Deutsche Bank Vorstände und Aufsichtsräte

Der geplante Durchmarsch von Josef Ackermann in die Aufsichtsratsspitze hat die Führungskrise nur vordergründig gelöst. Neue Machtkämpfe zeichnen sich ab.
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Josef Ackermann: Auch künftig der starke Mann

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Anshu Jain: Vorstandschef gegen Ackermanns Willen

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Jürgen Fitschen: Aus Ackermanns Sicht zweite Wahl

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Überforderte Wachtmeister: Die Aufsichtsräte der Deutschen Bank ...

... Clemens Börsig - für Ackermann geopfert: Der Aufsichtsratschef hat sich seit seinem Antritt im Mai 2006 als Fehlbesetzung entpuppt. Börsig stand stets im Schatten Ackermanns. Dessen Kurs zu hinterfragen überforderte ihn ebenso wie die Suche nach einem neuen Vorstandschef.

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Werner Wenning: Der Ex-Chef des Chemieriesen Bayer ist der eigentliche starke Mann im Aufsichtsrat. Vor Jahresfrist wollten ihn Kollegen zu Börsigs Nachfolger machen - was er mit Verweis auf seine mangelnde Bankerfahrung ablehnte.

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Tilman Todenhöfer: Börsigs Vertrauter im Aufsichtsrat schlug den Chefkontrolleur vor zwei Jahren als neuen CEO vor. Obwohl Mitglied in Nominierungs- und Präsidialausschuss, spielte er im Machtkampf keine entscheidende Rolle.

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Karl-Gerhard Eick: Der Kurzzeit-CEO des heute insolventen Handelsriesen Arcandor blieb, obwohl Leiter des Prüfungsausschusses, im Aufsichtsrat unauffällig. Eick stand im aktuellen Konflikt auf Ackermanns Seite, traf sich mit ihm in London.

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Theo Siegert: Der frühere Haniel-Vorstand ist ein Auslaufmodell: Im kommenden Jahr verlässt er das Gremium. Trotz seiner langjährigen Erfahrung agierte er im Rat passiv, im aktuellen Streit hielt er sich zurück.

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Henning Kagermann: Der einstige SAP-Chef ist seit 2009 Mitglied der Governance-Kommission. Trotzdem kam von ihm kein Widerstand gegen Ackermanns Durchmarsch.

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Johannes Teyssen: Der heutige Eon-Chef nahm den Platz seines Vorvorgängers Ulrich Hartmann ein. Von Börsig verpflichtet, fiel Teyssen im Rat bisher vor allem durch Zurückhaltung auf.

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Maurice Lévy: Der Werbemanager aus Frankreich ist in seiner Branche hoch angesehen; im Bankgeschäft hat er hingegen keine Erfahrung. Im Aufsichtsrat blieb er eine Randfigur.

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Katherine Garrett-Cox: Der Fondsmanagerin kann man Nähe zum Bankfach attestieren. Sie wurde von Börsig geholt, auch um die Frauenquote zu steigern.

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