Britische Sportwagen Die exklusive Welt von Aston Martin

Nur 5000 Autos produziert der britische Sportwagenhersteller Aston Martin pro Jahr. Doch selbst James Bond schwört auf die Kombination aus starken Motoren, edler Innenausstattung und aufsehenerregendem Äußeren. Die aktuellen Aston-Martin-Modelle im Überblick.
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Aston Martin One-77
Sehr viel kraftvoller und exklusiver geht es kaum mehr: 760 PS leistet der 7,3 Liter-Zwölfzylindermotor, den Aston Martin seinem Supersportwagen One-77 verpasst hat. Er macht das britische Luxusgeschoss bis zu 355 Stundenkilometer schnell, die 100 Stundenkilometer-Marke erreicht der One-77 nach 3,5 Sekunden.

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Rund 180 Kilogramm Karbonteile stecken in dem 4,6 Meter langen Sportwagen, die Aluminiumaußenhaut ist handgeformt. Karbon-Keramikbremsen gehören ebenso dazu wie handgenähte Ledersitze. 2009 hat die Produktion begonnen. Insgesamt werden nur 77 Stück des Supersportlers gebaut, bis Ende 2010 hat Aston Martin 61 davon verkauft - zu einem Stückpreis von rund 1,5 Millionen Euro.

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Aston Martin DBS
In "Ein Quantum Trost" fuhr James Bond dieses Auto als Dienstwagen zu Schrott - ein Schicksal, dass den Käufern des exklusiven Sportwagens hoffentlich erspart bleibt. Für Überholmanöver haben sie 517 PS zur Verfügung, in 4,3 Sekunden steht die Tachonadel bei Tempo 100.

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Für ansprechenden Sound sorgt neben dem Sechsliter-Zwölfzylindermotor eine 1000 Watt starke Bang&Olufsen-Stereoanlage, an die sich auch ein iPod anschließen lässt. Wer's lieber luftiger will: Den DBS gibt es auch als Cabrio. Der exklusive Preis für so viel britisches Fahrvergnügen: Rund 280.000 Euro. Doch das berühmteste Bond-Gefährt stammt aus den 60ern ...

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Aston Martin DB5
In insgesamt fünf Bond-Filmen hatte der DB5, der nur von 1963 bis 1965 gebaut wurde, seinen Auftritt. In "Goldfinger" war Bonds Dienstwagen mit Maschinengewehren, einem kugelsicheren Schild vor der Rückscheibe und drehenden Nummernschildern ausgestattet ...

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... in den Filmen "Thunderball" und "Golden Eye" fährt Bond ebenfalls in seinem mit zahlreichen Extras ausgestatteten DB5, dessen Vierliter-Serienmotor 280 PS leistet und eine Maximalgeschwindigkeit von 233 Stundenkilometer zulässt. Das in "Goldfinger" verwendete Auto wurde übrigens 2010 an einen Sammler verkauft - für 4,1 Millionen Dollar.

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Aston Martin V12 Zagato
Im Mai 2011 stellte Aston Martin seinen neuesten Streich erstmals vor und streifte für das Konzeptauto gleich zwei Designpreise ein. Im September präsentierten die Briten ihren Boliden auf der IAA - und gaben bekannt, dass 150 Stück des formschönen Straßenrenners gebaut werden.

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Auch hier kommt der aus dem DBS und Vantage bekannte Sechslitermotor zum Einsatz, der 517 PS leistet und das Auto in 4,2 Sekunden auf 100 Stundenkilometer beschleunigt. Die Karosserie entsteht in Handarbeit aus Aluminium und Kohlefaserlaminat, Kunden können aus fünf verschiedenen Farben wählen. Der Preis: rund 376.000 Euro zuzüglich Steuern.

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Aston Martin Rapide
Mit dem Viertürer Rapide kommen auch Familienväter mit gut gefüllter Brieftasche auf ihre Kosten. Den Sprint auf 100 Stundenkilometer können sie in 5,2 Sekunden absolvieren, möglich macht das Aston Martins Sechsliter-Zwölfzylinder mit 476 PS. Die 303 Stundenkilometer Spitzengeschwindigkeit des Rapide sind allerdings nicht ganz so familienfreundlich.

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Für entspanntes Dahingleiten hat Aston Martin dem fünf Meter langen Rapide einen Tempomaten verpasst, doch Spurhalte- oder Überholassistenten sucht man bei dem Sportler vergebens. Der Preis des exklusiven Briten: rund 180.000 Euro aufwärts.

Foto: Aston Martin
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Aston Martin Virage
Auf den Notsitzen des Virage wird es ziemlich eng - aber das Sportcoupé ist ohnedies eher für rasante Fahrten zu zweit gedacht. Mit 497 PS schiebt der Zwölfzylindermotor den Virage in 4,6 Sekunden jenseits der 100 Stundenkilometer-Marke. Per lederbezogener Schaltwippe kann der Fahrer die Gänge wechseln, die Dämpfung des Wagens lässt sich in zehn Stufen regulieren. Der Preis für so viel Fahrvergnügen startet ab rund 190.000 Euro.

Foto: Aston Martin
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Aston Martin DB9
Seit 2004 wird der DB9 nun im Aston-Martin-Werk im britischen Gaydon gebaut, vor vier Jahren gab es ein leichtes Facelift. Der DB9 ist für luxuriöses Reisen ausgelegt. Mit 477 PS besitzt er mehr als ausreichend Power für schnelle Überholmanöver, geschaltet wird wie bei dem Virage via lederbezogener Schaltwippe.

Foto: Aston Martin
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Wer nur entspannt gleiten will, kann auch auf den serienmäßigen Tempomaten zurückgreifen. Doch der dürfte selten zum Einsatz kommen, beschleunigt der DB9 doch in 4,6 Sekunden auf 100 Stundenkilometer und fährt 300 Kilometer pro Stunde Spitze. Im Innenraum kommen Walnussholz und bestes Leder zum Einsatz.

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Aston Martin Vantage
Der zweisitzige Sportwagen nimmt Anleihen beim Rennsport - und macht Porsches 911er kräftig Konkurrenz. Mit 1600 Kilogramm ist der Vantage vergleichsweise leicht. Käufer können aus zwei zugkräftigen Motoren wählen: Der Zwölfzylinder leistet 517 PS und beschleunigt das Fahrzeug in 4,2 Sekunden auf 100 Stundenkilometer, der Achtzylindermotor ist 90 PS schwächer und kommt in 4,9 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde.

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Bei der von Henrik Fisker designten Karosserie setzt Aston Martin auf Aluminium, der Wagen ist als Roadster oder als Coupé erhältlich. Leder-Sportlenkräder gehören ebenso zur Serienausstattung wie ein Extrahalter für eine Lamy-Füllfeder. Mit 4,38 Metern Länge ist der Vantage relativ kurz geraten - für den Zwölfzylinder müssen Käufer 170.000 Euro hinblättern, die Achtzylinderversion gibt es zurzeit im Sonderangebot für knapp 100.000 Euro - allerdings nur in der Basisversion.

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Aston Martin Cygnet
Für nobles Mitschwimmen im Stadtverkehr ist Aston Martins Kleinster gedacht. Seit 2011 wird der Cygnet gebaut, als Basis dient Toyotas Kleinauto iQ. Gerade einmal 98 PS leistet sein Motor, gemächliche 11,8 Sekunden benötigt er, um auf Tempo 100 zu kommen. Für einen Sportwagenbauer sind das armselige Werte - doch für das Dahingleiten in Ballungsräumen reicht das völlig aus.

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Im Inneren des gerade einmal drei Meter langen Gefährts geht es dafür luxuriös zu. Sitze, Armaturenbrett, Lenkrad, Himmel und Türtafeln sind mit feinem Leder bezogen, Klavierlack kommt ebenfalls zum Einsatz. Außen prangt ein typischer Aston-Martin-Kühlergrill mit etwas überdimensionalem Logo. Knapp 40.000 Euro kostet der Luxus-Einkaufswagen, in Kürze dürfte Aston Martin auch eine elektrisch betriebene Version auf den Markt bringen.