Hotels Was Investoren wollen

Hotels sind für spezialisierte Investoren eine lukrative Nische. Doch was reizte sie 2011 am meisten?
1 / 3

Hotels:
Sie sind ein Nischenmarkt für die Investoren. Kein Wunder: Büro- oder Logistikimmobilien gelten als deutlich einfachere Anlageziele. Immerhin muss man sich für eine Lagerhalle nicht jeden Tag neue Mieter suchen.

Foto: Corbis
2 / 3

Komplexes Gefüge:
"Derzeit diskutierte Bilanzierungsänderungen könnten dazu führen, dass künftig die komplexen Managementverträge an Bedeutung gewinnen", sagt Fabian Hinrichs von der internationalen Wirtschaftskanzlei DLA Piper. "Dort ist der Investor ähnlich wie ein Teilhaber eingebunden und bekommt nicht automatisch seinen stetigen Cashflow, wie im Fall der Pachtverträge. Erfahrungsgemäß tun sich Banken deshalb schwerer, Hotels zu finanzieren, die auf der Grundlage von Managementverträgen betrieben werden."

Foto: Corbis
3 / 3

Die Teile des Marktes:
2011 setzen Investoren vor allem auf Drei- bis Vier-Sterne-Hotels. Ihr Stück vom Kuchen, beobachtet Colliers International, war mit 59 Prozent etwas höher als im Vorjahr. Auch Luxushotels waren begehrt: Ihr Marktanteil lag bei 29 Prozent. Nur die Ein- bis Zwei-Sterne-Hotels blieben liegen. Ihr Marktanteil lag bei 7 Prozent.

Foto: Corbis