Karriere Acht Gründe, warum Sie während der Arbeit Fußball gucken sollten

Der Stream lockt - warum Sie seinem Werben unbedingt nachgeben sollten, zeigt unsere (nicht ganz ernst gemeinte) Übersicht.
1 / 9

Und ewig lockt der Stream. Wenn in Russland in den kommenden Wochen ab 14 Uhr deutscher Zeit der Ball rollt, dürfte so mancher deutscher Arbeitnehmer mit einer kreativen Fußball-Pause liebäugeln. Acht todernst gemeinte Gründe, warum Sie diesem Impuls auf jeden Fall folgen sollten:

Foto: Getty Images/LatinContent RM
2 / 9

Es ist gut für die Gesamtwirtschaft. Sie gucken - die Quote steigt - noch mehr Firmen investieren in Werbung - die Werber kaufen sich von ihren dicken Boni Yachten - die Werber zahlen Mehrwertsteuer auf ihre Yachten - Berlin investiert die Mehreinnahmen in die digitale Wirtschaft - Deutschland wird das neue Silicon Valley. Und alles nur, weil Sie Fußball geguckt haben!

Foto: ANTONIO SATTA/ ASSOCIATED PRESS
3 / 9

Es ist gut für Ihre Stresstoleranz. Kommt der Chef rein? Hört er den unterdrückten Jubel? Wer Fußball am Arbeitsplatz guckt, sucht die Gefahr – und gewinnt Routine für künftige stressige Situationen.

Foto: Tobias Kleinschmidt/ picture alliance / Tobias Kleinschmidt/dpa
4 / 9

Es ist gut für Ihre Leidensfähigkeit. Auf die Zähne beißen und durchziehen können, das ist in fast jedem Job gefragt. Nichts bereitet Sie besser darauf vor als Schmankerl wie Marokko gegen Iran oder Panama gegen Tunesien.

Foto: MIKHAIL VOSKRESENSKY/ REUTERS
5 / 9

Es ist gut für Ihre Produktivität. Kennen Sie das Pareto-Prinzip? Es besagt, dass häufig 80 Prozent der Arbeit in nur 20 Prozent der zur Verfügung stehenden Zeit erledigt wird. Mit anderen Worten: 80 Prozent der Zeit am Arbeitsplatz dödeln Sie eh nur rum. Schauen Sie am Montag um 2 also ruhig Schweden gegen Südkorea - dann füllen Sie die 80 Prozent Dödelzeit wenigstens mit etwas Sinnvollem.

Foto: picture alliance / Lukas Schulze
6 / 9

Es ist gut für Ihre Lernfähigkeit. Man guckt schließlich nicht einfach WM. Man arbeitet sich vorher durch Berge von Spielberichten und richtet sich RSS-Feeds zu Achraf Hakimi, Nordin Amrabat und Amine Harit ein, um anschließend im Brustton der Überzeugung ein 3:1 für Marokko gegen den Iran vorhersagen zu können. Wo sonst stürzen Sie sich heute noch mit so viel Inbrunst in fremde Themen?

Foto: Alex Grimm/ Bongarts/Getty Images
7 / 9

Es ist gut für Ihre Konzentration. Ablenkung ist tödlich, wissen Sie spätestens seit dem letzten Besuch des örtlichen Chief-Productivity-Propheten. Wie gut, dass der Fußball sie so stark in seinen Bann zieht, dass Ihnen Ihr dauernd vibrierendes Privathandy auf einmal ganz egal ist.

Foto: Wolfram Kastl/ picture alliance / dpa
8 / 9

Es ist gut für Ihr Social Standing. Wenn die Kollegen spitzkriegen, dass bei Ihnen ein Stream läuft, selbst aber zu viel Angst vor dem Chef haben, werden sie immer wieder Gründe finden, bei Ihnen vorbeizuschauen.

Foto: DPA
9 / 9

Es ist gut fürs Teamgefüge. Siege und Niederlagen schweißen zusammen; nach der WM sind Sie alle unzertrennlich. Abgesehen von dem einen Hipster-Kollegen, der "Belgien und Kevin de Bruyne ja schon seit der U17 auf dem Schirm hatte."

Foto: AFP
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.