Kampf um die WAZ Die Akteure im Übernahmepoker

Der Kampf um die WAZ ist entbrannt. Erst vor wenigen Wochen hatte Anteilseignerin Petra Grotkamp den übrigen Eignern ein Angebot unterbreitet - nun macht die Axel Springer AG ein Gegenangebot. Springer bietet 1,4 Milliarden Euro für das gesamte Unternehmen.
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Übernahmepoker: Der Kampf um die WAZ ist entbrannt. Erst vor wenigen Wochen hatte Anteilseignerin Petra Grotkamp den übrigen Eignern ein Angebot unterbreitet - nun macht die Axel Springer AG ein Gegenangebot. Springer bietet 1,4 Milliarden Euro für das gesamte Unternehmen.

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Kaufinteressent: Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner teilte in einem fünfseitigen Schreiben an die Mitglieder der Familie Funke und den Testamentsvollstrecker der Brosts, Peter Heinemann, mit, dass "auch von unserer Seite nach wie vor ein erhebliches Interesse" an einem Erwerb von WAZ-Beteiligungen bestehe. Auch ein Gebot für die gesamte WAZ-Gruppe, schreibt Döpfner, "würden wir heute nicht prinzipiell ausschließen wollen".

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Petra Grotkamp: Ende August hatte die Ehefrau des früheren WAZ-Chefs Günther Grotkamp den Brost-Erben das Angebot unterbreitet, deren Hälfte für rund 470 Millionen Euro zu übernehmen. Über den Verkauf haben die Beteiligten prinzipiell Einigkeit erzielt, doch nun ...

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... platzt Springer mit einem Gegenangebot in den ohnehin schwierigen Verkaufs- und Prüfungsprozess. Springer bietet zudem eine hohe Prämie: "Die Bewertung der gesamten WAZ-Mediengruppe", schreibt Döpfner, "sähen wir ... bei ca 1,4 Milliarden Euro." Auch über den Wert der einzelnen WAZ-Beteiligungen hat Springer sich Gedanken gemacht ...

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"Kronenzeitung": Vor allem an den WAZ-Beteiligungen in Österreich, der "Krone" und dem "Kurier", zeigt Springer starkes Interesse. Für die rund 50 Prozent der WAZ an "Krone" und "Kurier" sei man bereit, insgesamt 200 Millionen Euro zu zahlen, schreibt Döpfner.

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Braunschweiger Zeitung: Für die beiden Gruppen Braunschweiger Zeitung sowie die Zeitungsgruppe Thüringen sei Springer bereit, 250 Millionen Euro zu bieten, heißt es in dem Schreiben Döpfners.

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Günther Grotkamp: Die Ehefrau des ehemaligen WAZ-Chefs wollte mit ihrem Angebot an die Brost-Holding für einen Neustart bei einem der größten Zeitungshäuser Europas sorgen. Doch nun, da auch Springer starkes Interesse bekundet hat, dürften die Verkaufsverhandlungen nicht einfacher werden.

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