Neue Sportwagen Die Vollgas-Fraktion der IAA

Elektroautos, Familienwagen und Hightech-Seifenkisten - das ist nur die eine Seite der IAA. Weit spektakulärer sind die Neuheiten für die Vollgasfraktion. Allen Spritsparbemühungen zum Trotz debütieren in Frankfurt auffällig viele Sportwagen.
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Porsche 911: Die siebte Generation der Sportwagen-Ikone aus Zuffenhausen feiert auf der IAA Weltpremiere. Das neue Auto, das den internen Code 991 trägt, tritt in der Basisversion mit einem verkleinerten 3,4-Liter-Sechszylinder-Boxermotor an, der 350 PS leistet und dessen Durchschnittsverbrauch auf der Normrunde bei 8,2 Liter liegt. Der Preis des Autos: 88.037 Euro. Die im Foto gezeigte Variante Carrera S wird von einem 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxermotor angetrieben, der 400 PS leistet. Der Preis dieses Autos: 102.436 Euro.

Foto: Peter Schmalfeldt/Porsche
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Aston Martin Zagato: Von diesem Auto werden ab dem kommenden Sommer exakt 150 Exemplare gebaut - und zum Stückpreis von 380.000 Euro verkauft. Der Wagen basiert auf dem Modell V12 Vantage und wird von einem 6-Liter-V12-Motor angetrieben, der 517 PS leistet.

Foto: Jürgen Pander
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Bugatti Veyron L'Or Blanc: Die so genannten Zierstreifen des Autos sollen an Porzellanmalerei erinnern, denn dieser Bugatti, dessen Zusatzname "weißes Gold" bedeutet, trägt innen und außen diverse Schmuckteile aus Porzellan. Zum Beispiel auf den Radnaben-Abdeckungen, auf dem Tankdeckel oder auf der Vertäfelung zwischen den beiden Sitzen. Das Einzelstück mit 1001 PS soll 1,65 Millionen Euro kosten.

Foto: Frank Giese
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Fisker Karma: Der Elektrosportwagen der US-Firma Fisker wird von zwei E-Motoren mit je 202 PS bewegt, zudem ist ein 260 PS leistender Range-Extender an Bord, der bei Bedarf Strom für die Weiterfahrt produziert. Elektrische Energie liefert darüber hinaus ein Solardach der deutschen Firma Asola aus Thüringen. Angeboten wird der Öko-Racer, dessen Armaturenbrett mit Treibholz aus dem Lake Michigan verkleidet ist, ab 101.800 Euro.

Foto: Jürgen Pander
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Lamborghini Gallardo Super Trofeo: Von diesem Auto, einer Leichtbauversion des Supersportwagens Gallardo, wird Lamborghini lediglich 150 Exemplare herstellen. Das 570 PS starke V10-Motor beschleunigt den Keil aus Sant'Agata in 3,4 Sekunden von 0 auf Tempo 100 und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h. Als Durchschnittsverbrauch gibt Lamborghini 13,5 Liter je 100 Kilometer an.

Foto: Frank Giese
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Abarth 695 Competizione: Am Dachspoiler wird man ihn erkennen, den aufgemotzten Fiat 500, der in dieser Form Abarth 695 Competizione heißt und von einem 180 PS starken Motor angetrieben wird.

Foto: Jürgen Pander
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Mercedes SLS AMG Roadster: Dies ist die offene Variante des Flügeltüreres - natürlich mit normal angeschlagenen Türen. Technisch jedoch sind beide Modelle weitgehend identisch. Der Roadster wird ebenfalls von einem 6,2-Liter-V8-Motor angetrieben, der 571 PS leistet und eine Höchstgeschwindigkeit von 317 km/h ermöglicht. Auch der Preis ist enorm: 195.160 Euro.

Foto: Tom Grünweg
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VW Studie Beetle R Concept: Ein fetter Spoiler, verbreiterte Kotflügel und vermutlich deutlich mehr als 200 PS unter der Haube - so plant VW eine aufgezwirbelte Variante des Beetle, die im kommenden Sommer auf die Straße gelassen werden soll. Der Preis des Autos wird voraussichtlich knapp 30.000 Euro betragen.

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Toyota FT-86 II: Noch ist das Auto eine Studie, doch es gibt kaum Zweifel, dass dieser Wagen im nächsten Jahr auf den Markt kommt. Motorisiert wird das Auto von einem 2-Liter-Boxermotor, der von der neuen Toyota-Tochter Subaru stammt; die Leistung des Coupés soll bei etwa 200 PS liegen.

Foto: Tom Grünweg
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Ford Fiesta ST: Ford trumpft in der Rallye-Weltmeisterschaft WRC groß auf und dreht auch das normale Modellprogramm in eine sportliche Richtung. ST heißen die Modelle, das Kürzel steht für "Sports Technologie". Auf der IAA gezeigt werden unter anderem der neue Focus ST, der Focus Turnier ST und der Fiesta ST - ein Kleinwagen mit 180 PS und knallroter Lackierung.

Foto: Tom Grünweg
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Rimac Concept one: Aus Kroatien kommt dieser Superlativ eines Elektrosportwagens, der in Halle 4 der IAA zu sehen ist. Der Flachbau der Firma Rimac mobilisiert schier unvorstellbare 1088 PS, soll bis zu 305 km/h schnell werden und mindestens 1,5 Millionen Euro kosten.

Foto: Tom Grünweg
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Alfa Romeo 4C: Der neue kleine Sportwagen von Alfa Romeo, den die italienische Marke in einer Konzeptvariante auf der IAA zeigt, soll in zwei Jahren auf den Markt kommen. Das lediglich 850 Kilogramm schwere Coupé erhält vermutlich einen 235 PS starken Motor, was rasante Fahrleistungen verspricht.

Foto: Tom Grünweg
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BMW M5: Bislang fuhr die Extrem-Limousine des Münchner Autobauers mit einem hochdrehenden V10 Motor vor, ab sofort bollert ein 4,4-Liter-V8-Triebwerk unter der Haube. Die Maschine leistet 560 PS, verbraucht aber angeblich weniger als zehn Liter im Durchschnitt. Der Preis des Wagens steht bereits fest, er liegt bei 102.700 Euro.

Foto: Tom Grünweg
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