Rückblick 2011 Das Jahr in Bildern

Aufstände, Krisen, Terror - und eine Traumhochzeit: 2011 war ein Jahr voller Ereignisse. manager magazin lässt die wichtigsten noch einmal Revue passieren.
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Arabischer Frühling: Nach den Revolutionen in Tunesien und Algerien gehen auch die Menschen in Ägypten (im Bild: der Tahrir-Platz in Kairo im Februar 2011) auf die Barrikaden. Der Aufstand zwingt den langjährigen Machthaber Husni Mubarak Anfang Februar zum Rücktritt. Bis heute sind die Unruhen in Ägypten nicht abgeklungen. Auch in anderen Ländern der arabischen Welt - etwa in Syrien - kämpfen Menschen nach wie vor um ihre Freiheit.

Foto: MOHAMMED ABED/ AFP
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Dreifache Katastrophe: Im März erschüttert ein schweres Erdbeben den Norden Japans. Es folgt ein verheerender Tsunami, der mehr als 10.000 Todesopfer fordert, sowie eine nukleare Katastrophe im Atomkraftwerk von Fukushima. Nachdem die Reaktorblöcke 1 bis 4 dort kollabiert sind, will die Regierung nun das komplette Kraftwerk stilllegen.

Foto: TORU YAMANAKA/ AFP
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Traumhochzeit: Im April geben sich in der Westminster Abbey in London der britische Thronfolger Prinz William und Kate Middleton, seither Duchess of Cambridge, das Jawort. Nach optimistischen Schätzungen verfolgten das Ereignis etwa zwei Milliarden Menschen weltweit im Fernsehen.

Foto: LEON NEAL/ AFP
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Terrorbekämpfung: Nach Jahren endet die Suche und Jagd nach Osama bin Laden, dem Kopf der Terrorgruppe Al Kaida. Am frühen Morgen des 2. Mai 2011 wird er von einem Kommando der US-Streitkräfteeinheit Navy Seals in einem Anwesen im pakistanischen Abbottabad überwältigt und erschossen. Der Befehl zu der Kommandoaktion kam von Barack Obama persönlich. Der US-Präsident verfolgte das Geschehen gemeinsam mit seinem Führungsstab live am Bildschirm in Washington.

Foto: AFP / WHITE HOUSE
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Schuldendrama: Die griechischen Haushaltsprobleme, die das Land nah an die Pleite rücken, beschäftigen das ganze Jahr lang die Euro-Spitzenpolitik und die Öffentlichkeit. Mehrmals brüten die Euro-Retter in Brüssel über Lösungsmöglichkeiten. Die Stützungsgelder gehen längst in die Milliarden. Inzwischen zweifeln die Märkte auch die Bonität Spaniens und Italiens an.

Foto: AFP
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Terror in Norwegen: Am 22. Juli zündet Anders Behring Breivik zunächst eine Bombe im Zentrum Oslos. Danach übberfällt er ein Feriencamp auf der Insel Utoya und schießt etwa 90 Minuten lang auf unbewaffnete Menschen. Insgesamt kommen bei beiden Anschlägen 77 Menschen ums Leben. Ein rechtspsychatrisches Gutachten erklärte den Täter später für nicht zurechnungsfähig.

Foto: Jon-Are Berg-Jacobsen/ AFP
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Unruhen in England: Im August kommt es zu schweren Ausschreitungen in London und weiteren englischen Großstädten. Ausgangspunkt ist eine Demonstration vor einer Polizeiwache im Londoner Stadtteil Tottenham, in deren Verlauf die Gewalt eskaliert. Tagelang dauern daraufhin die Krawalle an, bei denen überfallen, geplündert und randaliert wird.

Foto: Jeff J Mitchell/ Getty Images
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Occupy Wall Street: In New York entsteht im September die so genannte Occupy Bewegung, bei denen Menschen verschiedenster Bevölkerungsgruppen und Bildungsschichten zusammenkommen, um gegen das finanzmarktdominierte, kapitalistische System zu demonstrieren. Ziel ist es, eine gerechtere Politik zu erreichen, die die Belange der ärmeren Bevölkerungsteile stärker berücksichtigt. Weitere Städte in aller Welt folgen dieser Idee.

Foto: EMMANUEL DUNAND/ AFP
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Ende eines Diktators: Mit dem Tod des langjährigen Despoten Muammar al-Gaddafi endet im Oktober die Revolution in Libyen.

Foto: PATRICK BAZ/ AFP
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Ende eines Politclowns: Unter dem Druck der Öffentlichkeit und der Finanzmärkte tritt im November Silvio Berlusconi als italienischer Ministerpräsident zurück. Berlusconi war von 1994 bis 1996, 2001 bis 2006 und 2008 bis 2011 Regierungschef des Landes - viele machen ihn für die Misere, in der Italien derzeit steckt maßgeblich verantwortlich.

Foto: VINCENZO PINTO/ AFP
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Staatstrauer: Nordkorea nimmt Abschied von Kim Jong Il. Der Machthaber war nach Angaben nordkoreanischer Medien am 17. Dezember im Alter von 69 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben, nach 17 Jahren an der Spitze des kommunistischen Staates. Nachfolger wird vermutlich Kims Sohn Kim Jon Un, der auch dem von Zehntausenden begleiteten Trauerzug voranschritt.

Foto: AFP/ KCNA
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