen Skandalen um Günstlingswirtschaft steht er gerade unter Druck. Seine "Abenomics" genannte Wirtschaftsagenda hat nicht alle Erwartungen erfüllt. Zwar erlebte Japan die seit Jahren längste Wachstumsphase, doch hat der Aufschwung vorläufig ein Ende gefunden. Zu Trump pflegt der Rechtskonservative ein gutes Verhältnis. Abe ist seit Dezember 2012 im Amt, war aber auch schon einmal von September 2006 bis September 2007 Premierminister von Japan.

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