Freiburg, Weimar, Lüneburg Kleinere Immobilienmärkte mit Potenzial

Während die Immobilienmärkte in den Großstädten schon überhitzt sind, locken kleinere Standorte mit ansehnlichen Renditen. Eine Auswahl möglicher Investitionsziele.
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In den deutschen Metropolen kennen die Preise von Eigentumswohnungen seit Beginn der Finanzkrise nur eine Richtung: steil nach oben. Die Renditen sind in der Folge bereits erheblich gesunken. Deutlich höhere Erträge werfen hingegen Eigentumswohnungen in mittelgroßen Städten - den sogenannten B-Standorten - ab. Ein Beispiel: Freiburg im Breisgau (Bild)

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Die deutlich höheren Renditen in Orten wie Kiel (Bild) rühren daher, dass Käufer bislang diese Märkte meiden. Sie fürchten, die kleineren Städte würden langfristig Einwohner an die großen Ballungszentren verlieren. Schrumpft die Nachfrage, würden automatisch die Mieten und Immobilienpreise fallen.

Foto: Landeshauptstadt Kiel / Wolfgang Okon
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Tatsächlich sinken zwar seit Jahren die Einwohnerzahlen in ländlichen Regionen. Betroffen sind davon jedoch vor allem Dörfer und Kleinstädte. Viele der größeren B-Standorte wachsen hingegen kräftig gegen diesen Trend. Das gilt vor allem für Universitätsstädte wie Lüneburg (Foto).

Foto: Lüneburg Marketing
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Andere Städte haben sich als bevorzugte Seniorenwohnsitze etabliert. Ein gutes Beispiel ist Weimar. In der Thüringer Kulturstadt, in der einst Goethe, Herder und Schiller wirkten, stieg die Zahl der Einwohner von 2001 bis 2010 um 8,5 Prozent auf 65.479. Immer mehr gut gebildete und vermögende Senioren ziehen hinzu, um die Aufführungen des Nationaltheaters und der Staatskapelle zu genießen, zwischen Schlössern und Palais zu wandeln und sich in Museen fortzubilden.

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Ähnliches gilt für Erfurt, wo spezielle Kultur- und Freizeitangebote ältere Menschen ebenso anlocken. Die Einwohnerzahl wächst dort wieder seit 2003.

Die Folge: Nach einer Studie der Immobilienforschungsgesellschaft BulwienGesa werfen Wohnungen in Orten wie Erfurt, Freiburg, Lüneburg oder Weimar derzeit noch attraktive Renditen ab. Aktuell liegen die Nettorenditen demnach zwischen 4,32 und 3,54 Prozent.

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In Baden-Baden stieg die Zahl der Einwohner von 1998 bis 2010 um 3,6 Prozent von 52.546 auf 54.445 Menschen. Der dortige Immobilienmarkt ist allerdings bereits in Bewegung gekommen: Die Preise zogen zuletzt stärker an als die Mieten, die Renditen sanken seit 2007 von 4,1 Prozent auf 3,5 Prozent.

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