Verliererliste Die größten Millionenverbrenner unter Deutschlands Superreichen

Eine dreistellige Millionensummen zu verlieren kann schmerzen. Wie tief der Stachel sitzt, bleibt allerdings unklar. Manchen Topstars unter Deutschlands Millionenverlierern bleiben auch jetzt noch ein auskömmlicher Besitz. Hier kommt der Countdown der Verlierer:
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Platz zehn unter den Millionenverlierern: Eugen Muench (im Bild in der Mitte. Hier im Gespräch mit Hannovers IHK-Präsidenten Hannes Rehm und Niedersachsens Ministerpräsidenten David McAllister), Aufsichtsratschef des Unternehmens Rhön Klinikum. Muench hatte im Jahr 1974 eine Beteiligung von 25 Prozent an dem Hospitalbetreiber gekauft. Im vergangenen Jahr schmolz sein stattliches Vermögen um 100 Millionen Euro auf nunmehr 500 Millionen Euro.

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Platz neun unter den Millionenverlierern: Thomas Eckelmann. Gemeinsam mit Emanuel Schiffer Vorsitzender der Geschäftsführung des Hamburger Hafenanlagenbetreibers Eurokai, hat ebenfalls im vergangenen Jahr einen kleinen Ablasser seines Finanzpolsters um 100 Millionen Euro hinnehmen müssen. Sein Vermögen beträgt jetzt aber noch 300 Millionen Euro. Das reicht für einen Impulskauf von 125.000 VW Golf, ganz aktuell als "Trend Line", mit einer anständigen Motorisierung.

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Platz acht unter den Millionenverlierern: Manfred Bode. Der Aufsichtsratschef der Panzerschmiede Krauss-Maffei Wegmann ist Industriellensohn in dritter Generation. Das Unternehmergen allerdings hat ihn nicht vor einem kleinen Rücksetzer seines Vermögens geschützt. Um immerhin 150 Millionen Euro nahm sein Besitz zuletzt ab - auf nunmehr 550 Millionen Euro. Immerhin.

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Platz sechs unter den Millionenverlierern: Familie Vossloh. Das Unternehmen der Familie aus dem nordrhgein-westfälischen Werdohl gilt als Europas größter Produzent von Diesellokomotiven. Anfang 2010 kam durch den Kauf dreier weiterer, wenn auch kleinerer Unternehmen, ein neues Geschäftsfeld hinzu. Das Vermögen der Familie Vossloh wurde zuletzt indes kleiner: Es sank um 150 Millionen Euro auf 400 Millionen Euro.

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Platz sechs unter den Millionenverlierern: Werner Kleinkauf. Professor und Unternehmer. Zusammen mit drei Mitarbeitern gründete er die SMA Technologie AG, eine Firma für dezentrale Energieversorgungstechnik. Mittlerweile bezeichnet sie sich selbst als Weltmarktführer für Wechselrichter, dem elektronischen Herzstück jeder Solaranlage. Die Richtung gewechselt hat auch Kleinkaufs Vermögen: Es sank zuletzt um 250 Millionen Euro auf 300 Millionen Euro. Beachtlich, aber bei weitem noch nicht Spitze.

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Platz fünf unter den Millionenverlierern: Reinfried Pohl. Gründer und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Vermögensberatung, einem Finanzdienstleister. Fördert über Stiftungen unter anderem Forschung - und nebenbei den 1. FC Kaiserslautern. Auch er hatte zuletzt zu knabbern: Sein Vermögen sank um stolze 300 Millionen Euro. Jetzt bleiben ihm noch zwei Milliarden. Und ein Platz auf der Liste der reichsten Deutschen des manager magazins.

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Platz vier unter den Millionenverlierern: Rainer Wettlaufer. Auf der Sonnenseite des Lebens hatte er 1981 die Firma SMA gegründet, eine Solarunternehmung, die es bis in TecDax geschafft hat. Jetzt allerdings, während die Sonne für die Solarunternehmen hierzulande nicht mehr dauerhaft scheint, überschattet ein Vermögensverlust von 300 Millionen Euro seinen Besitzstand, der sich nunmehr auf 350 Millionen Euro beläuft.

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Ebenfalls Platz vier unter den Millionenverlierern: Peter Drews. Um eine lange Geschichte abzukürzen: Peter Drews hat, na klar, auch zu den Gründern von SMA Solar gehört. Den Rest der Story sagen Sie, liebe Leser, korrekt voraus: Rückgang des Vermögens um 300 Millionen auf nunmehr 350 Millionen Euro.

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Platz zwei unter den Millionenverlierern: Familie Schlecker Die gleichnamige Drogeriekette läuft nicht recht, die Konkurrenz zieht teils vorbei, die Kinder des Familiengründers müssen übernehmen, das Geld wird knapper: 350 Millionen gingen zuletzt verloren. So richtig knapsen müssen die Schleckers dennoch nicht. Immerhin bleiben ihnen noch 1,95 Milliarden Euro. Da dürfte der Einkauf im eigenen Laden drin sein - und wir garantieren zudem eine Platzierung in der manager-magazin-Liste der reichsten Bundesbürger.

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Die Topposition unter Deutschlands Millionenverlierern: Familie Wacker Wahrscheinlich hätte man sich diesen Vorzeigerang doch lieber gespart; doch ein ansehnliches Minus von 450 Millionen Euro machen die Eigentümerfamilie der Wacker-Unternehmensgruppe doch noch etwas bekannter, als sie es bisher schon waren. Hastig sparen müssen aber auch sie jetzt nicht so recht. Mit einem stattlichem Besitz im Wert von 3,6 Milliarden Euro sichert sich die Familie auch weiterhin einen Spitzenplatz in der Reichstenliste des manager magazins.

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