Finanzaufsicht Die Super-Nannys

In den Topetagen der Banken dominieren noch immer die Männer. Trotzdem haben sie es immer öfter mit Frauen zu tun - als Aufpasser.
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Claudia Buch

Woher: Streng akademische Laufbahn, hat über Bankenaufsicht geforscht. Mitglied im Rat der Wirtschaftsweisen.

Wohin: Inzwischen im Bundesbank-Vorstand. Gilt als anerkannt im politischen Berlin.

Foto: Achenbach-Pacini für manager magazin
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Frauke Menke

Woher: Nach dem Jurastudium 1995 Eintritt in die Finanzaufsicht als Expertin im Kampf gegen Geldwäsche.

Wohin: Galt auch als Kandidatin für den Vorstand der Deutschen Bundesbank. Macht aber weiter als Abteilungsleiterin der Bafin für Großbanken - und stürzt mächtige Männer

Foto: Oliver Berg/ DPA
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Sabine Lautenschläger

Woher: Bafin-Frau der ersten Stunde, Aufstieg von der Pressesprecherin zur Exekutivdirektorin, dann Bundesbank.

Wohin: Nun EZB-Direktorin und Vizechefin der europäischen Bankenaufsicht. Mehr geht kaum.

Foto: LISI NIESNER/ REUTERS
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Elke König

Woher: War jahrzehntelang als Managerin bei Topadressen der Rückversicherungsbranche unterwegs.

Wohin: In Deutschland konnte sie nicht mehr viel erreichen. International schon: Jetzt leitet sie die neue Abwicklungsbehörde SRB, die als Teil der europäischen Bankenunion im Notfall gescheiterte Institute ohne Schaden für das Finanzsystem liquidieren soll.

Foto: DPA
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Globetrotterin: Christine Lagardes Karriere ist gepflastert mit Superlativen: in der Jugend erfolgreiche Synchronschwimmerin, später Weltchefin der US-Kanzlei Baker & McKenzie. Von 2005 bis 2011 mehrfach französische Ministerin, zuletzt für Wirtschaft und Finanzen. Seither IWF-Chefin.

Foto: GARY CAMERON/ Reuters
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À la française: Ihren Aufstieg zur obersten Bankenaufseherin der Euro-Zone verdankt Danièle Nouy auch dem EU-Parlament, das sie vehement unterstützte. Nouy ist ein Eigengewächs der Banque de France und seit 2010 Chefin der französischen Bankenaufsicht.

Foto: YVES HERMAN/ REUTERS
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