Kaviar Die Glamour-Kügelchen

Kaviar verkörpert wie kein anderes Lebensmittel Glamour und Extravaganz. Die feinen Kügelchen sind purer Luxus - und so begehrt, dass die ihn erzeugenden Störe vom Aussterben bedroht sind. Wildkaviar vom Kaspischen Meer gibt es deshalb nicht mehr. Aber dafür köstliche Alternativen.
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Exklusiver ging's nicht: Almas-Kaviar in hellgelber Farbe stammte von besonders alten Beluga-Stören und kostete mindestens 30.000 Euro pro Kilogramm. Seit zwei Jahren haben Handelshäuser kein Gramm Kaviar vom kaspischen Meer gesehen. Almas-Zuchtbestände gibt es nicht.

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Knappes Gut: Das weltweit älteste Kaviar-Handelshaus Dieckmann & Hansen vermarktete bis in die neunziger Jahre etwa 50 Tonnen Edelrogen jährlich. Danach musste es sich durch strenge Exportauflagen mit rund 5 Tonnen begnügen.

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Der Kaviar, der keiner ist: Die rötlichen Eier des Lachses dürfen eigentlich nur Lachsrogen heißen. Echter Kaviar stammt ausschließlich vom Stör.

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Massenware: Kaviar gehört zu den bekanntesten russischen Delikatessen. Moskauer können sich die Köstlichkeit sogar aus dem Automaten ziehen.

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Aus der Retorte: Seit etwa 30 Jahren gibt es Aquakulturen, die Störe züchten. Der Kaviar aus solchen Anlagen kommt den Geschmacksqualitäten von wildem Kaviar inzwischen recht nah.

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