Eine flexible Institution Die vier Leben des IWF

Weil der Rest der Welt eine Globalisierung der Euro-Krise fürchtet, greift der IWF immer stärker in die Politik ein. Die vier Leben des Internationalen Währungsfonds.
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Bretton Woods: Am 22. Juli 1945 gründen 29 Nationen den IWF (Foto: Gründungsvorbereitungen am 2. Juli 1944). Seine Aufgabe: Das System fester Wechselkurse zu managen. Das System zerfällt 1973 – der Fonds verliert seine Funktion.

Foto: Corbis
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Ölkrise: Die hohen Ölpreise sorgen Mitte der 70er Jahre zunächst für Zahlungsbilanzprobleme im Westen; Großbritannien braucht IWF-Hilfe. Im weiteren Fortgang nährt das "Recycling" der Petro-Dollars die Schuldenkrise in Lateinamerika. Ein neues Feld für den Fonds.

Foto: DPA
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Emerging-Market-Krisen: Auf eine Phase relativer Ruhe folgen Verwerfungen: 1994 in Mexiko, 1997 in Asien (Foto: Ringen um Speiseöl in Indonesien 1998), 1998 in Russland – der IWF ist zurück im Geschäft. Seine drakonischen Programme sind hochgradig umstritten.

Foto: Corbis
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Finanzkrise: Machtbewusst baut der damalige IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn (Foto: 2009 in Paris) den Fonds in der Krise aus. Nachfolgerin Christine Lagarde setzt seinen Kurs fort.

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