Nordkoreas Kim Jong Il Tod des "Geliebten Führers"

Nordkoreas langjähriger Machthaber Kim Jong Il ist tot. Das berichtet das Staatsfernsehen in Pjöngjang. Als Nachfolger soll sein Sohn Kim Jung Un die Geschäfte übernehmen. Südkorea hat seine Armee in Alarmbereitschaft versetzt.
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Tod des "Geliebten Führers": Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Il ist im Alter von 69 Jahren an Herzversagen gestorben.

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Wie das Staatsfernsehen am Montag aus der Hauptstadt Pjöngjang in einer Sondersendung berichtete, starb Kim bereits am Samstag in einem Zug.

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"Es ist der größte Verlust für unserer Partei und der größte Trauerfall für unser Volk und Land", erklärte eine in schwarz gekleidete Nachrichtensprecherin. Das Land müsse "unsere Traurigkeit nun in Stärke umwandeln und unsere Schwierigkeiten überwinden."

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Regelmäßig war Kim Jung Il mit seinem gepanzerten Spezialzug unterwegs. Von dem Gefährt existieren zahlreiche Außen- aber nur wenige Innenaufnahmen. Diese Abbildung aus dem Jahr 1989 zeigt Kim Jung Il zusammen mit seinem Vater, dem damaligen Machthaber Kim Il Sung.

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Trauerbekundungen: Vor der nordkoreanischen Botschaft in Peking legen Frauen Blumen nieder.

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Kim Jong Il mit seinem Sohn Kim Jong Un bei einer Militärparade. Diesen hatte Kim bereits im September 2010 zu seinem designierten Nachfolger erklärt und ihm ranghohe Ämter übertragen.

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So ließ sich Kim Jong Il am liebsten ablichten: Bei einer Parade in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang posiert der Machthaber zwischen hochrangigen Militärs.

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Ständige Bedrohung: Immer wieder gibt es Zwischenfälle an der Grenze des kommunistischen Nordkoreas und dem südlichen Nachbarn. Hier demonstriert Kim Jong Ils Armee bei einer Parade im Oktober 2010 ihre Stärke.

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Herrscher-Dynastie: In den neunziger Jahren hatte Kim Jong Il (hier auf einem undatierten Foto) die Macht von seinem Vater Kim Il Sung (l.) übernommen.

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Grenzposten kontrollieren Südkoreas Grenze zum Norden (Archivbild): Südkorea reagierte auf die Todesnachricht aus dem verfeindeten Norden umgehend und versetzte seine Armee in Alarmbereitschaft. Ungewöhnliche Truppenbewegungen in Nordkorea seien aber nicht zu beobachten, hieß es in Seoul.

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Das kommunistische Nordkorea gilt international als weitgehend isoliert. In manchen Ländern konnte Kim Jong Il trotzdem noch mit einem freundlichen Empfang rechnen. Diese Aufnahme von August 2011 zeigt ihm mit dem russischen Präsidenten Dmitrij Medwedew.

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Stärkung am Streckenrand: Während seines Russland-Besuchs im August 2011 gönnt sich Kim Jong Il einen Snack. Wann immer möglich, ging der nordkoreanische Herrscher mit seinem gepanzerten Zug auf Reisen.

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Typische Pose: In schöner Regelmäßigkeit hatte das nordkoreanische Regime Fotos von Kim Jong Il veröffentlicht, die den Machthaber bei der Besichtigung von allerlei Produktionsstätten und Erzeugnissen zeigen. Für die häufig gestellten Aufnahmen erntete er intenational einigen Spott. Ganze Internetseiten beschäftigen sich nur mit diesem Thema.

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Seltenes Familienfoto aus dem Jahr 1981: In der ersten Reihe sitzt Kim Jong Il mit seinem ältesten Sohn Kim Jong Nam. Hinter ihnen stehen vermutlich seine Schwägerin Sung Hae Ryang und deren Kinder.

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