Kevin Costner im Gespräch mit Michael Otto Wie viel Mut braucht ein Mann?

Versandhauspatriarch Michael Otto und Hollywood-Leitwolf Kevin Costner debattierten am Sylter Strand über Ängste, Glück und Niederlagen. Ein Gespräch unter außergewöhnlich erfolgreichen Männern über das, was Männer wirklich bewegt - und was sie antreibt.
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Costner und Otto: Zwei, die lieber barfuß durch den Sand gehen als über rote Teppiche

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Michael Otto (68):

Selfmade: Sie kamen als Flüchtlinge. Aber schon als Gymnasiast kümmerte er sich um den Bau der Hamburger Firmenzentrale des damaligen Otto-Versands. Als junger Mann spielte er Banjo und schrieb seiner Freundin, seit 42 Jahren nun Frau Otto, flammende Gedichte. Heute spielt er nur gelegentlich noch in der Volleyballmanschaft des Unternehmens und müht sich nach wie vor um Treffsicherheit.

Stifter: Vor beinahe 20 Jahren gründete er seine erste Stiftung, um die Lebensgrundlage Wasser zu schützen. Später kam Aid by Trade und in diesem Jahr Sustaineo dazu, wo er sich mit Gleichgesinnten für Kleinproduzenten in Entwicklungsländern einsetzt. Otto hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Frau, Christl von Klier, einer Malerin, in Hamburg und auf Sylt.

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Kevin Costner (68):

Walk of Fame: Er quälte sich mit dem Studium der Betriebswirtschaft, aber eigentlich wollte er Geschichten erzählen und sich in Hollywood beweisen, wo es bekanntlich nur ein Gesetz gibt: In or out. In der Traumfabrik setzte er alle Hebel in Bewegung, tanzte mit dem Wolf, war Bodyguard, Revolverheld Wyatt Earp, Staatsanwalt, Serienkiller, Postbote im postapokalyptischen Wahnsinn und und und.

Western Hero: Er ist immer Naturbursche und Sportskanone geblieben, Im Glauben an das gute Amerika und zornig, weil die Realität halt ander ist. Enorme Summen steckte er in die Rettung der Meere, und er verfügt über ein Patent, Wasser und Öl zu trennen. Er ist Vater von sieben Kindern und lebt mit seiner zweiten Frau, Christine Baumgartner, in Aspen und Santa Monica.

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