Christian Wulff Ein Präsident in Bedrängnis

Ein umstrittenes Privatdarlehen, Urlaub in den Villen reicher Freunde, die Entlassung seines Sprechers, Drohung gegen Journalisten: Fast täglich werden neue Details über zumindest zweifelhaftes Verhalten von Bundespräsident Wulff bekannt. Das Bild vom zurückhaltenden, leisen, volksnahen Politiker hat dicke Risse bekommen.
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Bundespräsident Christian Wulff mit seiner Frau Bettina: Der Politiker steht seit Mitte Dezember 2011 wegen eines Privatdarlehens in der Kritik.

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Bei seiner Vereidigung am 2. Juli 2010 traf Wulff auf seinen Vorgänger Horst Köhler und dessen Frau Eva Luise. Köhler ist der bisher einzige Präsident, der plötzlich und ohne Ankündigung vom Amt zurücktrat.

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Stein des Anstoßes: Gut anderthalb Jahre nach seinem Amtsantritt gerät der Bundespräsident in eine unschöne Affäre. Anlass ist ein umstrittener Privatkredit für sein Wohnhaus in Burgwedel. Die Frau des Unternehmers Geerkens lieh ihm eine halbe Million Euro - zu sehr günstigen Konditionen.

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Der Präsident und die Bundeskanzlerin: Merkel hat mit Wulffs Vorgänger Horst Köhler bereits ein Staatsoberhaupt verloren, ein zweiter vorzeitiger Abgang einer von ihr ausgesuchten Nummer eins wäre eine Katastrophe. Darum stützt sie Christian Wulff, soweit es geht.

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Eine Personalentscheidung gab es bereits: Wulff entließ zwei Tage vor Weihnachten seinen langjährigen Vertrauten und Sprecher Olaf Glaeseker (M.).

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Runder Geburtstag: Ehepaar Wulff mit Unternehmer Carsten Maschmeyer 2009 bei dessen 50. Geburtstag. Damals war Wulff noch Ministerpräsident von Niedersachsen. Seine Beziehungen zu Wirtschaftsbossen waren auch in Hannover durchaus umstritten.

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