Fotostrecke China ist das Land der Chancen

China ist laut einer Umfrage unter Finanzchefs das Land, das die meisten Chancen für die internationale Expansion bietet. Deutschland folgt auf Rang drei. Ein Überblick.
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Chancen und Risiken

Zahlreiche Faktoren müssen bei Internationalisierungsplänen durch die CFOs bedacht werden: Marktwachstum, Sprache und Regulierungsgrad eines ausländischen Marktes spielen zum Beispiel eine wichtige Rolle.

Foto: BDO / manager magazin Online
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Australien

Australische Unternehmen schauen sich bei ihren Expansionszielen am liebsten in der Nachbarschaft um. Für sie gelten generell der Pazifik-Raum, und im Besonderen China und Indien als Investitionsziele. In Australien hingegen investieren vor allem die Amerikaner gern. 58 Punkte reichen Down Under für Platz elf im BDO Global Opportunity Index.

Foto: Brendon Thorne/ Getty Images
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Kanada

Ähnlich wie die amerikanischen Unternehmen, orientieren sich auch die kanadischen gern in Richtung englischsprachiges Ausland. Im Vergleich zu vor drei Jahren, schätzen dabei nur 4 Prozent der kanadischen Finanzverantwortlichen die Zukunft ihres Auslandsgeschäfts als einfacher ein - im globalen Vergleich liegt diese Zahl bei 23 Prozent. Als Investitionsziel rangiert Kanada im BDO-Opportunity-Index mit 60 Punkten auf Rang zehn.

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Vereinigte Arabische Emirate

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben es als einziger Vertreter aus dem Nahen Osten unter die ersten zehn des BDO-Rankings geschafft. Vor allem Unternehmen aus Saudi-Arabien (24 Prozent) und aus Indien haben das Wüstenemirat bei ihren Internationalisierungsplänen weit oben auf der Liste. Das bedeutet 63 Punkte und Rang neun.

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Russland

Während die befragten europäischen Firmen im Schnitt auf einen Internationalisierungsgrad von mindestens 40 Prozent kommen, liegt dieser Wert für russische Firmen bei unter 30 Prozent. Konsequenterweise erwarten die russischen CFOs bis 2014 einen Zuwachs des Auslandsgeschäfts um jährlich 12 Prozent. Im Blick haben Sie dabei vor allem die ehemaligen Ostblockstaaten wie die Ukraine (36 Prozent), Kasachstan (32 Prozent) und Weißrussland (16 Prozent). Als Investitionsziel für ausländische Unternehmen erreicht Russland im BDO-Ranking 84 Punkte, was Rang acht bedeutet.

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Frankreich

Französische Unternehmen gehören zu den zuversichtlichsten, wenn es um die globalen Bestrebungen geht. Das Land profitiert dabei nach Einschätzung der CFOs vom wachsenden innereuropäischen Handel, getrieben von Deutschland Großbritannien und den Niederlanden. Im BDO Global Market Opportunity Index liegen die Franzosen mit 95 Punkten auf Rang sieben.

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Brasilien

Die Brasilianer rechnen mit durchschnittlich 12 Prozent Zuwächsen pro Jahr bis 2014. Wobei Nordamerika und Kanada keine große Rolle spielen, sondern allen voran die lateinamerikanischen Länder und Mexiko. Aus Sicht ausländischer Unternehmen wird Brasilien am zweithäufigsten genannt, wenn es um den erstmaligen Auslandsmarkteintritt geht. Nur China ist in dieser Hinsicht beliebter. Allerdings schätzten die Befragten es als vergleichsweise schwierig ein, in Brasilien eigene Auslandstochtergesellschaften grundlegend aufzubauen, weshalb Übernahmen als bevorzugte Variante für den Einstieg in die größte Volkswirtschaft Südamerikas gelten. Brasilien liegt mit 97 Punkten auf dem fünften Platz im BDO-Ranking.

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Großbritannien

Die Brasilianer teilen sich Platz fünf mit den Briten. Vom Ausland wird der britische Markt zwar als sehr wettbewerbsintensiv wahrgenommen. Dennoch gilt die Insel für viele Finanzverantwortliche - ob aus Russland oder den USA - als attraktiv. So erhalten die Briten 97 Punkte im Ranking.

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Indien

68 Prozent der indischen CFOs sind sicher, dass ihre Unternehmen die internationalen Expansionspläne erfolgreich umsetzen können. Das ist der Spitzenwert unter allen Befragten. Zum Vergleich: nur 4 Prozent der japanischen CFOs sind von der erfolgreichen Umsetzung ihrer Expansionspläne überzeugt. 26 Prozent der indischen Unternehmen legen ihren Auslandsfokus auf die Vereinigten Staaten. Von den US-Unternehmen haben 10 Prozent den indischen Markt näher im Blick. Alles in allem kommt Indien mit 145 Punkten auf Platz vier.

Foto: Aijaz Rahi/ AP
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Deutschland

Die deutschen Unternehmen zeigen sich in der Studie als besonders interessiert am chinesischen Markt. Ein Interesse, das umgekehrt von den chinesischen CFOs erwidert wird. Deutschland rangiert auf der Liste der Chinesen hinter den Vereinigten Staaten an zweiter Stelle. 23 Prozent der ausländischen CFOs erachten es als herausfordernd und kostspielig, in Deutschland eine Tochtergesellschaft zu gründen - ein hoher Wert im Vergleich zu anderen Standorten. Im Gesamtranking bringt es die Bundesrepublik auf 200 Punkte. Das bedeutet Rang drei.

Foto: Jens Wolf/ picture-alliance/ dpa
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USA

Die Vereinigten Staaten gelten aus Sicht chinesischer CFOs als ein sehr wettbewerbsintensiver Markt. Industrieunternehmen sehen darüber hinaus den schwachen Dollar als Schwierigkeit für die Internationalisierung in die USA. Die Amerikaner selbst legen ihren Fokus beim Einstieg in neue Auslandsmärkte vor allem auf China, gefolgt von den anderen BRIC-Staaten Indien und Brasilien. Die sprachliche Nähe macht auch Großbritannien und Australien für US-Unternehmen attraktiv. Im BDO-Ranking rangieren die Vereinigten Staaten mit 279 Punkten auf Platz zwei.

Foto: © Mike Segar / Reuters
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China

Nach Ansicht der weltweit befragten Chief Financial Officers bietet China vergleichsweise dreimal mehr Geschäftsmöglichkeiten als beispielsweise Brasilien, Großbritannien und Frankreich. Allerdings wird die Volksrepublik gleichzeitig als eines der riskoreichsten Länder für Direktinvestitionen genannt. Alles in allem reicht es dennoch für Rang eins unter den beliebtesten Investitionsstandorten, dank 289 Punkten.

Foto: FREDERIC J. BROWN/ AFP