Fracking Fluch oder Segen?

Die mögliche Suche nach Schiefergas spaltet Deutschland. Anwohner protestieren, Förderkonzerne und manche Politiker betonen die wirtschaftlichen Chancen. manager magazin online zeigt Impressionen aus der Kampfzone.
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Ölförderung in Hamburg-Reitbrook: Die Pumpen pressen die letzten Tonnen Öl aus dem Untergrund, doch nach dem Willen von Exxon Mobile könnte einige Kilometer weiter bald die Suche nach Schiefergas beginnen.

Foto: GDF Suez
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In Deutschland ist Erdgasförderung nichts Neues - wie hier im Emsland holen Konzerne etwa 11 Prozent des Bedarfs aus heimischem Gestein.

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Neu ist, dass die Unternehmen auch das Schiefergas ausbeuten wollen und dafür ein Mischung aus Wasser und Chemikalien in den Untergrund pressen wollen. In den USA (Foto: Förderanlage in Pennsylvania) ist das bereits Gang und Gäbe.

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Dagegen wendet sich die Kritik von Umweltschützern auf beiden Seiten des Atlantiks. Das Grundwasser sei in Gefahr und künstliche Erdbeben könnten die Umgebung erschüttern, so die Befürchtung. Zudem warnen sie vor unkontrollierten Gasautritten und dem Abfackeln überschüssigen Gases.

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In ganz Deutschland fordern Anwohner ein Verbot der Fracking-Methode.

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Das Umwelt-Bundesamt hat sich zunächst dafür ausgesprochen, nicht in Trinkwasserschutzgebieten nach Schiefergas zu suchen.

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Alles kein Problem, halten Konzerne wie Exxon Mobile dagegen und werben intensiv für das Verfahren (Bild: Exxons Fracking-Experte Dieter Seiber). Schiefergas könne zudem ein wichtiger Bestandteil der deutschen Energieversorgung werden und preissenkend wirken.

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Dieses Szenario halten Gas-Experten allerdings für äußerst unwahrscheinlich. Auf Europa komme eine riesiges Gasangebot zu (Bild: Flüssiggasterminal im polnischen Swinoujscie). Das deutsche Schiefergas spiele kaum eine Rolle. Die Vorkommen sind zu klein, der Preis bilde sich zudem europaweit.

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