Honda Accord Säuselnd durch die Mittelklasse

Der Honda Accord zählt zu den Stillen in der Mittelklasse. Das Segment wird hierzulande dominiert von Typen wie VW Passat, Opel Insignia und Ford Mondeo. Doch das Auto bietet manche Überraschung.
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Honda Accord: Im Frühjahr erhielt die große Baureihe von Honda ein so genanntes Facelift, bei dem vor allem die Frontpartie stärker konturiert wurde...

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...insgesamt jedoch bleibt das Auto optisch ein unauffälliges Modell das stilistisch ganz und gar unentschieden wirkt.

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Edelmut: Im Innenraum wirkt der Accord im Vergleich zum blassen Äußeren überraschend nobel und ausgefeilt. Allerdings ist die Armaturentafel übersät mit Schaltern und Knöpfen - der Übersichtlichkeit dient das nicht.

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Übermächtige Konkurrenz: In Deutschland haben es Mittelklasse-Modelle von Importmarken schwer - was vor allem an den Platzhirschen liegt - dem VW Passat, dem Opel Insignia und dem Ford Mondeo.

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Zweites Auge: Hinter dem Innenspiegel ist eine Kamera angebracht, die bei Dunkelheit auf den Gegenverkehr achtet und die Frontscheinwerfer entsprechend auf- oder abblendet.

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Klassische Proportionen: Der Honda Accord ist eine Limousine klassischer Prägung. Etwas flotter und eigenständiger wirkt übrigens die Kombivariante, die 1300 Euro Aufpreis kostet.

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Feiner Motor: Der große Dieselmotor im Angebot des Honda Accord leistet 180 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 380 Nm, so dass sich der Wagen mit diesem Triebwerk durchaus sportlich bewegen lässt.

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Kein Sparwunder: Der offizielle Durchschnittsverbrauch von 5,6 Liter je 100 Kilometer klingt gut, ist aber in der Praxis so gut wie unerreichbar. Mit rund sieben Liter Verbrauch sollte man also rechnen, zumal es für den Wagen weder eine Start-Stopp-Automatik noch andere moderne Spirtspartechniken gibt.

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Enger Markt: Die Zahl der Wettbewerber in der Mitteklasse ist groß, und der Honda Accord führt mit 2226 Neuzulassungen in den ersten neun Monaten des Jahres 2011 eher ein Schattendasein. Dabei hätte das Auto durchaus mehr Aufmerksamkeit verdient.